Mittwoch, 27. Januar 2021
25.11.2020 19:20
Zuckerrüben

IP-Suisse: Mehr Rüben und höhere Preise

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Von: blu/mgt

Zucker von IP-Suisse-Produzenten ist ein gesuchtes Gut. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage wird nächstes Jahr die Zuckerrübenproduktion massiv ausgedehnt. Zudem wird die Prämie um 50 Prozent erhöht.

Für einmal gute Kunde für Rübenproduzenten. Zumindest für jene, die nach den Richtlinien von IP-Suisse Zuckerrüben anbauen.

Prämie um 50 Prozent erhöht

Gemäss Mitteilung von Mittwoch ist die Nachfrage nach IP-Suisse-Zucker 2020 deutlich gestiegen. «Coop, Denner, Landi Schweiz und Volg vermarkten erfolgreich», schreibt IP-Suisse. Deshalb wird die Anbaufläche im kommenden Jahr auf über 3000 ha erhöht. 2020 wurden noch auf 1200 ha IP-Suisse-Zuckerrüben angebaut. Mit dieser Erhöhung beträgt der Anteil von IP-Suisse an der Gesamtrübenproduktion knapp 20%.

Um die Fläche zu erreichen und das Risiko von möglichen Ertragsausfällen besser abzugelten,  wird die IP-Suisse-Prämie um 50% erhöht. Sie beträgt neu 60 Fr./t für A-Zucker.

IP-Suisse-Zucker

2017 hatte IP-Suisse und die Schweizer Zucker AG in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen  Verband der Zuckerrübenpflanzer (SVZ) beschlossen, die IP-Suisse-Zuckerrübenproduktion mit 400 ha und 5000 t Zucker für Denner zu starten. Nach zwei schwierigen Jahren mit stagnierendem Absatz kam 2019 Landi Schweiz und Volg als weitere Abnehmer dazu.  In diesem Jahr wurden die Anbauflächen dank Coop auf über 1000 ha erhöht. Rund 250 Landwirten in der West- und Ostschweiz bauen IP-Suisse-Zuckerrüben an. Die Bauern verzichten auf den Einsatz von Insektiziden und Fungiziden, der Herbizideinsatz ist eingeschränkt. Zur Förderung der Biodiversität muss jeder Betrieb zusätzlich zur Erfüllung des Biodiversitätspunkteprogramms mindestens 10 Aren Blühstreifen oder Brachen anbauen. Die Betriebe werden gemäss IP-Suisse jährlich kontrolliert.

3 Responses

  1. Ressourcenverschwendung pur. Eine reine Zufallsproduktion die noch staatlich gefördert wird.
    Wann wird diese IP Suisse geschlossen?
    Oder geht es dann wie bei den Kartoffeln? Zusammen mit den Abnehmern werden die Bauern gezwungen IP Suisse zu machen.
    Dieser Verein hat ausgedient.

    1. Im Jahr 2021 gibt es ohne Insektizide und Fungizide keine Wirtschaftliche Produktion,nach diesem massiven Befall 2020. Ein Ausstieg bei einem massiven Befall, kostet viel da der Schaden nicht mehr gutzumachen ist( tiefer Zuckergehalt) .Meine Strategie ist: Nützliche fördern ( Flohrfliege usw. Blühstreifen ) und chemisch eingreifen wenn die Schadschwelle überschritten werden.

  2. Mache sofort IP-Suisse Rüben, wenn sie den Minderertrag vergüten und die Unkautbekämpfung zu ihren Kosten übernehmen. Bezahle ihnen sogar dass was mich bisher die Spritzmittel gekostet beben an ihre Kosten. Erwarte aber von IP-Suisse das die Felder gleich sauber sind wie sie bisher waren!

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