Freitag, 20. Mai 2022
12.05.2022 06:33
Klima

Anzahl Dürren seit 2000 um 29% gestiegen

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Von: sda

Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl und Dauer von Dürreperioden global gesehen um 29 Prozent gestiegen. Das geht aus dem Uno-Dürrebericht hervor, der am Mittwoch auf der 15. Weltbodenkonferenz im westafrikanischen Abidjan, Hauptstadt der Elfenbeinküste, vorgestellt wurde.

Der wirtschaftliche Schaden durch Dürren wird in dem Bericht allein für die Jahre von 1998 bis 2017 mit rund 124 Milliarden Dollar (rund 123 Milliarden Franken) beziffert.

«Land trocknet aus, fruchtbarer Boden verwandelt sich in Staub», warnte Ibrahim Thiaw, Exekutiv-Sekretär des internationalen Abkommens zum Schutz der Böden (UNCCD). «Dürren gehören zu den grössten Bedrohungen einer nachhaltigen Entwicklung.»

Doch während dramatischer Mangel an Wasser, Verlust fruchtbaren Landes und anhaltende Trockenheit bislang vor allem unterentwickelte Länder wie etwa im Sahel getroffen hätten, seien zunehmend auch andere Regionen betroffen. Thiaw hatte bereits am Vortag die zunehmenden Dürren auch in Europa als «Weckruf für die Europäer» bezeichnet. «Kein Land ist immun gegen Dürre», betonte er.

Allein in diesem Jahr sind nach Uno-Angaben nahezu 160 Millionen Kinder schwerer und anhaltender Dürre ausgesetzt, mehr als 2,3 Milliarden Menschen weltweit sind unzureichend mit Wasser versorgt. Bis zum Jahr 2040 könnte nach Schätzungen jedes vierte Kind weltweit von Wassermangel betroffen sein.

Eine Entwarnung ist nicht in Sicht: Im Jahr 2050 könnten mehr als drei Viertel der Weltbevölkerung von Dürre betroffen sein. Dem Bericht zufolge dürften dann zwischen 4,8 und 5,7 Milliarden Menschen in Gebieten leben, in denen mindestens für einen Monat im Jahr Wassermangel herrscht. Derzeit gilt das für 3,6 Milliarden Menschen.

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5 Responses

  1. Richtig. Und wieviel Armut, Not, Hunger, Mangel … durch provozierte Kriege, Kriegshetze und den Unwillen die Sicherheitsinteressen eines grossen Landes zu respektieren, verursacht wird.
    Ausserdem: Die Zahl „29% Zunahme der Anzahl Dürren seit 2000“ ist wieder eine willkürliche Panikmache.
    Wie schon die Nachricht, dass die Temperatur 2016 im Vergleich zu 1850 bis 1900 markant erhöht sei.
    Es werden als Referenzen die schwächsten Jahre genommen, um die Panik zu vergrössern. Propaganda!

  2. Was immer wieder erwähnt werden muss, ist die Tatsache, dass durch die Erwärmung in den letzten Jahrzehnten und den erhöhten CO2-Gehalt der Luft die Grünfläche der Erde um 20 Mio. km2 zugenommen hat (von 1982 bis 2013). Also nichts von Dürre, sondern das Gegenteil!
    Damit lässt sich aber keine Panik machen, keine Agenda verwirklichen, lassen sich die Leute nicht das Geld aus den Säcken ziehen und lässt sich die Energieversorgung der Länder nicht zerstören.
    Guter Journalismus berichtet ausgewogen!

    1. Was immer wieder erwähnt werden muss zu Furrers Klimaschwindel: Die Behauptungen entbehren jeglichen fundierten Messungen und Daten!

      1. Dass die Erde sich stark begrünt und begrünt hat, habe ich nicht erfunden. Stand sogar im Spiegel, eine Zeitschrift, die als „Massenmedium“ bei Leuten wie dem „Kopfschüttler“ doch viel Glaubwürdigkeit besitzen sollte, oder nicht?

        1. Siehe unter: „Die Welt wird grüner“
          „CO2 sorgt für den Klimawandel – doch gleichzeitig lässt es verstärkt Pflanzen wachsen. Satellitendaten zeigen: Die Erde ergrünt.“ Der Spiegel vom 29.04.2016, 20.26 Uhr
          20 Mio km2 mehr Grünfläche auf Erden, das ist 500 mal die Fläche der Schweiz, zeigt sich in den Satellitenbilder!
          „Die Forscher um Zaichun Zhu von der chinesischen Akademie der Wissenschaften haben Satellitendaten der globalen Pflanzenwelt ausgewertet.“

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