Wilderei im Wallis aufgeklärt

Die Walliser Justiz hat nach intensiven Ermittlungen zwei Personen des umfangreichen Wildfrevels überführt. Ihnen wird der Abschuss von 19 Hirschen, Rehen und Steinhühnern vorgeworfen. Weitere zehn Personen wurden Widerhandlungen gegen das Waffengesetz nachgewiesen.

Die Walliser Justiz hat nach intensiven Ermittlungen zwei Personen des umfangreichen Wildfrevels überführt. Ihnen wird der Abschuss von 19 Hirschen, Rehen und Steinhühnern vorgeworfen. Weitere zehn Personen wurden Widerhandlungen gegen das Waffengesetz nachgewiesen.

Zur Wilderei kam es während mehrerer Jahre, hauptsächlich am Natischerberg, wie die Walliser Kantonspolizei am Montag mitteilte. Die mutmasslichen Wilderer verkauften einen Teil des Wildfleisches oder verschenkten es.

Bei Hausdurchsuchungen kamen insgesamt 91 Waffen und 121 Trophäen von Hirsch-, Reh-, Stein- und Gemswild zum Vorschein. Dabei wurden auch abgeänderte Jagdgewehre, vollautomatische Waffen und verbotenes Waffenzubehör gefunden. Unter den zehn Personen, denen Widerhandlungen gegen das Waffengesetz vorgeworfen wird, befinden sich acht Jäger. In den meisten Fällen sei es um illegalen Waffenhandel gegangen, hielt die Polizei fest.

Bei den Beschuldigten handelt es sich um Oberwalliser im Alter zwischen 21 und 66 Jahren. Während der Untersuchungen wurden vier Personen vorläufig inhaftiert.

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