Wie geht es der Bauernfamilie Steinmann in Kanada?

Bei der SRF-Sendung «Auf und davon» begleiteten die TV-Macher vor einem Jahr die Auswanderung der Bauernfamilie Steinmann nach Kanada in die Provinz Quebec. Nun gibt es ein Update: Was haben die Steinmanns in den vergangenen Monaten alles erlebt.

pd |

Ihre Visionen waren vielfältig: ein Event-Lokal in Sizilien, die Übernahme einer Farm in Kanada oder der Bau eines Hauses in Ecuador. Nun zeigt sich, wie sich ihre Träume entwickelt haben – und wie es ihnen heute geht.

Bauernfamilie Steinmann träumt von einer Farm in Kanada. Wegen strenger Einwanderungsbestimmungen können Adrian und Tamara die Farm nicht sofort kaufen. Sie lassen sich stattdessen vom bisherigen Eigentümer anstellen. Nach zwei Jahren rückt der Kauf in greifbare Nähe, aber dann kommt alles anders: Der Immigrationsprozess verzögert sich.

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Tunnel bedroht Existenz

Für den Bauschutt, der durch die Tunnelumfahrung in Le Locle anfallen wird, soll eine neue Deponie geschaffen werden. Vom Projekt betroffen wäre auch Steinmann gewesen. Insgesamt drei Millionen Tonnen Bauschutt müssen während der geplanten Projektphase von 2025 bis 2030 deponiert werden. Adrian Steinmann, dessen Felder unmittelbar neben der geplanten Bauschuttdeponie liegen, sah dadurch seine Existenz bedroht. Er befürchtete, dass die Emissionen aus der Baugrube seine Futterproduktion gefährden würden.

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Ein Dorf im Dschungel Ecuadors ist das neue Zuhause von Familie Alvarado. Kaum eingerichtet, kommt es nach schweren Unwettern zu einer Schlammlawine. Den Auswanderern droht die Enteignung ihres Grundstücks. Doch sie lassen sich nicht beirren. Leo hat neue Pläne und baut aus lokalem Holz ein Musterhaus. Isabelle beginnt ihren ersten Job.

Auf Sizilien kaufen Sabina Kilchenmann und Patrick Lo Giudice ein stillgelegtes Restaurant. Der Umbau der ehemaligen Gaststube wird zur grossen Herausforderung. Ein Jahr später ist das 350 Quadratmeter grosse Loft ein Bijou voller Kunst und Sammlerstücke. Dort veranstalten sie «Private Dinner» und empfangen erste Gäste.

Ausstrahlung: Donnerstag, 1. Januar 2026, 20.05 Uhr, SRF 1 oder hier unten

Die Folgen von 2025

Kommentare (5)

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  • Jessica | 05.01.2026
    Diese Kühe verbringen ihr gesamtes Leben angebunden im Stall.
    Kein freies Gehen, kein Auslauf, kein Platz für natürliche Bewegung. Tag für Tag, Jahr für Jahr.

    Es stellt sich die Frage, wie eine solche Haltung heute noch vertretbar sein kann. Tiere empfinden Stress, Schmerz und Enge – das ist wissenschaftlich längst belegt. Trotzdem werden sie weiterhin auf ein Minimum an Lebensraum reduziert, einzig mit dem Ziel der maximalen Produktion.

    Wir würden es niemals akzeptieren, Menschen dauerhaft einzusperren und ihnen jede Bewegungsfreiheit zu nehmen. Warum also schauen wir weg, wenn genau das mit Tieren geschieht?

    In einer modernen Gesellschaft sollte eine ganzjährige Anbindehaltung keinen Platz mehr haben. Es braucht klare Grenzen, echte Veränderungen und den Mut, Tierwohl über wirtschaftliche Interessen zu stellen.

    Kühe sind Lebewesen. Wer sie hält, trägt Verantwortung – nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ethisch.
  • Roth | 02.01.2026
    Die Sendung hat mir gefallen. Ich wünsche allen weiterhin alles Gute. Wäre schön in einem Jahr weiteres zu erfahren!
  • Geissmann Dölf | 02.01.2026
    Ich wünsche der Familie Steinmann, dass sie das Ziel erreichen und die Farm endlich übernehmen können nach so viel Einsatz.
  • Paul Vogler | 02.01.2026
    Also ich verstehe nicht warum die Steinmanns nicht den Emigrant in der Schweiz beantragten? Warum? Wir also meine Familie und ich sind 1993 nach Quebec emigriert und hatte den Emigrant beantragt. Ich musste damals nach Brüssel gehen weil Quebec Botschaft in der Schweiz aufgelöst hatte. Ich bekam dann sofort für die ganze Familie ein Emigranten-Visa. Dann konnte man nach 4 jahren den Kanadishen Pass beantragen. Ich konnte dann in Notre-Dame-du-bon-Conseil sofort ein Geschäft kaufen und auch auf meinen Namen betreiben. Warum hat dies Familie Steinmann nicht so gemacht?
    • Melker | 04.01.2026
      Ich kenne Adrian, an Steinmanns liegt es nicht! Quebec hat seine Gesetzte geändert. So soll die Emigration eingedämmt werden.. eigentlich paradox, im Agrarsektor fehlen die Fachleute. Gute Farmer sind gesucht!
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