Montag, 17. Mai 2021
14.04.2021 13:14
Abstimmung

Bio Suisse sagt klar Nein zur Trinkwasser-Initiative  

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Von: sal

Die Delegierten der Bio Suisse haben am Mittwochvormittag online über die Parolenfassung zur Trinkwasserinitiative (TWI) abgestimmt. Mit 73 zu 20 Stimmen bei 5 Enthaltungen beschlossen sie die Nein-Parole zur Initiative, über die am 13. Juni abgestimmt wird. Gleichzeitig bekräftigte Präsident Urs Brändli die Ja-Parole zur Pestizidinitiative. Lesen Sie hier die einzelnen Wortmeldungen nach. 

Mit der Nein-Parole folgten die knapp 100 Delegierten der Bio Suisse der Empfehlung ihres Vorstandes, der für seine Nein-Haltung in vielen Medien zuvor hart kritisiert worden war, Geldgier und Abschottung waren nur zwei der Vorwürfe an die Führung der Bio Suisse.

Zuvor entschieden die Delegierten aber, ob sie überhaupt eine Parole fassen oder darauf verzichten sollten («Stimmfreigabe»). Und da ging die Abstimmung relativ knapp aus. 55 stimmten für eine Parolenfassung, 44 Delegierte wollten darauf verzichten. 

Brändli vertrat die Nein-Parole des Vorstandes

Bio-Suisse-Präsident Urs Brändli erklärte, der dringende Handlungsbedarf in mehreren Umweltfragen sei wissenschaftlich ausgewiesen. Die TWI habe aber Unklarheiten im Text, die zu Unsicherheit und Schwierigkeiten bei Bioproduzenten führen könnten. «Wir haben die Initianten vor der Lancierung der Initiative darauf hingewiesen, leider erfolglos», beklagte Brändli. Brändli fasste die Kritikpunkte wie folgt zusammen:
– Grünlandbetriebe würden in grosser Zahl auf Bio umstellen, das gebe Preisdruck bei Milch und Fleisch
– «Tierbestand, der mit dem auf dem Betrieb produzierten Futter ernährt werden kann» würde viele Bio-Betriebe einschränken
– Fokussierung auf Landwirte als alleinige Problemverursacher
– Es gibt eine Alternative: die Pestizidinitiative, und hier sage Bio Suisse Ja, so werde den Erwartung der Konsumentinnen und Konsumenten Rechnung getragen

Thomas Herwig für Stimmfreigabe

Für den Verzicht auf eine Parolenfassung hatten sich ganz zu Beginn der Diskussion, die in einem Online-Zoom-Meeting mit 100 Delegierten und über 100 weiteren Personen (Geschäftsstelle, Gäste, Medien) über die Bühne ging, Thomas Herwig aus Sohyières JU stark gemacht.

Herwig kritisierte, die Bio Suisse drohe zum Spielball der Politik zu werden. Die Zukunft des Verbandes liege nicht in einer Übernahme der zerstrittenen und festgefahrenen Politiksystems. Der Bio-Landbau sei eine Produktionsform und kein Politikum, der Familienfriede innerhalb des Verbandes sei wichtig, darum sei die Stimmfreigabe sinnvoll.

Martin Ott für Stimmfreigabe

Ihm schloss sich Martin Ott als Vertreter des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (Fibl) an, der selbst ein erklärter Befürworter der TWI ist. Am Dienstagabend in der SRF-Sendung «Club» seien sich auf beiden Seiten (Pro und Contra TWI) je zwei Biobauern gegenübergestanden. Es sei also gelungen, «einen Keil zwischen uns zu treiben». Deshalb empfehle er sehr, auf eine Parole zu verzichten, sonst werde im harten Abstimmungskampf auf jedem Podium die Meinung der Bio Suisse herumgeboten.

Ott wollte sich später ein zweites Mal zu Wort melden. Präsident Urs Brändli verwies ihn aber auf die Chatfunktion, irgendwann müsse man die Diskussion schliessen. Zuvor hatte er in einer Testabstimmung unter den Delegierten nicht mitmachen können und sich deswegen gemeldet. Brändli verwies ihn darauf, dass er lediglich als Ersatzdelegierter fürs Fibl aufgeführt sei. Der Link zum Abstimmen sei an die eingetragenen genau 100 Delegierten gegangen.

