Wildschweinjagd mit Drohnen?

Wildschweine richten im nördlichen Aargau, vor allem im Fricktal und Zurzibiet, erhebliche Schäden in landwirtschaftlichen Kulturen an.

Wildschweine richten im nördlichen Aargau, vor allem im Fricktal und Zurzibiet, erhebliche Schäden in landwirtschaftlichen Kulturen an.

Vergütungen und Verhütungsmassnahmen kosten jährlich rund  0,8 Millionen Franken. Immer wieder taucht die Frage auf, wie das Schwarzwild noch effizienter bejagt werden könnte.

Ein neuer Vorstoss im Grossen Rat aus bäuerlichen Kreisen weist auch auf die Gefahr einer möglichen Verbreitung der gefürchteten Afrikanischen Schweinepest durch die starke Wildschweinpopulation hin. Die Interpellanten stellen darum den vermehrten Einsatz technischer Hilfsmittel für die Jagd, wie Drohnen mit Wärmebildkameras, zur Diskussion.

Derweil wird von der aargauischen Jägerschaft darauf hingewiesen, dass letztes Jahr im Kanton über 1500 Wildschweine, 400 mehr als im Vorjahr, erlegt wurden. In Naturschutzkreisen steht man einem Drohneneinsatz skeptisch gegenüber, weil das andere Wildtiere stören könnte. 

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