
Bei trockenen Bedingungen empfiehlt sich eine Drillsaat, weil das Saatgut gleichmässiger aufläuft.
Strickhof
Die Trockenheit hat auf zahlreichen Betrieben die Futtervorräte schrumpfen lassen. Wer nach der Getreideernte oder später nach der Silomaisernte noch Futter gewinnen möchte, kann mit Zwischenfutter einen Teil der Ertragsausfälle kompensieren. Je nach Saatzeitpunkt eignen sich unterschiedliche Mischungen.
Entscheidend für den Erfolg ist der Saatzeitpunkt. Das Zwischenfutter sollte möglichst früh, idealerweise unmittelbar vor einer Regenperiode, gesät werden. Die Bodenbearbeitung sollte so flach wie möglich, aber so tief wie nötig erfolgen. Fahrspuren müssen bei Bedarf eingeebnet werden, damit später sauber geerntet werden kann.
Bei trockenen Bedingungen empfiehlt sich eine Drillsaat, weil das Saatgut gleichmässiger aufläuft. Ebenso wichtig ist eine gute Rückverfestigung des Bodens. Das Walzen verbessert den Bodenschluss und sorgt dafür, dass die Saat genügend Feuchtigkeit erhält und gleichmässig keimt.
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