Freitag, 5. März 2021
09.12.2020 15:15
Migros

Migros: Der Käfer ersetzt «TerraSuisse»

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Von: blu

Die Migros vermarktete bisher die Produkte von IP-Suisse-Produzenten unter dem Label «TerraSuisse». Damit ist ab 2021 Schluss. Neu werden die 2000 Produkte mit dem Käfer von «IP-Suisse» ausgelobt. 

Die Migros ist laut einer Mitteilung vom Mittwoch schweizweit die grösste Abnehmerin von IP-Suisse-Produkten, die auch in den Läden der Migros-Tochter Denner in den Regalen liegen. Unter dem Label werden unter anderem Lebensmittel wie Fleisch, Brot, Mehl, Rapsöl oder Teigwaren angeboten.

Mit der flächendeckenden Einführung des «Marienkäfer»-Labels von IP-Suisse möchte die Migros ein Signal an Konsumentinnen und Konsumenten sowie Produzentinnen und Produzenten setzen, teilt die Detailhändlerin mit.

«Ziel der Migros ist es, die Zusammenarbeit mit einer nachhaltigen Schweizer Landwirtschaft weiter zu stärken und so auch in Zukunft viele Initiativen zur Schonung der Umwelt und Verbesserung der Lebensqualität umzusetzen», lässt sich Lorence Weiss, Leiter Direktion Frische Migros-Genossenschaftsbund, im Communiqué zitieren.

Zufrieden gibt sich auch der Präsident von IP-Suisse, Andreas Stalder: «Wir sind überzeugt, dass mit der durchgängigen Sichtbarkeit des IP-Suisse-Labels vom Produzenten bis zur Verkaufstheke ein weiterer Schritt für eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft gemacht wird.»

Durch des IP-Suisse-Labels werde das TerraSuisse-Label der Migros mittelfristig abgelöst, heisst es weiter. Die Umstellung soll ab 2021 beginnen und werde rund ein Jahr dauern. 

Mit der Umstellung geht ein Wunsch der Bauernorganisation in Erfüllung. Sie hatte sich zum Ziel gesetzt, den «Käfer» besser sichtbar zu machen. Vor allem sollte das Logo auf die Verpackungen gelangen. Bei Denner, welcher IP-Suisse-Produkte 2016 ins Sortiment aufnahm, ist der «Käfer» seit Verkaufsbeginn auf der Packung ersichtlich. Auch bei Coop, das seit einigen Monaten IP-Suisse-Produkte verkauft, ist das Label der Organisation auf den Produkten sichtbar.

5 Responses

  1. Ein guter Ansatz , hoffe aber , dass sich IP-Suisse nicht auf einmal billig über den Tisch ziehen lässt. Das Label muss in Bauernhand bleiben. Die Realität sieht aber so aus, dass immer mehr Theoretiker und Umweltverbesserer sich breit tun.

    1. Ich glaube wir haben in den letzten 30 Jahren bewiesen, dass wir uns kaum billig über den Tisch ziehen lassen. Nichts tun ist einfacher als etwas wagen und ab und zu in die Gefahr zu laufen Fehler zu machen!
      Fritz Rothen

      1. Vor 30 Jahren wurde das Label IP-Suisse aus dem Boden gestampft, um sich nicht den bösen Verbänden mit AgriNatura „auszuliefern“. Schon bald hat sich IPS dann der Migros ausgeliefert. Die Bewährungsprobe kommt erst bei offenen Grenzen. Ist die Migros dann noch bereit, für ein gegenüber Bio doch sehr schwaches Umweltversprechen den hohen CH-Preis + Zuschlag zu bezahlen?? Kein Problem: Diejenigen die IPS verbrochen haben sind dann ja weg.

  2. Sieht gut aus,gratuliere, jedoch zweifle ich manchmal an der Kredibilität des Labels. Es ist nicht immer der Produzent der der Gewinner ist mit dem IP Suisse Label.

  3. Mit dem billigen und verlogenen Bio Label Allnatura zeigt die MIGROS ihr wahres Gesicht. Wenn MIGROS sich ernsthaft Umweltfrundlich verhalten würde hätten sie dieses Schrott Label nicht aufgenommen. Sektoriell kann jeder Schweizer Bauer produzieren, dazu braucht es nicht eiunmal IP Suisse

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