
Ein kurzer Wintereinbruch verhindert aktuell den Weideaustrieb.
Julia Ammann
Nach einem milden Februar überraschte das Wetter in den letzten Tagen mit kalten Temperaturen und kräftigem Schneefall. In höheren Lagen liegen zum Teil mehrere Zentimeter Schnee, während tiefer gelegene Regionen ebenfalls weiss bedeckt sind.
Der kurze Wintereinbruch zwingt zu Anpassungen in der Arbeitsplanung. Aufgaben wie Bodenbearbeitung, Düngung und Pflanzenschutz müssen verschoben oder neu terminiert werden. Auf den Feldern muss mit kurzen Verzögerungen bei der Aussaat gerechnet werden, da der Boden durch den Schnee feucht und schwer zu bearbeiten ist. Statt auf der Weide stehen di Kühe wieder im Stall. Arbeitskräfte und Maschinen müssen flexibel eingesetzt werden, damit der Betrieb trotz Wetterkapriolen möglichst reibungslos läuft.
Trotz des Wintereinbruchs zeigen die Prognosen, dass sich die Temperaturen in den kommenden Wochen wieder normalisieren. Ein kurzfristiger Schneefall im März bringt zwingt zwar zur Umplanung im Arbeitsablauf, langfristig übersteht die Mehrheit der Pflanzen solche Kälteeinbrüche unbeschadet.
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