Mittwoch, 29. Juni 2022
16.05.2022 19:15
Getreidemarkt

Richtpreise für Futtergetreide steigen

Share on print
Share on email
Share on facebook
Share on twitter
Von: blu

Nach 12 Jahren werden erstmals die Richtpreise für Futtergetreide und Eiweisspflanzen erhöht. Die Preise steigen im Vergleich zum Vorjahr um 3 Fr./ 100 kg. Der Entscheid sorge Stabilität für im Futtergetreidemarkt, teilt die Branchenorganisation Swiss Granum mit.

Der Entscheid zu höheren Richtpreisen fiel an der Mai-Sitzung der Kommission «Markt-Qualität Getreide» von Swiss Granum.

Die Erhöhung um 3 Franken pro 100 Kilo zugunsten der Getreideproduzenten sei mit Unterstützung der in Swiss Granum vertretenen Tierhalterorganisationen zustande gekommen, heisst es in der Mitteilung.

Mit dem Aufschlag soll ein Teil der gestiegenen Produktionskosten der Getreideproduzenten abgefedert werden. Die Erhöhung der Richtpreise sei ein Bekenntnis zur Versorgung des Marktes mit Schweizer Futtermittelrohstoffen und ein wichtiger Bestandteil für eine glaubwürdige inländische Fleisch- und Eierproduktion. «Gleichzeitig führt dies aber zu Mehrkosten bei der Nutztierhaltung», heisst es in der Mitteilung weiter.

Um die Anbaubereitschaft von Futtergetreide langfristig zu erhalten, braucht es aus der Sicht der Branche weitere Anstrengungen. Dies vor allem vor der Hintergrund Umsetzung der Absenkpfade.

Letztmals wurden die Richtpreise für Futtergetreide im Jahr 2010 verändert. Die Richtpreisrunde zur Festlegung der Richtpreise für Bio-Futtergetreide findet am 17. Mai 2022 statt. Die Ernterichtpreise für Brotgetreide werden am 28. Juni 2022 festgelegt. Auch hier ist eine Erhöhung wahrscheinlich.

Swiss Granum
Mehr zum Thema
Markt & Preise

Berner Bauern Verband forderte Fr. 8.‐ pro 100 kg. - Pixabay Der Berner Bauern Verband findet den Richtpreis für Brotgetreide inakzeptabel. Der Schweizerische Getreideproduzentenverband (SGPV) erklärt die Schwierigkeiten bei den Verhandlungen.…

Markt & Preise

Durch neue Anpflanzungen kam es in China zu einer höheren Erzeugung.  - zvg Weltweite Vermarktungsmenge an Äpfeln wird  laut dem amerikanischen Landwirtschaftsministerium mit 81,6 Millionen Tonnen so hoch sein wie…

Markt & Preise

Laut der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) dürften auch die bald zu erwartenden bundesweiten Daten «die riesige Ausstiegswelle» in der Schweinehaltung sichtbar machen. - Proviande Erste Bundesländer Deutschlands melden für…

Markt & Preise

Der Rinderbestand wächst in Australien, nachdem Dürrephasen und Pandemie-Einschränkungen den Bestand ausgebremst haben. - Esther Schneiter Nachdem der Rinderbestand in Australien wegen vorheriger Dürrephasen im Jahr 2020 auf den tiefsten…

5 Responses

  1. Die Produktionskosten Teuerung ist bestimmt höher als die 3.- die gutgeheise sind, ist wider klar merhr als 10.- steigen die Kraftfutterpreise. 7.- und mehr nehmen die Futterhändler.
    Brauchen wir Produzenten Swiss Granum wircklich ?

  2. 3 Franken das ist Lächerlich in der EU ist die Gerste gleich teuer oder teurer als in der Schweiz. Werde die Gersten Produktion einstellen. Das deckt nicht mal die Düngerkosten. Schade möchte eigentlich Produzieren aber so nicht. 60 Tonnen weniger Gerste!

  3. Frechheit. 3 Franken. Wir müssen gegen diese Mafia vorgehen. Was meinen diese Herren eigentlich wer sie sind. Wor sind doch nicht die Deppen vom Lande. Wir müssen auf die Strasse aber nicht nur mit Plakaten.. Wir müssen uns wehren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SCHWEIZER BAUER

DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE