Sonntag, 5. Dezember 2021
10.12.2020 16:37
TV

«Netz Natur» will andere Landwirtschaft zeigen

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Von: mgt

Im Laufe der letzten Jahrzehnte sei die Produktion von Nahrungsmitteln zu einem industrialisierten Business geworden, schreibt SRF im Sendehinweis zu «Netz Natur». Das TV-Team will den Zuschauerinnen und Zuschauern am Donnerstagabend eine «Landwirtschaft mit der Natur» zeigen.

Die Kulturlandschaften würden heute «oft buchstäblich unter die riesigen Räder der Landmaschinen» kommen, heisst es in der Mitteilung weiter. «Lebewesen in Bächen und Flüssen werden Opfer von Giftstoffen aus der Landwirtschaft und das Grundwasser ist oft weit über die Grenzwerte belastet», heisst es wörtlich weiter. Sei das der Preis, um die Bevölkerung zu ernähren, fragt sich «Netz Natur».

Biologe und Moderator Andreas Moser zeigt Pioniere in der Sendung eine andere Landwirtschaft. Dies nehme die Natur – die Lebensgemeinschaften eines natürlichen Waldes – als Vorbild. Mit «Heerscharen von Kleinlebewesen im Boden, mit Pilzen und innovativen Kombinationen von Pflanzen, werden rückstandsfreie, wertvolle Lebensmittel produziert, heisst es weiter.

Ausstrahlung: Donnerstag, 10. Dezember 2020, 20.05 Uhr, SRF 1

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28 Responses

  1. Hoffentlich gibt SRF auch die Garantie ab, das der Landwirt die Produkte welche nach Vorgaben von SRF produziert werden eine Abnahmegarantie zu Gestehungskosten erhalten! Liebe SRF, wo bleibt ihre schriftliche Garantie??

    1. Hallo Hr. Wälchli
      Denken Sie jetzt ein wenig weiter
      Wir müssen unseren Böden sorge tragen, sonst haben unsere nachkommen keine Möglichkeit mehr die Böden zu bearbeiten weil sie zu fest verseucht worden sind.
      Und das alles nur weil die jetzige Generation die Augen zu schließt.
      Der Film hat gut gezeigt wie wir das auch anders machen können im Sinne einer nachhaltigen und ökologischen Landwirtschaft.

    2. „Garantie“ gehört ins Vokabular von Beamten! Zum Unternehmertum gehört das Risiko! Dies Beispiele der Sendung zeigen, wie mit einer guten (und in diesem Fall wahren) Geschichte etwas Grösseres entstehen kann. Nicht der Konsument, sonder der Unternehmer ist dafür verantwortlich, dass er seine Produkte (und Geschichten) verkaufen kann. Ein guter Unternehmer kann das Risiko minimieren, aber auch er hat keine Garantie für das Gelingen……

  2. Gerade dieser Film hat wieder einmal klar gezeigt das wir in der Landwirtschaft dringen umdenken müssen
    Wir können unsere Böden nicht so den kommenden Generationen hinterlassen
    Bitte denkt auch an unsere Kinder

    1. Denken die Konsumenten auch um? Ich bin absolut der Meinung von Herrn Moser und kaufe mein Gemüse auch im Hofladen. Aber die werzvollen Produkte müssen auch Abnehmer finden, die faire Preise bezahlen.

  3. Ich als alter Bauer habe noch eine ganz andere Zeit erlebt, wo man strickt nach Maag Kalender gespritzt und nach Lonza Vorgaben gedüngt hat. Es gab keine Restriktion beim Hofdünger. Ich finde man muss modern sein und so viel Natur wie möglich mit einbeziehen. Doch man sollte auch beachten, was alles geändert und verbessert wurde
    Aber am Schluss steht immer die Entlöhnung der Arbeit.

    1. Hallo
      Man kann das auch mit EM Produkte probieren
      Ich kenne viele CH Bio Betriebe die umgestellt haben und mit Erfolg.
      Weniger Pestizide bedeutet auch weniger Ausgaben.
      Wir müssen daran Denken das die oberen 10 cm vom Boden mit Würmer und Mikroorganismen belebt sind .
      In vielen Ländern der Welt wird der Boden von der Landwirtschaft nur mit EM bearbeitet, das weil sie keine Möglichkeit haben an Spritzmittel zu kommen wie hier in Europa.

