Zirkus-Giraffe stirbt nach Flucht durch Stadt

Eine Giraffe, die aus einem Zirkus im norditalienischen Imola entflohen ist, hat am Freitag Panik in der Stadt ausgelöst. Das verängstigte Tier rannte stundenlang durch die Strassen, beschädigte Autos und terrorisierte Fussgänger nahe der Formel-1-Rennbahn der Stadt.

sda/apa |

Eine Giraffe, die aus einem Zirkus im norditalienischen Imola entflohen ist, hat am Freitag Panik in der Stadt ausgelöst. Das verängstigte Tier rannte stundenlang durch die Strassen, beschädigte Autos und terrorisierte Fussgänger nahe der Formel-1-Rennbahn der Stadt.

Die Giraffe konnte schliesslich mit Hilfe einer Spritze betäubt  undeingefangen werden. Sie überlebte die turbulente Flucht jedoch nicht.

Kurz nachdem sie eingefangen wurde, starb sie vor den Augen der Tierärzte. Stress, Angst und eine Reaktion auf das Schlafmittel sollen den Tod des Tieres verursacht haben, berichteten italienische Medien am Samstag.

Das dramatische Ende der Giraffe löste hitzige Reaktionen aus. Der Bürgermeister Imolas, Daniele Manca, will ein Verbot von Zirkussen in der Stadt erwirken. In Italien tobt schon seit Jahren ein Streit um Zirkusaufführungen mit exotischen Tieren. Immer wiede  wurden Zirkusbetreiber der Tiermisshandlung beschuldigt.

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