Bern: Weniger Wolfsangriffe

Letztes Jahr gab es im Kanton Bern nur halb so viele Wolfsangriffe auf Nutztiere – entsprechend ist auch die Zahl der Nutztierrisse zurückgegangen.

Wie die Nachrichtenagentur Keystone-sda berichtet, ist es im laufenden Jahr im Kanton Bern zu 15 Angriffen von Wölfen auf Nutztiere gekommen – 14 Angriffe weniger als im Vorjahr. Dabei seien 41 Nutztiere getötet worden: Bis Ende November seien 38 Schafe und drei Ziegen Opfer des Wolfs geworden, wird das kantonale Jagdinspektorat von der Nachrichtenagentur zitiert.

Im Vorjahr gab es im Kanton Bern 51 Nutztierrisse durch Wölfe. Laut dem Jagdinspektor Niklaus Blatter entsprechen die diesjährigen Zahlen dem Durchschnitt der letzten Jahre. Die überwiegende Zahl der 41 in diesem Jahr gerissenen Nutztiere seien allerdings nicht ausreichend gegen Wolfsangriffe geschützt gewesen.

Wie Jagdinspektor Niklaus Blatter weiter aussagt, sei das laufende Jahr von relativ vielen Rissen in den ersten Monaten geprägt gewesen. Dann habe es eine relativ ruhige Zeit gegeben. Dies nicht zuletzt, weil ein Wildhüter Ende Februar dieses Jahres bei Zimmerwald auf Anordnung des Kantons und basierend auf der eidgenössischen Jagdverordnung die Wölfin F78 abschoss.

Zu einer Rudelbildung ist es laut Bericht auch in diesem Jahr auf Kantonsgebiet nicht gekommen. Auf dem Geoportal des Kantons Bern findet sich eine Karte, auf der alle Sichtungen und Wolfsrisse vermerkt sind. 

Kommentare (1)

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  • Welti | 11.12.2021
    Wan dschägt der letzte hier der Wolf muss abgeschossen werden sonst greift er mit der zeit auch schulkinder Ahn. Unsere alten Eidgenossen haben es richtig gemacht und ihn ausgerottet. Ist ein schaf oder zige nichts wert.bin der aufasung die Armee solle hier aufräumen was der Mensch bissanhin vertrödelt hatt.

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