Freitag, 24. September 2021
22.06.2021 07:13
Holz

Richtpreis für Rohholz gefordert

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Von: lid

Ständerat Daniel Fässler, Präsident von WaldSchweiz, fordert in einer Parlamentarischen Initiative Richtpreise für Rohholz aus Schweizer Wäldern. Damit soll die Verfügbarkeit von Schweizer Holz gewährleistet werden.

Anlass zur Parlamentarischen Initiative gebe die für Waldeigentümer nicht tragbare Situation auf dem Holzmarkt, heisst es in einer Medienmitteilung von WaldSchweiz. Einerseits herrsche Materialknappheit, was die Preise für Konstruktionsholz in Rekordhöhen treibe. Andererseits kämen diese Preissteigerungen in der Schweiz nicht bei der Urproduktion und damit beim Waldeigentümer an. Ganz im Gegenteil, laut Verband sind die Rohholzpreise in den letzten 40 Jahren nominell um rund 55 Prozent zurückgegangen. Dies bei einem Anstieg der Lohnkosten um 60 Prozent.

Insbesondere beim Rohholz führe kein Weg an deutlichen Preissteigerungen vorbei, so WaldSchweiz. «Die Forstbranche ist willens, den wertvollen Rohstoff Holz zur Verfügung zu stellen», so Ständerat Fässler laut Mitteilung. «Aber nicht, wenn sie dabei Verluste einfährt. Deshalb muss der Urproduzent Wald gestärkt werden. Und dafür sind Richtpreise auf nationaler oder regionaler Ebene ein wichtiges Instrument.»

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One Response

  1. Die Holzpreise im Keller, der Förster immer teurer, dazu die zunehmenden Abfallberge der vielen, zuvielen „Naturliebhaber“. Den Wald bewirtschaften fast unmöglich da die Hündeler und Jogger motzen. Was macht da noch Freude? Wie kann man da noch fragen, wieso das Schlagholz stehen gelassen wird?

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