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Die Ausfuhren von Stickstoff- und Stickstoff enthaltenden Mineraldüngern aus Russland sollen ab Anfang Dezember beschränkt werden, hat die Regierung in Moskau beschlossen.
Die Restriktionen sind bis Ende Mai 2022 geplant, heisst es in der Kabinettsverordnung. Für diesen Zeitraum wurden die Exportquoten für die Stickstoffdünger in Höhe von 5,9 Mio. t und für die Mehrnährstoffdünger von 5,35 Mio. t festgelegt. Die Kontingente sollen zwischen den Produzenten bis Mitte nächster Woche verteilt werden.
Ministerpräsident Michail Mischustin erklärte die Massnahme mit der Notwendigkeit, einer Verteuerung von Mineraldüngern am Binnenmarkt vorzubeugen. Bei der Herstellung dieser Betriebsmittel sei Erdgas ein bedeutender Kostenfaktor; die Preissteigerungen dafür hätten bereits negative Auswirkungen an den internationalen Märkten verursacht, wovon auch Russland betroffen werden könnte.