«Bauer, ledig, sucht»: Herz, Humor und ein bisschen Hofzauber

Am Sonntagabend strahlte der TV-Sender 3+ die siebte Folge von Bauer, ledig, sucht aus. Unsere Bloggerin Cornelia Fässler begleitet die 22. Staffel und nimmt die Geschehnisse genau unter die Lupe.

Cornelia Fässler |

Wenn Anfang und Ende ganz nah beieinander sind, kann dies ganz verschiedenes bedeuten. Von Hühnerhofträumen über bröckelnde Mauern bis hin zu Kinderwunsch und Liebeschaos. Während die einen langsam zueinanderfinden, stehen andere bereits wieder vor verschlossenen Türen. Herz, Humor und ein bisschen Hofzauber inklusive – los geht’s!

Eieieiein Hühnerhof für Susanne

Irgendetwas scheint mit Peter geschehen zu sein, er hat realisiert, was ein «Nein» zu Zoe bedeuten würde. Der Gnadenhofbauer legt sich sogar extra ins Zeug und besorgt dem Hündchen in den frühen Morgenstunden einen Fressnapf, Inhalt inklusive. Natürlich mit klaren Hintergedanken…

Susanne ist sichtlich positiv überrascht. Ein guter Schritt in die richtige Richtung, würde ich da mal sagen. Wenn nun der kleine, pelzige Vierbeiner sich weiterhin Mühe gibt, haben sie die Kurve gerade noch geschafft und Susanne bekommt ihren langerwünschten Hühnerhof. Was lange währt, wird endlich gut. Rhabarberkuchen drauf!

Am Ende oder Anfang?

Die Liebe lässt Karinas Mauern bröckeln, der Blick in ihre Karten bekräftigen es. Sie sollen die Vergangenheit ziehen lassen und Vertrauen ins Neue schöpfen. Guidoweg sei Dank, ist ja bereits alles dafür vorbereitet. Karina und Guido durften eine mit Gefühlen und Eindrücken vollbepackte Woche erleben. Umso schöner zu sehen, wie sie langsam, aber stetig zusammenwachsen.

Voller Spannung sitzen sie so schlussendlich an ihrem Tisch unter dem Baum und wagen den Blick in die Zukunft…ob das Gegenüber wohl gleich empfindet? Halleluja sie tun es! Solange Karina für Guido keine Tanzschuhe organisiert, wird er ihr handzahm zur Seite stehen.

Kinder- und Kochlos

Zwei Absolut-Nicht-Köche schmeissen sich dem Andern zuliebe kulinarisch ins Zeug. Aber Marie Anna’s heimlicher Wunsch wird wohl ein immerwährender Traum bleiben. Benj ist vom Kochlöffel schwingen so wenig begeistert, wie von eigenen Kindern und lässt sich wohl auch in 50 Jahren nicht zum Starkoch ausbilden. Dass sie sich bezüglich Thema Kinderwunsch einig sind, finde ich ein sehr wesentlicher Punkt.

Gepunktet werden sollte auch bei Marie Annas selbsternannte Familie. Zweifellos schaue ich dem Treiben zu – denn Benj gibt sich wie immer wie er ist, und antwortet unverblümt und ehrlich. Madeleine, Marie Annas «Pendant» hat den Hofherrn schon längst durchschaut und lehnt beruhigt in den Stuhl zurück. Denn Benj hat definitiv das richtige Werkzeug im Herzen, um aus Stein Liebe wachsen zu lassen.

Magie aus, Türe zu

Janine will unkomplizierte Freiheit – Andreas will Verlässlichkeit und Nähe. Es scheint mir irgendwie verzwickt zu sein mit den Beiden. Da bringen alle guten Gefühle und Gedanken ihrer Freunde und Bekannten nicht viel. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob sich Janine wirklich ins Abenteuer Liebe stürzen kann oder will.

Was anfangs Woche noch sehr vielversprechend ausgesehen hat, wird nun in einer sachlichen Aussprache beredet und aufs Eis gelegt. Meine Daumen sind gedrückt, dass beide ihr Glück finden werden. Wie, wo und mit wem auch immer.

Fokus aufs Herz

Der ruhige, selbstkritische Berner Dänu widmet sich gerne den besonderen Lebewesen und sieht das Schöne und Starke bei randständigen Tieren und Menschen. Die willkommene Abwechslung findet er im Adrenalinsport und findet sich, dem Hausumbau sei Dank, im unkomplizierten Wohnwagenleben wieder.

Überwältigt von der vielen, aufwändig erstellten Liebespost sitzt er nach Marcos Besuch mit seinem besten Freund am Tisch…in seiner (und auch nicht in Olivias) Haut möchte ich nun wirklich nicht stecken! Umso mehr überrascht bin ich, als er sich für eine einzige Frau entscheidet. Sympatisch!

Feuer unter dem Arsch und im Herz

Das Doppelpack macht sich sogar im Garten gut. Fridli sagt an und Astrid zieht mit. Doch auch im Gemüsebeet bleibt niemand trocken…und wenn, dann eher die grünen Sprösslinge als die zweibeinigen, ausgewachsenen und vor Verliebtheit überstelligen Pflanzen. Beim anschliessenden Wäsche aufhängen bekommt Fridli schon glänzende Weihnachtsbaum-Äuglein und träumt von seiner Herzdame in Rot.

Die Aussichten sind gut und die Pläne konkret: langsames Herantasten und «nadisna» einander näher kommen – auch Distanztechnisch.

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