Viröse Vergilbung in Rüben sichtbar

Hie und da sieht man gelbe Nester im Zuckerrübenfeld. Sie stammen laut dem Strickhof von der Virösen Vergilbung, die von Viren verursacht wird.

Hie und da sieht man gelbe Nester im Zuckerrübenfeld. Sie stammen laut dem Strickhof von der Virösen Vergilbung, die von Viren verursacht wird.

Bei uns ist es meist das Beet Yellow Virus (BYV). Es gibt aber weitere. Diese Viren werden beim Saugen von Blattläusen übertragen, hauptsächlich von der Grünen Pfirsichblattlaus, doch auch die Schwarze Bohnenblattlaus gilt als Überträger.

Das 2020 ist ein Blattlausjahr. Es ist somit nicht verwunderlich, dass die Viröse Vergilbung vermehrt auftritt. Bis im 2018 wurden die Blattläuse in der Anfangsphase des Rübenwachstums durch das Beizmittel Gaucho in der Rübenpille bekämpft. Immer wieder zufliegende Blattläuse wurden erfasst.

Pirimicarb erfasst nur Läuse, die vorhanden sind. Das Mittel bietet keinen längeren Schutz. Es kann eine Virenübertragung nicht verhindern. Die Züchter arbeiten an resistenten Sorten. Die ersten Symptome sieht man von Mai bis Juni.

Die BYV-befallenen Rüben haben zuerst gelbe Blattspitzen, später wird die ganze Pflanze gelblich, nekrotisch. Die Blattadern bleiben aber grün. Zerknüllt man die Blätter in der Hand, entsteht ein charakteristisches Knacken. 

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