Montag, 17. Mai 2021
30.04.2021 17:15
Bern

«Agrarinitiativen sind Ausdruck einer Wohlstands-Verwahrlosung»

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Von: blu

Am 13. Juni wird über die Trinkwasser- und Pestizid-Initiative abgestimmt. Ein Berner Komitee hat am Freitag seine Argumente gegen die Begehren vorgelegt. Sie warnten vor einem sinkendem Selbstversorgungsgrad, mehr Importen und Einschränkungen bei der Produktion.

Mitte Juni kommt es in der Landwirtschaft zum Showdown. Eine Annahme der Initiative würde für die meisten Bauern grosse Veränderungen nach sich ziehen. Deshalb sind in den vergangenen Wochen in fast jeden Kanton bäuerliche Komitees gegen die Begehren gegründet worden.

Auch im Kanton Bern sind Vertreter aus der Landwirtschaft, Wirtschaft und Politik vor die Medien getreten. In Kiesen bei der Weinkellerei Riem & Daepp warnten diese vor den Auswirkungen einer Annahme. Die Lebensmittelproduktion ginge in der Schweiz um bis 30% zurück, hielten sie fest. Dadurch sinke die Selbstversorgung. Die Ernährungssicherheit wäre bedroht, warnten die Protagonisten.

Bäuerin Gabi Schürch im Gespräch mit Herbert Riem, Geschäftsführer der Weinkellerei Riem&Daepp.
Daniel Salzmann

«Je kaputter Landschaft, desto mehr linksgrüne Wähler»

Herbert Riem, Geschäftsführer Weinkellerei Riem & Daepp und Landwirt, sind die Initiativen Ausdruck einer Wohlstands-Verwahrlosung. Das Trinkwasser sei in der Schweiz noch nie so sauber gewesen wie im Jahr 2021. Er sei aufgebracht, sagte Riem. So was habe sein Betrieb noch nie erlebt.

Eine Annahme würde nicht nur den Menschen in der Schweiz schaden, sondern in erster Linie der Natur. «Je kaputter die Lebensräume, desto höher ist der Anteil an links grüner Wählerschaft. Teil der Lösung sind die Bauernfamilien, unser Bestreben ist es, das Erbe im besten Zustand weiterzugeben», hielt Riem fest.

Als Einziger am Anlass trug SVP-Ständerat Werner Salzmann eine 2x-Nein-Schutzmaske.
Daniel Salzmann

Ernährungssicherheit nicht selbstverständlich

Für Ständerart Werner Salzmann (SVP) sind die beiden Begehren «eigentliche Importinitiativen». Mit der Pestizid- und Trinkwasser-Initiative werde der Selbstversorgungsgrad der Schweiz, je nach Nahrungsmittel, zwischen 30 bis 40% sinken, warnte der Agronom und Präsident der Berner SVP. «Mit den Initiativen würden das Risiko für die Bauern beim Anbau von Obst, Wein, Gemüse, Kartoffeln, Zuckerrüben oder Raps derart vergrössern, dass der Anbau massiv zurückginge», folgerte Salzmann. Nur wenige Bauernbetriebe könnten sich solche Risiken leisten. Auch die Produktion von Geflügel, Eiern oder Schweinefleisch würde wegen dem Verbot von überbetrieblichem Futtermitteleinsatz sinken.

«Kein Land der Welt würde sich in seiner Produktion und Versorgung dermassen selbst in Bedrängnis bringen», sagte Salzmann. Ernährungssicherheit sei nicht selbstverständlich. Begrenztes Kulturland und eine Produktion mit knappen Ressourcen wie Wasser müssten immer mehr Menschen ernähren. Jedes Land müsse die Ernährungssicherheit gezielt fördern. «Gemäss der Debatte um die Ernährungssicherheits-Initiative heisst das für die Schweiz einen Selbstversorgungsgrad zwischen 55 und 60%», fuhr er fort.

