Gemäss der repräsentativen Umfrage hat nur eine Minderheit von 23 Prozent der Befragten beim letzten Umzug bewusst einen längeren Arbeitsweg in Kauf genommen, um bei den Wohnkosten zu sparen. 77 Prozent lehnten dies ab.
Die maximale Akzeptanz für die Pendelzeit liegt für 38 Prozent der Befragten bei einer halben Stunde. 11 Prozent der Pendelnden waren gar nur bereit, bis zu 15 Minuten zu reisen. Eine Reisedauer von mehr als einer Stunde kam denn auch nur für fünf Prozent der Befragten infrage.
Auch die zurückgelegten Distanzen waren mehrheitlich kurz: Die Hälfte der Befragten gab an, jeweils weniger als 16 Kilometer zu pendeln. Insgesamt legen 68 Prozent der Pendelnden eine Strecke von weniger als 31 Kilometern zurück.
Unterschiede zeigten sich bei Geschlecht und Alter: Männer akzeptieren längere Wege für günstigere Mieten mit einem Anteil von 27 Prozent eher als Frauen (20 Prozent). Bei den 18- bis 35-Jährigen nahmen 27 Prozent einen längeren Weg in Kauf, bei den über 56-Jährigen waren es nur 19 Prozent.
Für die Umfrage befragte das Marktforschungsinstitut innofact im Dezember 2025 im Auftrag von Comparis 1049 erwachsene Menschen in der ganzen Schweiz.