  4. O ja alles gut und recht . Und wer soll diese Produkte bezahlen . Immer weniger Produktezieren . Ernte Ausfall in Kauf nehmen . Na ja den linken und grünen geht es schon lange nicht mehr,um ökologischen Landau. Diese grüne Bande will möglichst billige Ware aus dem Ausland beziehen . Dort spielt es keine Rolle wie produziert wird . Hauptsache billig . Die schweiz ist kein Gotthelf Museum .

  5. Liebe Leser,
    Hochachtungsvoll. Nicht jeder ist ein Gärtner aber wir alle sind Gärtner. Wer wenn nicht wir sind die Gärtner dieser Biosphäre? Es geht auf lange Sicht nur mit der Natur. Hand in Hand. Umweltzerstörung aus Profitwillen
    wird bald der Vergangenheit angehören. Es ist an der Zeit für Kooperation. Zum Wohle von uns allen.

  6. Welchen Profitwillen??? Die meisten Betriebe müssen froh sein wenn Ende Jahr die Krankenkasse, Zinsen und Rechnungen bezahlt sind! Da bleibt nichts übrig für Experimente! Der Film hat für mich Denkanstöße gegeben, würde aber gerne Mal Vollkostenrechnungen von diesen Betrieben sehen und wie viele Leute man von dieser produktinsvariante ernähren kann. Und das ohne grüne brille!

  7. Warum nur soll die Landwirtschaft Ökologischer werden? Die Natur braucht keine Autos und Flugzeuge, zum Heizen genügt Holz. Ebenso wenig müssen Lebensmittel in Plastik verpackt werden. All die betonierten und asphaltierten Flächen braucht die Natur nicht. usw

  8. Ich kaufe nur Bio Gemüse und Früchte. Dementsprechend verzichte ich so lange wie nur möglich auf die Bezahlung ihrer konventionellen Ernte. Bitte geben Sie das Land, welches Sie bebauen, an jemanden ab, der in meinem Sinne produziert. Bitte beeilen Sie sich der Fairness halber und beenden ihren Landschaden, ohnehin werden ihn die nächsten Generationen dafür aufkommen müssen.
    Wenn Sie diese Worte verstanden haben, werden Sie merken, das politische Flügel oder Farbrichtungen nicht das Thema sind.

    1. Pachten Sie doch dieses Land und zeigten wie es geht. In einem Jahr schreiben Sie uns wie es Ihnen ergangen ist. Schreiben wie es Ihnen geht, selber dies umsetzen ist total etwas anderes.

  9. Mit solchen Aussagen schaden Sie nur den Bauern die dem Boden sorge tragen und mit gutem gewissen der nächsten Generation weitergeben können.
    Wir wissen das viele Leute in der CH aus großer Überzeugung BIO unterstützen. Und von Banden zu reden ist sicher völlig daneben.
    Im Ausland wird auch mehr BIO pro M2 produziert als in der CH

  10. „Natürlich gibt es in der konventionellen Landwirtschaft unsachgemäßen Einsatz von Düngemitteln, Pestiziden, Ineffizienz und unnötige Umweltbelastung. Die industrielle Landwirtschaft hat auf diese Weise selbst viel zu ihrem schlechten Ruf beigetragen und befindet sich vielerorts längst nicht auf dem Niveau, das sie beim heutigen Stand der Technik schon erreichen könnte. Aber das sind Defizite, die man durch Weiterbildung und Technologietransfer grundsätzlich beheben kann. …“ Fortsetzung folgt

    1. „Beim Ökolandbau liegt der Fehler hingegen im System. Eine mutwillige Einschränkung des Methodenspektrums, wie es die diversen Dogmen des Ökolandbaus vorschreiben, geht zu Lasten der Effizienz und damit zu Lasten der Natur.“ „Und es zeigte sich, dass intensivere Landwirtschaft mit weniger Flächenverbrauch (bei uns spricht man auch gerne von „industrieller Landwirtschaft“) entgegen der Wahrnehmung vieler Menschen weniger Schadstoffeinträge und weniger Bodenverlust verursacht …“