Biobäuerin Gabi Schürch habe die Trinkwasser-Initiantin Franziska Herren entlarvt, sagte Hans Jörg Rüegsegger.
Daniel Salzmann

Zusammen und nicht gegeneinander

Gabi Schürch bewirtschaftet mit ihrem Mann in Bütikofen bei Kirchberg einen Biobetrieb. Der Hauptbetriebszweig ist die Milchwirtschaft, sie betreiben zudem eine Kleinbiogasanlage. «Aus dem Mist unserer Kühe produzieren wir Strom und heizen mit der Abwärme drei Häuser, am Schluss steht die Gülle als wertvoller Dünger für die Pflanzen zur Verfügung», sagte Schürch. Die Bauern würden sich stetig weiterentwickeln.

Die Bio-Bäuerin wünscht sich, dass nachhaltige Veränderungen Hand in Hand gehen. «Es ist ein gemeinsamer Prozess, den wir angehen müssen», sagte Schürch. Anfang 2020 wurde der Hof als Knospe-Betrieb anerkannt. Doch es fehlte an Käufern. «Wir mussten unsere Bio‐Milch für weitere 5 Monate in den konventionellen Kanal liefern. Dabei beklage ich nicht den finanziellen Ausfall, sondern die Situation, dass wir Bio produzieren wollen, der Absatz aber noch gesteigert werden muss», führte sie aus.

Produzenten, Konsumenten, Verarbeiter, Grossverteiler, Politik, Verbände müssten gemeinsam daran arbeiten, dass der Marktanteil der Bioprodukte von derzeit 10,8 Prozent weiter steige. «Eine radikale Veränderung der Landwirtschaft, nur auf dem Buckel der Bauernfamilien zu erzwingen ist verantwortungslos und das lehne ich ab», stellte sie klar.

Meisterlandwirtin Nicole Mühlestein führt einen Biohof mit Hofladen in Belp BE. Auch sie sagt 2x Nein.
Daniel Salzmann

«Kann Gras nicht an Nachbarn verkaufen»

Nicole Mühlestein führt einen Landwirtschaftsbetrieb mit 500 Legehennen, Ackerkulturen (Getreide, Soja, Mais) und Futterbau. «Zusammen mit meinem Partnerbetrieb habe ich zwei Hofläden», sagte die Meisterlandwirtin vom Bio Hof Mühlestein. Diese Tiere fressen jährlich rund 85 Tonnen Futter. «Aus topografischen und klimatischen Gründen können wir diese Futtermenge nicht selbst produzieren», hielt sie fest.

Gras könnten die Hennen sehr schlecht zu Eiern umwandeln, sagte sie weiter. «Bei einer Annahme der Trinkwasserinitiative darf ich das Gras nicht mehr dem Nachbarn verkaufen, der es seinen Kühen verfüttert», sagte Mühlestein. In der Konsequenz würde sie kein Gras mehr anbauen. Dies wiederum bedeute für ihren Betrieb, dass sie weniger Hühner halten könnte.

«Die Bevölkerung würde aber trotzdem Eier essen. Jetzt stellt sich die Frage, ob wir lieber Futter importieren und die Tiere nach Schweizer-Vorschriften halten oder ob wir Eier aus Ländern importieren, wo wir keine Kontrolle über den Tierschutz haben», so Mühlestein weiter. Die Trinkwasser-Initiative sei im Ansatz gut. Diese ginge zu weit und sei für sie als Biobäuerin nicht umsetzbar.

Teurere Rohstoffe, mehr Einkaufstourismus

Nationalrat Lars Guggisberg (SVP) wies darauf hin, dass auch Bauernbetriebe zu den kleinen und mittleren Unternehmen gehörten. «Gewerbler und Landwirte denken und handeln unternehmerisch, beide versorgen unser Land mit wertvollen Gütern und Dienstleistungen, beide sind «Chrampfer» und beide tragen dazu bei, dass unser einzigartiges Berufsbildungssystem funktioniert», fuhr er fort.

Bei einer Annahme der Initiativen warnte Guggisberg vor «massiv teureren Einkaufspreise für landwirtschaftliche Rohstoffe». Dies sei ein klarer Wettbewerbsnachteil für die Schweizer Lebensmittelindustrie. «Wenn das regionale Angebot sinkt und über 50% teurer wird, werden Schweizer Produkte zwangsläufig durch Importe ersetzt», erklärte er. Der Einkaufstourismus würde zusätzlich angeheizt. «Das hätte fatale Auswirkungen auf den Schweizer Detailhandel, schmerzhafte Umsatzverluste wären zu befürchten», warnte Guggisberg.

