Pilzzucht in Militärstollen erhält grünes Licht

Der Urner Regierungsrat hat die Teilrevision der Nutzungsplanung Stollenanlage Ripshausen genehmigt. Damit kann in den einst militärisch genutzten Stollen eine Pilzzucht errichtet werden.

blu/lid |

Der Urner Regierungsrat hat die Teilrevision der Nutzungsplanung Stollenanlage Ripshausen genehmigt. Damit kann in den einst militärisch genutzten Stollen eine Pilzzucht errichtet werden.

Mit dem Entscheid des Regierungsrates ist der Weg für die Gotthard Pilze GmbH frei, den Stollen zur Zucht von exotischen Pilzen zu verwenden. Die Gemeindeversammlung Erstfeld hatte der Umzonung zu einer Gewerbesonderzone bereits im Juni zugestimmt, wie der Kanton Uri auf seiner Website schreibt.

Der Bereich der "Stollenanlage Ripshausen" liegt heute in der Landwirtschaftszone, im übrigen Gemeindegebiet und im Waldareal, heisst es weiter. Die Teilrevision wurde nun vom Regierungsrat gutgeheissen. Diese umfasst die Einzonung des ehemals militärisch genutzten Areals in die Gewerbesonderzone. Die unterirdische Stollenanlage im Gebiet des Waldareals wird durch die Gewerbesonderzone überlagert, welche die auch die vorgelagerte Fläche umfasst.

Die unterirdische Anlage ist für die Produktion und die Lagerung von gefahrlosen Gütern vorgesehen. Die Nutzung über Terrain darf dadurch nicht beeinflusst werden. Personalintensive Nutzungen seien hier nicht zulässig, schreibt die Urner Regierung. 

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