Fall Hefenhofen: alt Regierungsrat untersucht

Die Untersuchungskommission, die den Vollzug des Tierschutzes im Kanton Thurgau untersuchen soll, wird vom Zuger alt Regierungsrat Hanspeter Uster geleitet. Auslöser war der Fall des mutmasslichen Pferdequälers aus Hefenhofen.

sda |

Die Untersuchungskommission, die den Vollzug des Tierschutzes im Kanton Thurgau untersuchen soll, wird vom Zuger alt Regierungsrat Hanspeter Uster geleitet. Auslöser war der Fall des mutmasslichen Pferdequälers aus Hefenhofen.

Der 59-jährige Uster habe als Jurist grosse Erfahrung mit administrativen Abklärungen im öffentlichen Bereich, heisst es in einer Mitteilung der Thurgauer Regierung vom Dienstag. Uster war von 1991 bis 2006 Sicherheitsdirektor in Zug und ist seither Inhaber einer Firma, die auf Administrativuntersuchungen spezialisiert ist.

Er untersuchte unter anderem die Polizeieinsätze gegen den Bieler Rentner Hans Kneubühl und im Fall Malters. Ferner unterstützte er die parlamentarische Untersuchungskommission im Tötungsdelikt Adeline. Die Thurgauer Regierung hatte vor einer Woche die Einsetzung der externen Untersuchungskommission angekündigt. Ziel ist es, «Lehren aus dem Fall Hefenhofen zu ziehen, das Tierschutzgesetz konsequent durchzusetzen und allfällige Lücken im Vollzug aufzudecken», heisst es im Communiqué.

Die Thurgauer Regierung will in den nächsten Wochen zusammen mit Uster die Besetzung der mehrköpfigen externen Kommission festlegen und den genauen Umfang des Auftrags bestimmen. Spätestens bis Ende Jahr soll ein erster Bericht vorliegen.

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