Wenn alles zu früh blüht

Die ungewöhnlich milden Temperaturen im März haben die Pflanzenentwicklung vorverlegt. Was für die Blüte gut ist, erhöht gleichzeitig das Risiko von Frostschäden – zumindest bis weit in den Frühling hinein.

Der März war mild. Dies hat sich in der Entwicklung der Pflanzen widerspiegelt. Wie Meteo Schweiz ausgewertet hat, blühten die Haselstauden in Lagen unterhalb 600 m im Mittel über eine Woche, die Buschwindröschen gar 20 Tage verfrüht. Auch die Obstblüte verschiebt sich nach vorne, das Risiko von Spätfrostschäden steigt.

Eine Bauernregel besagt, dass diese bis zu den Eisheiligen , die heuer vom 11. bis 15. Mai sind, drohen. Laut Meteo Schweiz kommt es im Schnitt aber nur bis Mitte April regelmässig zu Bodenfrost. Dann sinkt das Risiko bis Ende Mai gegen null.

Die Eisheiligen sind eine meteorologische Singularität (Witterungsregelfall) vom 11. bis 15. Mai, die oft kalte Polarluft nach Mitteleuropa bringt. 

Die fünf Eisheiligen: (Diese Tage sind nach Heiligen benannt, daher der Name).

11. Mai: Mamertus

12. Mai: Pankratius

13. Mai: Servatius

14. Mai: Bonifatius

15. Mai: Kalte Sophie

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