Warum färben wir Eier?

Die farbigen Eier gehören zu Ostern wie das Christkind zu Weihnachten.

Die farbigen Eier gehören zu Ostern wie das Christkind zu Weihnachten.

Am Karfreitag ist es bei vielen Familien Tradition Eier für den Ostersonntag zu färben. Doch woher stammt der Brauch des Eierfärbens?

Früher hielten sich die Menschen in der Fastenzeit an strenge Regeln: Sie verzichteten auf Fleisch, Wein und Eier.

Damit die Eier länger haltbar wurden, kochten die Bäuerinnen die Eier. Um die rohen von den gekochten Eiern unterscheiden zu können, färbten sie die Eier beim Kochen mit Pflanzenteilen ein. 

Eier schützen vor Krankheiten

Ab dem 13. Jahrhundert war die traditionelle Farbe für Ostereier rot – da Rot die Farbe des Lebens und der Freude ist und als Symbol für das Blut Christi galt. Nach und nach setzten sich auch andere Farben durch.  

Gemäss der Tageszeitung «Blick» sind Eier, die Hühner am Kreuzigungstag Jesu legen, sogenannte Karfreitagseier. Sie haben laut Volksglauben magische Kräfte. In den Urner Alpen deponieren sie Bauern deshalb in Haus und Stall. Die Eier sollen die Bewohner das ganze Jahr über vor Krankheiten schützen. 

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