Felix Lang für Nein-Parole 

Es folgte die Wortmeldung von Felix Lang aus Lostorf SO, der sich kürzlich bereits in der NZZ als Gegner der TWI engagiert hatte. Wichtig sei, dass man sich innerhalb der Biobewegung in den Zielen einig sei. Kein Delegierter müsse sich für seine Meinung verstecken, keine Meinung stelle einen Verrat an Bio dar. Er spüre keinen Keil zwischen den Biobauern.

Lang brachte die Initianten der TWI mit den Freihandelsbefürwortern von Avenir Suisse in Verbindung. Und die «sektiererische» Tierschutzorganisation Peta würde sich juristisch gegen eine nicht wörtliche Umsetzung der Vorgabe, dass nur Direktzahlungen erhalten kann, dessen Betrieb «einen Tierbestand, der mit dem betriebseigenen Futter ernährt werden kann, umfasst», umsetzen. Für Bio sei die Initiative zu gefährlich, darum empfehle er die Nein-Parole.

Was halten Sie vom Nein zur Trinkwasser-Initiative?
Die richtige Entscheidung
76%
705
Finde ich nicht gut
23%
213
weiss nicht
1%
13

Sepp Sennhauser für Nein-Parole 

Sepp Sennhauser aus Rossrüti SG schloss sich Lang an, auch er empfahl ein Nein, und zwar ein selbstbewusstes. In den Medien würden Argumente und Tatsachen verfälscht und Aussagen verdreht, dass sich im Kassensturz auch Biobauern dazu hergegeben hätten, sei für ihn enttäuschend. Dabei sei die Initiative von Leuten geschrieben worden, die nicht einmal gewusste hätten, dass Bio die Knospe ist.

Nicht einmal sein kleiner Demeter-Bio-Betrieb erfülle die Anforderungen der TWI. Er möchte den Bio-Schweinehaltern und Bio-Geflügelhaltern in seinem Bekanntenkreis beim nächsten Treffen mit gutem Gefühl gegenübertreten können. «Wenn aus Angst vor den Medien jedes Mal wegen deren Vorstellungen gekuscht wird, haben wir verloren», so Sennhauser.

Rudi Berli für Nein-Parole 

Rudi Berli von Bio Genève kritisierte, dass sich die Initianten der TWI sich nicht die Mühe genommen hätten, sich im Vorfeld mit den Verbänden abzusprechen über das Vorgehen bei den ernstzunehmenden Thematiken. Die TWI mache die Bauernfamilien zu den Alleinschuldigen an der Trinkwasserverschmutzung. Die Initianten erlaubten sich sogar die Behauptung, dass die Bauern für die Trinkwasserverschmutzung bezahlt würden.

Dabei sei der Druck auf die Landwirtschaft bezüglich Produktivität ein wichtiger Grund für die schädlichen Nebeneffekte der Produktion. Es sei klar, dass produktionsintensive Sparten wie die Spezialkulturen sehr wohl auf Direktzahlungen verzichten könnten bei Annahme der TWI. Und bei der TWI seien die Importe bewusst ausgeklammert worden, kritisierte Berli. Ganz anders bei der Pestizidinitiative, die Bio Suisse ja befürworte. Man müsse differenziert argumentieren in dieser Kampagne: Nein zur TWI, Ja zur Pestizidinitiative.

Markus Götsch für Nein-Parole 

Markus Götsch aus Zürich vertrat die Parole im Sinne von Bio Zürich/Schaffhausen, wo in einer Online-Abstimmung von 42 Mitgliedern 73% für ein Nein votiert hätten. Die TWI biete keine echten Lösungen. Er sei deswegen auch an den WWF gelangt, der die sehr bedauerliche Kampagne «Agrarlobby stoppen» verantworte.

Da werde wir jetzt in einer Kampagnge Gräben geschürt. Und via Facebook-Werbung gehe Geld nach Kalifornien, statt dass an echten Lösungen gearbeitet werde. In Götschs Augen wäre das beste Ergebnis 49% Ja, damit wirklich auch der Schweizer Bauernverband merke, dass etwas geschehen müsse.

Christian Bosshard für Nein-Parole 

Auch Christian Bosshard aus Igis GR machte sich in der Diskussion für eine Nein-Parole zur TWI stark. Es sei Glück im Unglück, dass die Pestizidinitiative und die Trinkwasserinitiative gleichzeitig diskutiert werden. Denn so könne man auf die Unterschiede der beiden hinweisen.

