Vögel spüren Wilderer auf

Um illegale Fischer zu lokalisieren, stattet Frankreich Meeresvögel mit Sendern aus.

Um illegale Fischer zu lokalisieren, stattet Frankreich Meeresvögel mit Sendern aus.

Um in der Umgebung der Kerguelen und Amsterdam- sowie Crozet-Inseln, die zu Frankreichs Territorium gehören, illegale Fischerei zu verhindern, werden Wanderalbatrosse mit 70 Gramm leichten Sendern ausgerüstet, heisst es in einem Artikel der "NZZ". Albatrosse gehören mit einer bis zu 3.5 Metern Spannweite zu den grössten flugfähigen Vögel.

Im Heckwasser von Schiffen der Hochseefischerei fällt reichlich Nahrung ab, was dazu führt, dass Meeresvögel angelockt werden. Dieser Umstand soll nun im Kampf gegen Piratenfischfang geschickt genutzt werden. Der am Vogel angebrachte Sender ist imstande, Radargeräte aufzuspüren und deren Standort via Satellit an die Basis des Biologischen Forschungszentrums CEBC zu übermitteln. 

Dort können diese Informationen mit einer Datenbank verglichen werden, in der alle in den fraglichen Gebieten verkehrende Schiffe registriert sind. Im Normalfall haben Schiffe ihr Identifikationssystem AIS eingeschaltet, ausser diese haben einen Anlass sich verbergen zu wollen. 

 

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