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58 Responses

  1. Wie doch all diese Wahrsager schon jetzt wissen, was bei einer Annahme der Initiativen genau passiert. Sie wissen schon, dass der Selbstversorgungsgrad um 30 bis 40% sinkt, die Preise um 50% steigen. Und dann noch behaupten, das Trinkwasser sei noch nie so sauber gewesen wie 2021. Dem könnte man dann Wahrheitsverwahrlosung sagen.

    1. Da braucht’s keine Wahrsager. Man muss nur logisch denken um zu sehn welche Auswirkungen das ganze hat. Also bitte 2x nein zu den Agrarinitiativen.

    2. Der SBB behauptet, dass die Lebensmittelpreise bei JA zur TWI stark steigen werden.
      Ist es nicht so, dass BioSuisse NEIN beschlossen hat, weil sie stark sinkende Preise befürchten?
      Die Prognosen von SBV und der manipulierten Agroscope sind für den Papierkorb gut genug!
      Deshalb JA zur TWI

        1. Danke Ädu, ich habe mich vertippt.

          Statt SBB meinte ich SBV. Aber wie beurteilst du meine Aussage? Es ist doch so -wenn man ehrlich ist……

          1. Heisst du nun Franz oder Fritz? Oder hast du dich hier auch vertippt? Und bei der Wahl am 13. Juni, hoffe ich, dass du dich nicht vertippst und 5 x NEIN stimmst.

    3. Ob Grün, oder Rot, ob links, oder rechts,müssen wir nun einmal ein Experiment wagen. Mit Unterstützung der Inforamas und natürlich im Interesse der importierenden Grossverteiler, nur noch eine industrielle Landwirtschaft im geschützten Anbau betreiben. Die ganze übrige Fläche, inklusive den Alpenraum ,könnten wir als ökologische Ausgleichsfläche ausscheiden. Sauberes Trinkwasser ,keine Spritzmittel und vielleicht hätte sogar der Wolf wieder platz. Plötzlich weniger übergewichtige Menschen

        1. Danke Herr Beat Fuhrer, ich kann Ihre Meinung nur stützen, aber wenn man so Artikel und Komentare in der Presse liest, stellt man fest, das sehr viele Bürger das abstreiten. Diese können vielleicht nur mit der eigenen Erfahrung geheilt werden.

  2. Agrarinitiativen sind Ausdruck einer Wohlstands-Gesellschaft, die, um sich weisszuwaschen, auf eine Minderheit, (Bauern, die immer an allem Schuld sind ) schiesst.

  3. …..und was ist mit all den Hormonen in der Anti-Baby-Pille, welche nach deren Gebrauch ausgeschieden werden und schlussendlich in unseren Gewässern landen?

    1. Was ist denn das für eine Logik`? Natürlich muss man in anderen Bereichen ebenfalls dagegen vorgehen, dass das Trinkwasser verschmutzt wird. Bei der Einführung des Katalysators haben die Gegner auch gesagt, was nützt es denn, wenn die kleine Schweiz das macht und das Ausland nicht? Im Uebrigen sind die Vorschriften im Ausland manchmal rigider als in CH. Ich denke da an Bioland in D, wo kein Pökelsalz in die Biowurst darf, in CH schon.

      1. Ich wollte damit nur sagen, dass nebst den Pestizidrückständen auch noch andere fragwürdige Substanzen in die Gewässer gelangen. Allerdings wird nur auf den Pestizidrückständen aus der Landwirtschaft herum gehackt, während zum Beispiel die Hormonrückstände der Anti-Baby-Pille völlig ausser acht gelassen werden.