Die Pestizidinitiative nehme eben alle in die Pflicht, man müsse doch bedenken, dass der Konsument eine wichtige Rolle spiele in der Ökologisierung der Landwirtschaft. Es brauche zwar Mut, aber es sei richtig, die Nein-Parole zur TWI zu beschliessen.

Claude-Alain Gebhard für Nein-Parole 

Claude-Alain Gebhard aus Vaux-sur-Morges VD unterstützte ebenfalls die «mutige» Haltung des Vorstandes, Nein zu sagen. Die TWI stigmatisiere einseitig unsere Schweizer Landwirtschaft im Gesamten und teile und spalte die Landwirtschaft. 

Aschi Daepp für Stimmfreigabe 

Aeschi Daepp aus Oppligen BE hingegen plädierte für Stimmfreigabe. Er finde es wichtig, dass sich Bio Suisse da nicht in die Nesseln setze. Bio Suisse sei nicht verpflichtet, sich hierzu zu äussern.  Er fände es viel vernünftiger, keine Parole zu fassen. Es werden sonst nicht verstanden von der übrigen Bevölkerung, «es ist nicht nötig, so zu provozieren» und meinte damit eine allfällige Nein-Parole.

«Bitte rote 2x-Nein-Flagge nicht neben Knospe»

Nach der Fassung der Nein-Parole sagte Bio-Suisse-Präsident, dass «die Fahnen des Schweizer Bauernverbands zu 2x Nein absolut nicht neben die Knospe passen». Man bitte alle: «Bitte entfernt die Flagge 2x, wenn sie bisher direkt neben der Knospe gehangen hat. Ihr habt auf Euren Höfen alle genügend Platz, um die Flagge mit Abstand zur Knospe zu platzieren.» Man habe entsprechende Rückmeldungen, die Konsumenten seien sonst zu Recht enttäuscht, so Brändli.

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49 Responses

  1. Vielen Dank ! Respekt ! Dank dem , dass die Inititive derart EXTREM ist, wurde dieser Beschluss für die Biobauern nicht zur Zereissprobe . Mit solchen Debatten wie gestern im Club ist wirklich keinem Bauern geholfen. Eindrücklich waren die Ausführungen von Gabi Schürch – Wyss.

      1. Aber Frau Schürch war authentisch! Der redegewandte Teilnehmer mit dem schmutzigen Lächeln aus Subingen hat mich viel weniger überzeugt. Zudem machte die Moderatorin einen schlechten Job. Sie brachte persönliche Meinungen rein, war nicht neutral und verfügt über mangelnde Fachkenntnisse für diese spezifische Aufgabe.

  2. Der Brändli ist ein Fisch, der alles glatt an sich vorbeigehen lässt. Unfähig, eine Vision zu verstehen, nur auf die zahlende Klientel schauend (Coop), und immer aus seiner Sicht im Recht. Abwählen ist wohl der einzige Weg, der unsäglichen Führungsschwäche ein Ende zu bereiten. Schlimmer noch: fast alle folgen ihm blind und niemand wagt Kritik.
    Unsere Gründerväter würden sich im Grabe umdrehen ab solch haarstäubender Kommunikation der obersten Führung der Bio Suisse.
    Bio ohne Brändli, bitte.

    1. Aber die Mehrheit der Delegierten ist auf Seiten Brändli’s. Entweder sind die Mehrheit davon einfach Mitläufer, oder sie sind überzeugt, dass eben die TWI abgelehnt gehört. Ich tippe auf das Zweite.

    2. Hier wurde aber die Demokratie verstanden!!!!!! Genau wegen solchen Zeitgenossen solten wir die direkte Demokratie neu überdenken. Nach einer so klaren Abstimmung solche Komentare zu schreiben finde ich sehr schwach!

    3. Seit der Gründung sind doch etliche Jahre vergangen und vieles hat sich verändert. Zum Glück haben wir einen Verband, der dies erkannt hat.

