2022 haben sich die Staaten im Weltnaturvertrag unter anderem darauf geeinigt, mindestens 30 Prozent der weltweiten Land- und Meeresflächen unter Schutz zu stellen.
Um dieses und andere Ziele zu erreichen, sollen unter anderem Unternehmen und Finanzinstitute mehr miteinbezogen werden, wie das Bundesamt für Umwelt (Bafu) am Samstag mitteilte. Mit Innovationen, Investitionen in die Natur sowie nachhaltigeren Produktions- und Konsummustern könnten sie wesentlich dazu beitragen, die Ziele des globalen Biodiversitätsrahmenwerks zu erreichen.
Zudem soll das Bewusstsein für den Wert der Natur gestärkt werden, beispielsweise den grossen Wert der Insektenvielfalt als Bestäuber in der Landwirtschaft, hiess es weiter. Politische und wirtschaftliche Anreize sollen so gesetzt werden, dass sie den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Biodiversität fördern.