  4. Wann sieht Werner Salzmann endlich ein, dass die CH-Landwirtschaft nichts (mehr) zur Ernährungssicherheit beitragen kann?
    Ohne importierte Futtermittel, PSM, Dünger, Saatgut, Antibiotika, Landmaschinen läuft gar nichts!
    Zur Ernährungssicherheit braucht es grosse Lager an Lebensmiitel-Rohstoffen (inländisch oder Import).
    Deshalb kann jeder bei der TWI getrost JA stimmen!

    1. Alter Bauer
      Mit Deinen Post sagst Du eigentlich das Du gar nichts weisst, respektive die Materie nicht begriffen hast. Die Schweiz ist eine Erbse auf der Erde, wir sind ein Binnenland, daher werden wir immer auf Importe angewiesen sein, Erdöl, Gas, Stahl, usw.
      Und jetzt wollen wir noch mehr Nahrungsmittel importieren in dem wir unsere Landwirtschaft an die Wand fahren und uns auch dort noch Abhängiger vom Ausland machen. Nein das wollen wir nicht, daher 2x Nein!

  5. Riem ist ein sehr gutes Beispiel!
    Er könnte auch ohne DZ kostendeckend produzieren. Dies, obschon er bestehende Gesetze (Tierschutz, Gewässerschutz, Pflanzenschutz) einhalten muss.
    Weil viele, weniger professionelle Betriebsleiter aufgeben müssten, könnte Riem viel Land zupachten und somit noch rentabler wirtschaften (Skaleneffekte)
    Herbert, genau du musst bei TWI JA stimmen!!

    1. Ja aber Riem sagt auch, dass er damit er die Erträge steigern kann um die Direktzahlungen zu kompensieren, mehr PSM-Mittel und Dünger einsetzen muss! Diese werden dann vermehrt ausgewaschen und landen wo…? – Genau: im Trinkwasser!
      Ist das die Lösung?? Ich denke nicht, so wird unsere Umwelt noch mehr belastet!
      Darum, 2x NEIN zur TWI!!!

  6. Die Agrarrlobby hat rein gar nichts begriffen. Ist der Wunsch nach sauberem Trinkwasser wirklich so unrealisitsch?

    Oeffnet die Augen und seht die Ernährungstrends:
    – der Fleischkonsum wird sinken, die Menschen werden sich vermehrt vegetarisch ernhären
    – Bio Produkte boomen

    macht nur weiter so……

    1. Sauberes Trinkwasser ist in der Schweiz kein Wunsch sondern Realität. Ich geniesse jeden Tag unser gutes Wasser.

    2. hansmax: wir haben sauberes Trinkwasser. Wenn du es an deinem Ort nicht hast, dann löse das Problem an deinem Ort, subsidiär.
      Die TWI ist ein Etikettenschwindel. Es geht nicht um den Schutz des Trinkwassers, sondern um einen Angriff auf die Ernährungssouveränität der Schweiz und auf den Bauernstand.
      Bio-Produkte boomen? Bei 10 bis 15% verkauften Bio-Produkten kann man nicht von einem wirklichen Boom sprechen.
      Die Leute kaufen anhand von Preis und Qualität, nicht anhand der Ideologie.

    3. Und die größten Nitratbelastungen im Grundwasser findet man in den intensiven Ackerbau und Gemüsebaugebieten, nicht dort wo die meisten Rinder vom Grünland leben. Wenn also der Ackerbau massiv zulegen würde wegen all den Veganern, dann hätten wir wieder ganz neue Probleme….

    4. Eben nichts begriffen…..
      Wenn mehr vegetarisch gegessen wird braucht es mehr Ackerflächen, diese wiederum brauchen Pflanzenschutzmittel. Kunstwiese regeneriert den Boden und baut in auf für die nächste Kultur.
      Es sei den sie wollen Gras Essen, dann ä gute….

      1. Jetzt hast du aber in der Schule ganz schlecht aufgepasst oder du manipulierst absichtlich!
        Dein Argument betr. Grünland stimmt nur bei den Wiederkäuern.
        Bei Poulet und Schweinen werden durch die Transformation sehr viel Energie und Proteine „vernichtet“.
        Da es für dich wichtig ist, dass weniger importiert wird, solltest du dich vegetarisch ernähren. So bräuchte es für deine Ernährung viel weniger Fläche. Somit auch weniger Import und weniger PSM…..

