Zucchini einmachen – der Mond hilft

Obsi- und nidsigend. Der Mond entscheidet, ob die Beete die Einmachgläser vorbereitet werden. Am Himmel hilft ein Quadrat, die Fische zu erkennen.

Die Hitzeperiode hat die Pflanzen gestresst. Sobald sich die Temperatur längerfristig normalisiert, richtet man im Juli den Fokus auf das Pflanzen von Herbstgemüse wie Endivien, Zuckerhut und Kohlarten und zweijährigen Sommerblumen. 

Nach dem Mondkalender bestimmen die Phasen, in denen der Mond obsi- oder nidsigend ist, ob gepflanzt oder geerntet wird. Sie sind nicht zu verwechseln mit dem zu- oder abnehmenden Mond, den wir am Himmel sehen. Aufsteigend (obsigend) und absteigend (nidsigend) bezeichnet die Stellung des Mondes in Bezug auf den Himmelsäquator. Was heisst das für Feld und Garten? Gepflanzt wird immer bei absteigendem Mond, wenn die Saftströme der Pflanzen den unteren Pflanzenteil verstärkt versorgen. Es kommt zu einem stärkeren Wurzelwachstum.

Die Ernte verwerten

Ist der Mond obsigend, konzentrieren sich die Kräfte auf die oberen Pflanzenteile. Auch diese Stellung kann gut genutzt werden, denn sie ist ideal für die Ernte von Früchten und Gemüsen, die oberhalb der Erdoberfläche gewachsen sind. Kaum eine Jahreszeit bringt eine reichere Ente. Wer von der Menge an Zucchini überwältigt ist, kann sie in Gläsern süss-sauer einmachen. swissmilk.ch schlägt dazu ein Rezept mit Curry und Paprika vor.

Pegasus hilft

Das Goetheanum wirft ergänzend zum Mondkalender einen Blick zum Himmel: Bald nach Mitternacht hebt sich im Osten das Tierkreisbild Fische über den Horizont. Man findet das lichtschwache Bild, indem man sich an Pegasus orientiert. Pegasus ist das einzige markante Quadrat am Firmament. Die Fische liegen in zwei Lichtbändern unterhalb und links des Quadrats. In den Fischen zieht der Planet Saturn. Man erkennt den fernen Wandler an seinem gelblichen milden Licht. Er ist zehnmal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde und auch zehnmal so gross.

Was für eine interessante Übereinstimmung! Von der Sonne aus betrachtet, bedeutet dies, dass Erde und Saturn gleich gross erscheinen. Übrigens fügt sich da ein dritter Planet noch ein: Merkur hat 38 Prozent der Erdgrösse und auch durchschnittlich 38 Prozent Distanz zur Sonne, im Vergleich zur Erde. Solche Übereinstimmungen gehören zum Rätsel des Sonnensystems und sie setzen hinter die Theorie der zufälligen Enstehung der Planeten ein Fragezeichen.

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