    4. Dann rechne ich mal kurz: Vor etwa 100 Jahren hat Steiner den ersten Kurs über biologische Landwirtschaft abgehalten. Die Jüngsten Teilnehmer waren vielleicht 30 jährig. Somit müsstest du als Biobauer der ersten Stunde mindestens 130 jährig sein. Da verstehe ich natürlich, dass du nicht mehr überall ganz à Jour bist und meinst, alle würden Brändli blind folgen. Oder du musst deinen Titel Biobauer der ersten Stunde überdenken und dich über die Entscheidungsprozesse der Bio Suisse informieren.

    5. Bio Landwirtschaft ist ein Business, auch dort muss man Unternehmer sein und Geld verdienen. Die TWI macht uns alle zu Staatsangestellten. Bio Suisse hat das Richtige getan und lässt sich nicht auf Experimentelle Abenteuer ein!

      1. Eigenartige Weltsicht! Die DZ haben uns Bauern zu Staatsangestellten gemacht. Mit der TWI können wir entscheiden, ob wir weiterhin Staatangestellte (Bio-DZ) oder wiederum freie Unternehmer sein wollen.
        Im OeLN müssen wir schöne Formulare ausfüllen und unseren Staatsangestellen-Kollegen vorgaukeln, dass wir all das einhalten. Ohne DZ haben wir wieder Zeit für das Wesentliche, eine wirtschaftliche Landwirtschaft.

        1. Das ginge auch: das DZ-System abschaffen, dafür die Produzentenpreise mindestens verdoppeln und auf alle Lebensmittelimporte massive Steuern erheben und / oder ihnen die gleichen Produktionsauflagen machen wie für die Schweizer Lebensmittel.
          Das DZ-System ist nur ein mehr oder weniger fairer Kompromiss, um die Schweizer Landwirtschaft lebens- und produktionsfähig zu erhalten und den Landwirten die Mehrkosten wegen den vielen Auflagen und der Landschaftspflege zu erstatten.

          1. Einmal vollkommene Übereinstimmung mit Beat. Aber bei Lebensmittelimporten auch an den Grenzen zu Lörrach, Konstanz, usw. Kontrollen machen und alle im Ausland eingekauften Lebensmittel konfiszieren, wenn nicht nach den beiden Initiativen produziert oder zu 500 % besteuern. Und dies v.a. im Vorfeld der Abstimmung klar machen.

  3. Mit 3/4 der Biobauern gegen die TWI (und ca. 95% der konventionellen Bauern) wird die Aussage von Kilian Baumann der Lüge gestraft, der den Leuten einreden will, dass die Bauernschaft gespalten sei. 90% der Bauern sind gegen die TWI. Und was die Bauern sagen, hat Gewicht. Denn es gibt keinen Berufstand, der so von der Natur abhängig ist, die Natur so sehr pflegt, fähig ist, aus die Natur nutzbringende Nahrungsmittel produziert und auf Generationen hin handelt und plant, wie der Bauernstand.

      1. Das „Volk“ wird eben von den Massenmedien beeinflusst und erkennt nicht die feindschaftlichen Absichten der Umweltverbände und Behörden. Wenn Grenzwerte hundertfach verschärft werden und wenn keine realistischen Vergleiche mit andern Ländern gemacht werden, sondern eine „Märchenwelt“ vorgegaukelt wird („es gibt das absolut reine Trinkwasser“) ist das eben eine bösartige Verzerrung der Wirklichkeit und völlige Manipulation der Bevölkerung. Wir werden sehen, wie reif die Schweizer sind.

      2. Wie schon gesagt, die Bauern haben die gesündeste Einstellung zu Land, Ernährung und Politik und täuschen sich selten, weil die Bauern eben die Schöpfung kennen („aus nichts kommt nichts“, „Säen bevor Ernten“, „pflegen, hegen, kämpfen“, „Lebensmittel kommen nicht vom Supermarkt“) und langfristig denken. Das ist bei einem Grossteil der Stadtbevölkerung nicht der Fall. Deshalb ist auch das Ständemehr sinnvoll, weil die ländliche Bevölkerung aus Überzeugung urteilt und nicht aus Masseninstinkt.

        1. Jeder gute Unternehmer weiss, dass eine Verflechtungen mit der Politik ein Packt mit dem Teufel ist.
          Der SBV und die ganze Agrarlobby in Anfang der 90er mit der Politik eine solchen Packt mit dem Teufel eingegangen (DZ und „Multifunktionale Landwirtschaft“).
          Wer ein richtiger Unternehmer ist, befreit sich vom Teufel und verzichtet auf die DZ!!

