Sonntag, 26. Juni 2022
09.12.2021 17:42
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Neuer Blog: Neuanfang an der Hochschule

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Von: dos

Dominic Spahr (30) ist Landwirt und stellt sich neu der Herausforderung eines Agronomiestudiums. Alle zwei Wochen berichtet er, was er an der Hafl erlebt und was sonst so in seinem Leben passiert.

Ich wurde vom «Schweizer Bauer» angefragt, in der kommenden Zeit einige Zeilen über den Alltag als Agronomie-Student and der Berner Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (Hafl) zu verfassen.

Obwohl ich nicht unbedingt ein ausserordentlich begnadigter Schreiber bin und die Welt vermutlich auch ohne die Geschichten und Gedanken, die ich ersinne, gut zurechtkommt, nahm ich dieses Angebot dankend und in freudiger Erwartung an. Bestimmt ergibt sich die eine oder andere Geschichte, die es Wert ist zu Papier zu bringen und die es vielleicht gar vermag, einigen von euch, liebe Lesende, ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.

Sohn eines Landmaschinenhändlers

Mein Name ist Dominic Spahr. Ich wurde vor 30 Jahren in Biel geboren und lebe seither dort. Obwohl ich nicht im ländlichen Raum aufgewachsen bin, hatte ich als Sohn des Landmaschinenhändlers Fritz Spahr schon von klein auf eine enge Beziehung zur Landwirtschaft, die nach einigen Umwegen zu einer Lehre als Landwirt führte.

Nach der Lehre verschlug es mich in den Ersatzteildienst eines mittelgrossen Landmaschinenfachhändlers. Ungefähr vier Jahre stressiger Arbeitsalltag später fand ich jedoch, dass ich doch gerne etwas anderes machen würde. Eine zusätzliche Ausbildung zum Beispiel. So kam ich an die Hafl.

Ausserordentlich schön

Gut zwei Monate ist es her, seit ich das Studium begonnen habe und was soll ich sagen: «Es fägt!» Die Schule hat wohl nicht zu Unrecht einen guten Ruf. Das Gelände, mehr oder weniger im ländlichen Raum gelegen, ist ausserordentlich schön. Die Räumlichkeiten sind gross, hell, modern und laden geradezu zum emsigen Lernen ein. Die Dozentinnen und Dozenten sind engagiert und ich habe das Gefühl, dass die wirklich wissen, wovon sie reden.

Das soll jetzt nicht heissen, dass Lehrerinnen und Lehrer, die mich zuvor unterrichtet haben, weniger qualifiziert waren, aber gesamthaft macht es auf mich einen Eindruck, der einer Hochschule würdig ist. Ich hoffe, ich kann diesen Enthusiasmus beibehalten, wenn es dann wirklich darum geht, wissenschaftliche Arbeiten und Prüfungen zu schreiben. Wir werden es sehen.

Unterschiedliche Herkunft

Gut 200 Studierende aus der ganzen Schweiz haben sich diesen Herbst in drei unterschiedlichen Studiengängen, (Agronomie, Lebensmittel- und Waldwissenschaften) der Herausforderung eines Studiums gestellt. Die unterschiedliche Herkunft, die individuellen Beweggründe für das Studium, der Altersunterschied und die reine Vielzahl an Studierenden sorgen für einen abwechslungsreichen und interessanten Austausch und ich bin gespannt, worüber künftig berichtet werden kann.

Was auch immer es sein wird, ich werde es euch nicht vorenthalten.

Bis dahin macht es gut und häbet Sorg.

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