SVP-Präsident Toni Brunner hält zwar grundsätzlich nichts von der Schliessung von Waffenplätzen. Sollten aber trotzdem Waffenplätze geschlossen werden, dann soll daraus wieder Kulturland werden, fordert er in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag".
Auf die Frage, was aus aufgegebenen Armee-Standorten werden soll, meint Brunner: «Ich bin Bauer. Aus den frei werdenden Grundstücken könnte wieder Kulturland werden. Denn zu Fröschen und Schmetterlingen wird in diesem Land schon genug geschaut.» Auch Rundstrecken oder Motocross-Pisten wären für Brunner denkbar.
Brunner fordert allerdings auch, dass die Armee nach wie vor in allen Regionen präsent sein soll, und hofft auf möglichst wenig Schliessungen. Aus den Auslandeinsätzen wie im Kosovo möchte er die Armee hingegen möglichst bald zurück ziehen.