Donnerstag, 8. Dezember 2022
21.11.2022 08:15
Holz

Holzbau mit eindrucksvoller Klimabilanz

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Von: AgE

Durch den Einsatz von Holz können im Bauwesen erhebliche CO2-Emissionsminderungen erreicht werden.

Das geht aus dem Forschungsbericht «Treibhausgasbilanzierung von Holzgebäuden – Umsetzung neuer Anforderungen an Ökobilanzen und Ermittlung empirischer Substitutionsfaktoren (THG-Holzbau)» hervor, den die Ruhr-Universität Bochum, das Hamburger Thünen-Institut (TI) für Holzforschung, die Technische Universität München (TUM) und die Ascona Gesellschaft für ökologische Projekte jetzt vorgelegt haben.

Demnach haben neu errichtete Ein- und Zweifamilienhäuser über den gesamten Lebenszyklus pro Quadratmeter Bruttogeschossfläche ein Einsparpotential von 77 kg bis 207 kg CO2-Äquivalenten. Bei einer Gesamtfläche von 200 m2 betrage die mögliche Emissionsminderung demnach zwischen 16 t und 41 t an CO2-Äquivalenten.

Bei Mehrfamilienhäusern sei das relative Einsparpotential etwas geringer als bei Ein- und Zweifamilienhäusern, so ein weiteres Ergebnis des über den Waldklimafonds geförderten Verbundvorhabens. Grund sei, dass hier beispielsweise wegen des Brandschutzes höhere Anforderungen an die Bauteile zu berücksichtigen seien. Aber auch bei Mehrfamilienhäusern wirke sich eine vornehmlich auf nachwachsenden Rohstoffen basierende Konstruktion positiv auf das Klima aus, weil die Herstellung nachwachsender Baustoffe gegenüber konventionellen weniger energieaufwendig sei.

Auch der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) betonte die Bedeutung der Holznutzung für den Klimaschutz. Um das 1,5-Grad-Ziel zur Begrenzung der Erderhitzung einhalten zu können, müssten die Potentiale der Holznutzung, gerade beim Bauen mit Holz, endlich gehoben werden, erklärte der Verband anlässlich der Weltklimakonferenz in Sharm el Sheikh. Gleichzeitig müsse der Raubbau an den Wäldern, wie man ihn gerade in den Ländern des globalen Südens leider erlebe, schnellstens gestoppt werden.

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