  7. Genau dort liegt der Irrtum: Riem kann die Erträge gar nicht mehr steigern. Er ist so schlau, dass er trotz OeLN bereits das Maximum herausholt.

  8. Fakt ist, dass es keine belastbaren wissenschaftlichen Studien über die Schädlichkeit von unserem Trinkwasser gibt. Dafür umso mehr unsachliche Behauptungen. Nur dank neuester Analysemethode sind überhaupt Stoffe im milliardstel Grammbereich zu finden. Wir haben das beste Trinkwasser seit Menschengedenken.

  9. an alle Pandemieleugner: Geht mal in ein Spital udn fragt die Mitarbeiter dort, ob wir eine Pandemie haben.

    Auch wenn ihr 5 x Nein stimmt ändert das nichts.

    Der Konsument will in Zukunft weniger Fleisch, das mit Getreide aus Südamerika in der SChweiz produziert wird und hier die Gewässer verschmutzt. Er wird wenige Fleisch dafür mehr Bio kaufen.

    Was heute 15 % sind, sind in zehn Jahrne 30 % Bioprodukte.

    1. @hansmax
      Bin IPS Weiderindproduzent, 100% eigenes Futter. Erlebe gerade die dritte Kündigung von Lieferverträgen durch Abnehmer, weil die Konsumenten lieber billigeres ausländisches Fleisch kaufen.
      Der Konsument will BILLIGES Fleisch, Deine Annahme ist Wunschdenken.

    2. Meine Tochter arbeitet auf der Intensivstation. Alles andere als dramatisch. Der Mangel an Mitarbeitern im Spital – – kommt von den unsinnigen Massnahmen. Durch den PCR-Test mit 40 Zyklen (Ct-Wert) werden viele Falschpositive festgestellt. Dadurch müssen viele in Quarantäne, die gar nichts mit Covid oder Krankheit zu tun haben. Dadurch gibt es Personalmangel. Die Spitäler waren in sog. Pandemie z.T. nur zu 20% ausgelastet. Wenn wir eine Pandemie hätten stürben die Menschen reihenweise.

          1. Danke, dass du damit kapitulierst, indem du keine Argumente mehr lieferst, sondern nur einen lügnerischen Vorwurf schreibst. Damit zeigts du auch deine Gesinnung und deinen Charakter. Dir geht es nicht um Wahrheit und das Gute, sondern um Anklage. Du outest dich damit als linker, verblendeter Aufrührer. Deshalb sollte sich jeder vor Leuten wie dich in Acht nehmen und am 13. Juni 5 x NEIN stimmen.

  10. Die SChweizer Landwirtschaft ist überhaupt nicht umweltfreundlicher als die Bauern im Ausland. Das das so wäre ist nur ein Marketingtrik des SBV.

    Trotzh der Milliarden an Direktzahlungen geht der Artensschwund weiter und Boden und wasser werden geschädigt und belastet.

    Das ist nicht zu leugnen.

    1. Da ist so! Ritter und sein SBV sind Meister der PR und der Manipulation.

      Aber: der Konsument und Stimmbürger ist nicht dumm, bzw. irgend einmal ist er es nicht mehr.

      Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht!!

      1. Genau so ist es. Die Politik des SBV ist rückwärtsgewandt, ständig auf Abwerh und Rechtfertigung. Das ist längst durchschaut.

        Man kann die Bauern nur aufrufen biologisch zu produzieren und die Ressourcen zu schützen (und damti meine ich nicht die blosse Teilnahme am OeLN-Programm) Nur das hat Zukunft.

        1. hansmax alias Stimmbürger: etwas wenige Schreibfehler, bitte! Aber noch wichtiger: weniger Denkfehler! PR wird hauptsächlich von den Massenmedien und vom Schweizer Fernsehen betrieben, jedoch genau in entgegengesetzter Richtung des SBV. Diese Massenmedien-Lobby ist hundertfach stärker und einflussreicher als die sog. „Bauernlobby“. Zu dieser Lobby gehören eben Grüne, Linke, kommunistische Umweltschützer, linke Behörden. Lies die Bücher: „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ von Epoch Times!