    2. „und auch weniger Wasser benötigen kann als Niedrigertragssysteme.“
      „Da aber der entscheidende Faktor für den Rückgang der Biodiversität der Habitatverlust durch agrarische Landnutzung (egal ob bio oder konventionell) ist, ist der Bio-Esser sozusagen der natürliche Feind von Flora und Fauna.“

  11. Das war wieder mal Abstimmungskampf vom Feinsten. Sind wohl die Verantwortlichen der SRG auf beiden Augen blind, dass sie ein solches Gebaren dulden. Erschreckend, mit wie wenig Fachkompetenz eine Fr. 250000.– kostende Sendung produziert werden kann. Gesellschaftliche und ökonomische Zusammenhänge werden völlig ausgeblendet.

  12. Wird der Boden durch die moderne Landwirtschaft beschädigt? Gibt es im modern bewirtschafteten Boden weniger Organismen und weniger Beziehungen zwischen den Organismen als im Waldboden? Ist eine Rückkehr „zur Natur“ (Wald, …) erwünscht und möglich? Können dadurch die Menschen ernährt werden? Gibt es einen Artenschwund? Wird der von der modernen Lw. verursacht?
    SRF bringt mit diesem Beitrag einseitige sozialistisch-marxistische Ideologie zur Zerstörung der Gesellschaft und Wirtschaft.

  13. Mit diesem Beitrag wird das „natürliche Leben“ idealisiert. Damals lebten auf dem Gebiet der Schweiz, gemäss diesem Film, 10- bis 20’000 Menschen. Soll also die Anzahl Menschen reduziert werden? Diese Fragen stellt sich doch. Womit wir bei der Geschichte dieser sozialistischen Kreise wären, die im 20. Jahrhundert in Europa, China, .. Millionen Menschen – wegen ihrer verblendeten Ideologie – umgebracht haben. Und sie haben nichts aus der Geschichte gelernt und sind verdammt, diese zu wiederholen.

  14. Und zum DDT gibt es auch differenzierte Meinungen, die helfen würden, Hungersnöte in Afrika zu verhindern.
    https://www.novo-argumente.com/artikel/der_toedliche_kampf_gegen_ddt
    Aber wegen der Ideologie, die in der vorliegenden Sendung von SRF, dargestellt wird, müssen Tausende Menschen verhungern und sonst an Krankheiten sterben (Malaria). Aber diese Seite wird vom SRF, das eigentlich den Auftrag hätte, die Menschen im Land umfassend und ausgewogen zu informieren, unterschlagen.

  15. Auch zum sog. Bienensterben wegen den Neonicotinoiden gibt es andere fundierte Meinungen und Forschungsergebnisse. https://www.novo-argumente.com/artikel/manipulative_kampagne_gegen_neonicotinoide
    Der Film von SRF ist extrem einseitig, was eben schlechten Journalismus auszeichnet. Zumal das SRF von allen Bürgern bezahlt werden muss (Zwangsgebühren) und den Auftrag hat, die Schweizer Bevölkerung ausgewogen zu informieren, ist das ein Vergehen, das eine scharfe Gerichtsklage rechtfertigen würde.

  16. Ich als Produzent von Obstbäumen verwende selbst Pestizide.
    Ich fand die Sendung sehr gut. Klar das dieses Format sehr grün daherkommt (wer hat denn von Netz Natur etwas anderes erwartet).
    Einen gewissen Pflanzenschutz braucht es nach meiner Meinung aber wir müssen unseren Böden und der Umwelt sorge tragen. Weil als Landwirte sollten wir möglichst mit dem Land(und der Natur) arbeiten.
    Wer die Sendung kritisiert spritzt wohl gerne! Er nimmt die Landwirtsaft auch in Schutz,hört gut beim Schlusszu

  17. Beat, herb dä Rand!
    Und der Bauernverband hat sich mit dem blockieren der AP 22+ leider ein Eigentor geschossen.
    Sind wir selber schuld wenn nächstes Jahr eine Initiative angenommen wird!

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