          Verzicht auf DZ macht frei! Darum JA zur TWI

          1. Du kannst auch freiwillig auf die DZ verzichten. Politik sollte in der Schweiz von den Bürgern gemacht werden und Politik ist nur soweit ein Teufel (Diabolos, Durcheinanderbringer), wie es ihm auch erlaubt wird (durch einseitige Information, siehe linkslastige Medien, besonders SRF, …). Die Landwirtschaft ist einer der wichtigsten Teile der Politik und soll auch von denen bestimmt werden, die etwas davon verstehen und nicht von den linken Ideologen.

          2. Genau, auf den Punkt gebracht. Diese Direktzahlung sind ein Pakt mit dem Teufel. Abschaffen und Unternehmer ausbilden ist das Gebot der Stunde.

          3. Die Landwirte sind schon Unternehmer und werden auch so ausgebildet. Das DZ-System wurde missbraucht. Deshalb muss das System nicht als Teufelszeug bezeichnet werden, sondern der Missstand muss behoben werden.

        2. Es mag sein, dass einige Landwirte eine gesunde Einstellung zu ihrem Land haben, solange jedoch die Politik, der Grosshandel über ihr Tun und die Peeise bestimmen, kommt dies schlussendlich nicht zu einem lukrativen Ende!

          1. Aber was willst du, Muriel, den Sozialismus? Mir kommt die Einstellung von den Grünen und Umweltschützer so vor. Sozialismus, Regulierung, Planwirtschaft ist das schlimmste was uns passieren kann. Das verstehen viele nicht, weil sie sich täuschen lassen. Man schaue einfach die sozialistisch-kommunistischen Länder an. Die Wirtschaft scheiterte überall kläglich, die Umwelt wurde zerstört. Das waren nicht Unfälle, sondern das liegt am System!

    1. Also nicht, dass ich pro TWI wäre. Aber zu deinen Äusserungen kann man nur sagen: deine üblichen Kommentare gehen in eine andere Richtung. Mit Nachhaltigkeit und Biodiversität hast du’s ja wirklich nicht. Und dann hast du bei der Lobhudelei noch vergessen, dass die Bauere alles von Allem wissen aber die Nichtbauern und v.a. Städter völlig verblödet und nicht geerdet sind. So hast du’s jedenfalls in früheren Kommentaren erwähnt.

      1. Fortsetzung: Und ich befürchte, dass genau wegen dieser Arroganz die Abstimmung völlig in die Hosen geht. Ev. auch die Pestizidinitiative.

      2. Wo habe ich geschrieben, dass die Städter verblödet sind, Jonas? Bitte genau zitieren. Nimm dir Zeit, lies genau, denke gründlich nach, prüfe deine Quellen genau so akribisch wie meine und du wirst zu den gleichen Schlussfolgerungen gelangen wie ich. Denn meine Quellen, Gedanken und Worte sind fundiert. Du konntest mir bisher nur unwichtige Detailfehler nachweisen. Danke für deine Mithilfe!

      1. Völlig einverstanden. Bei den Bauern haben die DZ zu einer allgemeinen Verblödung und Interesselosigkeit geführt. Wer fatalistisch ist und die Angaben in all den Formularen frisiert, gewinnt. Verblödung TOTAL.
        Deshalb JA zur TWI

        1. Max, 5 x NEIN zu den Vorlagen vom 13. Juni.
          Denn man kann nicht ein fehlerhaftes System (DZ) durch eine noch fehlerhaftere Initiative (TWI) korrigieren. Das ist ein Irrtum. Und die Verblödung, wo ist die? Und die Massenmanipulation? Und das Unwissen über die Produktion von Lebensmitteln? Bei den Bauern oder bei den Städtern wie du, Max?
          Jeder kann das aus deinen Kommentaren selber feststellen.

    1. Falscher Schluss: 44 Delegierte haben für Stimmenthaltung gestimmt, sie haben sich nicht der Stimme enthalten. Manchmal ist es gescheiter, sich mit Parolen zurückzuhalten. Auch das gehört zur Demokratie.