          1. Die Gefahr der Radioaktivität wird massiv überschätzt.

            (stammt nicht von mir), doch wer hat’s gesagt?

          2. Stammt von mir. Rund um Gösgen, dem AKW, hat es weniger Radioaktivität als in den Bergen. Radioaktivität ist größtenteils natürlich und unschädlich. Radioaktive Abfälle aus der Kernenergie sind im Vergleich zu den Gefahren und Abfällen aus anderen Energiequellen (Windenergie, Schrott für Entsorgung; Batterien mit Giftstoffen) gering.

          3. Hallo Beat,
            die Grünen, WWF, Greenpeace,
            Pro-Natura und andere Befürworter der Initiativen setzen sich seit mehr als 30 Jahren für eine intakte Umwelt ein. Klar ist es eine Lobby, aber eine Lobby die sich für das Wohlergehen der Allgemeinheit und gegen eine Zerstörung der Umwelt einsetzt. Und dies hat für mich mehr Bedeutung als die Interessen von Wirtschaftsverbänden… Eine intakte Umwelt ist doch die Grundlage unseres Lebens.

          4. Du täuscht dich, Sandra. Die Umweltverbände sind hauptsächlich dazu da, unseren Lebensstandart zu senken. Für die sind die Tiere und Pflanzen wichtiger als der Mensch. das sieht man auch am Vorgehen des WWF mit der einheimischen Bevölkerung in Ostindien (Einwohner werden vertrieben, um Raum für Nashörner zu schaffen).
            Die Umweltverbände sind kommunistisch unterwandert.

  11. @hansmax
    Antworte mal auf meinen Kommentar. Weidefleisch (100% eigenes Futter) bleibt im Regal liegen! Deine Voraussage ist reine Schaumschlägerei.

  12. Ich will micht nicht weiter an einer Diskussion beteiligen in der abstruse und obskure Thesen verbreitet werden (Coronaleugner, Radioaktivitätsleugner und so weiter)…

      1. Hauptsache, etwas schreiben und Mitbürger beleidigen. Damit werden keine Lösungsansätze, für die heute tatsächlich bestehenden, ernsthaften Probleme aufgezeigt. Ein wenig Achtung und Anstand, und fundiertes Wissen, kann nur von Vorteil sein. Besten Dank.

        1. Mit dem Totschlagargument „Leugner“ wird jede Diskussion abgeblockt. Intoleranz ist eine endemisch linke Geisteshaltung. Weil die eben keine Argumente haben, blockieren die mittels Zensur und Intoleranz jeden Fortschritt.

      1. Das tolerieren einer anderen Meinung zeigt eigene Grösse. Nicht jeder der nicht meiner Meinung ist, muss gleich ein grüner, oder linker oder Sozi sein. Die Akzeptanz einer andern Meinung, die absolut auch gute Ansätze haben kann, ist eine Tugend, die von einem guten Charakter zeugt. Trinkwasser, wird in den nächsten Jahren weltweit das grösste Problem. Corona ist zur Zeit weltweit eine nicht zu unterschätzende Krankheit. Radioaktivität bedroht alles Leben auf dieser Erde. Atomwaffen!

  13. @hansmax
    Bitte antworte wenigstens mir. Ich leugne nichts. Ich fürchte aber, dass du das Konsumverhalten falsch einschätzt und Fakten vernachlässigst. Vielleicht hast du konkrete Erkenntnisse warum mein Weidefleisch in Zukunft eher gekauft wird als günstiges Importfleisch.

    1. Eine einfache Antwort wird dir niemand geben können. Ich für mich glaube an die Zukunft von natürlich auf Grünlandbasis produziertes Rindfleisch, nicht aber an Fleishimporte aus Argentinien und auf Getreideimporte, um hier Fleisch zu produzieren. Natürlich wird es immer Leute gegen, die nur billiges Fleisch wollen.

      Aber die grossen Trends in der Ernährung gehen bei uns dahin, dass die Leute weniger Fleisch essen.

      Bei Weidefleisch würde ich auf Direktvermarktung setzen.

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