Weizen mit schwarzen Ähren

In einigen Weizenparzellen konnte man laut dem Strickhof vor der Ernte vereinzelte Nester mit schwarzen Ähren ausmachen. Ein näherer Blick zeigte viele mit Schwärzepilze besiedelte Ähren mit verkümmerten Körnern. 

Beobachtete man gleichzeitig eine schwarze, verfaulte Halmbasis an den betroffenen Pflanzen, so handelt es sich um die Fruchtfolgekrankheit Schwarzbeinigkeit. Der Schadpilz befällt Wurzeln und Halmbasis, was die Wasser- und Nährstoffzufuhr zur Ähre unterbricht und zur Notreife führt.

Die Körner der betroffenen Ähren sind verkümmert und dürften als Bruchweizen für Futtermittelzwecke aussortiert werden. Als Sekundärinfektion werden die Ähren von diversen Schwärzepilzen heimgesucht. Die Entwicklung der Schwarzbeinigkeit wurde heuer durch den milden Winter sowie das kühle und nasse Frühjahr gefördert.

Die anschliessende Trockenheit bei der Ährenentwicklung hat die Notreife zusätzlich beschleunigt. Die wichtigste Vorbeugung der Schwarzbeinigkeit ist eine möglichst weite Fruchtfolge zwischen anfälligen Getreidearten wie Weizen vor Triticale vor Gerste vor Roggen sowie die konsequente Bekämpfung von Ungräsern, insbesondere der Quecke. Ausserdem sind Frühsaaten deutlich stärker betroffen. 

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