Die Temperaturen lagen im März etwas über der Referenzperiode 1991-2020, wie MeteoSchweiz im aktuellen Klimabulletin mitteilte. Mit der Monatsdurchschnittstemperatur von aktuell 1.8 °C liegt der März 2026 im jährlichen Schwankungsbereich des aktuellen Klimas. Die Monatstemperatur war damit für den aktuellen Klimazustand nicht aussergewöhnlich.
Wintereinbruch
Zum Monatsende hin setzten Schnee und kalte Winde dem Frühling ab dem 25. März ein jähes Ende. Mit dem Wintereinbruch sanken die Temperaturen schweizweit deutlich ab und bewegten sich im letzten Monatsdrittel unter dem Referenzwert der Periode 1991-2020.
Die landesweit gemittelte Monatstemperatur im März 2026 betrug 1.8 °C. Dies entspricht einer Abweichung zur Referenzperiode 1991-2020 von +0.5 °C. Die höchsten positiven Abweichungen zur Referenzperiode 1991-2020 verzeichneten die Regionen Jura und Nord- und Mittelbünden. Beispiele für Messstandorte sind Bad Ragaz und Chur mit je +1,5 Grad. Die kleinsten positiven Abweichungen stammten aus der Region Alpensüdseite wie Col du Grand St-Bernard (+0,1) und Robièi (+0,1).
Wenig Regen, vie Sonne
Es fiel wenig Regen. Die monatliche Niederschlagssumme im März 2026 lag verbreitet unter der Referenzperiode 1991-2020. An den Messstandorten von MeteoSchweiz wurden Verhältnisse der monatlichen Niederschlagssumme zur Referenz zwischen 21 % und 157 % registriert, wobei ein Grossteil der Stationen ein Verhältnis von 50 % bis 100 % aufwies.
Grosse Niederschlagssummen gab es in Cimetta (154 mm) und Stabio (157 mm). Die geringsten Niederschlagsmengen stammten aus den Regionen Mittelland, Jura, Nord- und Mittelbünden, Wallis und Engadin. Seht tiefe Mengen gab es in Chur (21 mm) und Scuol (22 mm)
Die monatliche Sonnenscheindauer im März 2026 lag verbreitet über der Referenzperiode 1991-2020. Am meisten Sonne gab es in den Regionen Mittelland, Jura und entlang des Alpennordhangs. Die geringste Sonnenscheindauer wurde an den Messstationen der Alpensüdseite verzeichnet.
