
Der erste gemeinsame Biss ins saftige Gras.
Ueli Steiner
Der Übergang von der Winterfütterung im Stall zur frischen Weide darf nicht abrupt erfolgen. Rinder, Schafe oder Ziegen müssen sich langsam an das saftige Gras gewöhnen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Deshalb starten viele Betriebe mit kurzen Weidezeiten und steigern diese schrittweise. Gleichzeitig ist es wichtig, die Tiere gut zu beobachten, um frühzeitig auf Auffälligkeiten reagieren zu können.
Auch die Qualität der Weideflächen spielt eine grosse Rolle. Der Boden sollte tragfähig sein, um Trittschäden zu verhindern, und das Gras sollte eine ausreichende Höhe erreicht haben. Zu früher Weidebeginn kann die Pflanzen schwächen und langfristig den Ertrag mindern.
Neben tiergesundheitlichen Aspekten bringt die Weidehaltung auch ökologische Vorteile. Die Tiere bewegen sich mehr, was ihr Wohlbefinden steigert, und durch das natürliche Fressverhalten wird die Biodiversität auf den Flächen gefördert. Zudem kann der Einsatz von Kraftfutter reduziert werden.
Insgesamt ist der Weidebeginn ein sensibler Prozess, der Erfahrung und Fingerspitzengefühl verlangt. Richtig umgesetzt, bildet er die Grundlage für eine erfolgreiche Weidesaison und trägt zu gesunden Tieren sowie nachhaltiger Landwirtschaft bei.
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Übrigens sind an manchen Orten schon die ersten Siloballen gepresst und der Grünroggen ist auch in optimalem Zustand zum Weiden. Wozu also noch warten? Nur damit es für die ewigen Hungerleider passt, die Jahr für Jahr nicht in die Gänge kommen?
Also vor Mitte April Anfang Mai fangen wir nicht an. Es Muss Futter haben, alle wo jetzt schon am weiden sind, sind genau diese wo Ende Jahr knapp bei Futter.
Aja wir sind in der talzone.