  4. Es ist sehr schade das die Bauern in der Öffentlichkeit so ungleicher Meinung sind, nicht zusammen halten und am Grind nehmen. Im Hintergrund ist ja meistens der Neid !!!
    Was denkt der nichts ahnende Städter von uns, ich verstehe auch die Äusserungen die von ihnen gemacht werden

    1. Es sind 10%, die mit der großen Mehrheit der Landwirte nicht übereinstimmen. Nicht verwunderlich bei dieser Hetze gegen die Landwirtschaft: Da gibt es immer einige, die sich auf die Seite der Hetzer schlagen. Angesichts der Tatsache, dass 90% der Landwirte die TWI ablehnen, war die SRF- Sendung von gestern wieder eine total unproportionale Diskussion. SRF sollte gerügt und bestraft werden.

    2. Die Globalisierung, der Druck der Politik zum Strukturwandel, die Zentralisierung und die damit zerfallene Wertschöpfung des Urprodukt aus der Schweizerischen Landwirtschaft macht den Bauern zum Einzelkämpfer!! Die Konsumenten stellen Anforderungen und möchten sauberes Wasser und PMS freie Lebensmittel. Auch kein GVO. Der Bauer ist Unternehmer und muss ja auch,wie jeder, Geld verdienen.
      Mehr Wertschätzung der einheimischen Landwirtschaft ist für Besserung gefragt, nicht nur Forderung von Allen!

  5. Bravo Brändli
    Gut agiert.
    Ich habe keinen Fernseher.
    Was mir zu denken gibt:
    Genau die Grünen, Linken und Grünliberalen die unser ganzes Land wegen Corona stillgelegen wollten werden ja stimmen.
    Als Biobauer würde man meinen ein gesunder Körper und ein gesundes Leben sollte genügen um dieses Virus zu überstehen.

  6. Bravo etwas positives bei den unnützen Initiativen.
    Hoffentlich nehmen dass auch viele Stätter zur Kenntnis und stimmen nein. Denn das Thema ist so komplex dass wenn sich jemand sich nicht auseinander setzt noch auf die jdee kommt ja zu stimmen, tönt halt gut sauberes Trinkwasser, doch mit dem haben die Initiativen nicht zu tun.

    1. Den Bach hinunter gehen vorallem die Stoffe, die die Stätter das WC runterspühlen ( Hormone von der Pille, Ausscheidungen von den vielen Medis die die Menschen nehmen.

    2. Maja, wenn es dir um die Verhinderung von Steuergeld-Verschwendung geht, hier zwei Tipps:
      – Kämpfe gegen die Zwangsabgaben an die einseitig (und somit schädlich und demokratie-verzerrend) berichtende SRF und gegen die Subventionen für einseitig berichtende Medien.
      – Kämpfe gegen die Steuergeldverschwendung von ca. 70 Mia Fr wegen den unverhältnismässigen (und damit verfassungswidrigen) Massnahmen gegen Covid-19.
      Und: Die PSM werden gezielt angewandt. Die gehen nicht den Bach runter.

      1. Die Städter bezahlen mindesten Gebühren, für all das, was die den Bach runterlassen.
        Die Bauern bekommen DZ für all das, was die den Bach runterlassen!!
        Deshalb JA zur TWI!!

        1. Die Bauern produzieren viel zu billig, deshalb bekommen sie auch Direktzahlungen. Du, Max, bist schlecht informiert und / oder denkst nicht über deinen Nasenspitz hinaus.
          Wenn die Landwirte keine Nahrungsmittel mehr produzieren, könnt ihr nicht mal mehr was hinten rauslassen. Dann könnt ihr soviel oder sowenig Gebühren zahlen, wie ihr wollt. Deshalb 5 x NEIN am 13. Juni!

        2. Und Max, das ist eine Anschuldigung und Lüge: „Die Bauern bekommen DZ für all das, was die den Bach runterlassen!!“ Die kannst du nur machen, weil du mit deinem Namen Max im Anonymen bleibst.
          1. Die Landwirte lassen niemals bewusst Schädliches den Bach runter.
          2. Die Landwirte bekommen DZ für ihre Leistungen.
          Informiere dich, denke und dann rede mit!

  7. Die Biobauern solten alles Futter inkl. Kraftfutter auf dem eigenen Betrieb produzieren. Leider können sie dies nicht, deshalb sind sie gegen die Trinkwasserinitiative. Es ist halt bedenklich, wieviel „Biokraftfutter“aus Osteuropa importiert wird. Ist halt billiger als Schweizer Biofuttergetreide.

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