Freitag, 24. September 2021
29.07.2021 06:42
Markt

Mehr Schweizer Haferprodukte

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Von: lid

Die Agrargenossenschaft Fenaco will den Schweizer Speisehaferanbau fördern und verspricht Produzenten eine garantierte Abnahme und eine bessere Vergütung.

Trotz wachsender Beliebtheit von Haferprodukten wie Haferdrinks, Haferjoghurts, Haferflakes oder Hafercookies werde in der Schweiz noch kaum Speisehafer angebaut. Um den Haferanbau zu fördern, will die Fenaco Speisehafer auch ausserhalb der Nische wirtschaftlich machen. In Zukunft sollen mehr Trendprodukte aus Schweizer Hafer in den Ladenregalen stehen, schreibt Fenaco.

In der hiesigen Landwirtschaft habe Hafer mit einer Anbaufläche von rund 1700 Hektaren nur eine geringe Bedeutung und der grösste Teil der Produktion werde verfüttert. Allerdings ist Haferanbau aufgrund der klimatischen Bedingungen auch nicht ganz anspruchslos. Wohl auch deshalb setzten zurzeit nur wenige Landwirtinnen und Landwirte auf Speisehafer. Entsprechend decke die Schweiz ihren Haferbedarf zurzeit in erster Linie aus Importen, heisst es weiter: Jährlich würden ungefähr 50’000 Tonnen Hafer importiert.

Damit die Schweizer Landwirtschaft das Potential von Speisehafer in Zukunft besser nutzen könne, steige die Fenaco ab 2022 in den Vertragsanbau von Hafer ein. Die Agrargenossenschaft lockt Landwirtinnen und Landwirten mit dem Versprechen garantierter Abnahmemengen ihrer Produktion. Ausserdem solle der aufbereitete Speisehafer, welcher die Qualitätsrichtlinien erreiche, mit einem Zuschlag von CHF 10.– pro 100 Kilogramm gegenüber dem Richtpreis für Futterhafer vergütet werden und die Fenaco stelle des Weiteren die Vermarktung an die Verarbeitungsbetriebe sicher, schreibt die Genossenschaft weiter.

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