
Die aktuelle Wetterlage zeigt einmal mehr, wie wichtig ein sorgfältiger Umgang mit der Ressource Wasser und langfristige Strategien für eine klimaangepasste Landwirtschaft sind.
Priska Ketterer/AWEL Zürich
Laut dem neuesten Naturgefahrenbulletin des Bundes dauert die H itzewelle auf der Alpennordseite mindestens bis Donnerstag, 16. Juli, auf der Alpensüdseite bis Freitag, 17. Juli.
Bewässerung in den kühlen Stunden
Zwar sind am Freitag und Samstag lokal Gewitter möglich, ergiebige Niederschläge werden jedoch vor allem in den Bergen erwartet. Für die Kulturen auf den Feldern bleibt der dringend benötigte Regen vielerorts aus.
Auf zahlreichen Betrieben wird deshalb in den frühen Morgenstunden oder nachts bewässert, um Verdunstungsverluste möglichst gering zu halten. Gleichzeitig passen die Landwirtinnen und Landwirte ihren Arbeitsalltag den hohen Temperaturen an: Feldarbeiten werden vermehrt in die Abendstunden verlegt und zusätzliche Pausen eingelegt.
Wasser wird zur Schlüsselressource
Die anhaltende Trockenheit belastet Pflanzen und Weiden zunehmend. Ausgetrocknete Böden, sinkende Erträge und schwindende Wasserreserven stellen viele Betriebe vor grosse Herausforderungen.
Gleichzeitig rufen zahlreiche Gemeinden zum Wassersparen auf, da in Teilen der Schweiz Einschränkungen bei der Wassernutzung möglich sind. Die aktuelle Wetterlage zeigt einmal mehr, wie wichtig ein sorgfältiger Umgang mit der Ressource Wasser und langfristige Strategien für eine klimaangepasste Landwirtschaft sind.
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