Samstag, 16. Januar 2021
17.11.2020 07:01
Biolandbau

Berner Bio-Offensive will Absatz fördern

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Von: lid

Die Berner Bio-Offensive richtet ihren Fokus für die nächsten 5 Jahre auf die Absatzförderung. Ziel ist es, mehr Wertschöpfung und Wertschätzung für Bio-Produkte zu erreichen.

Die zweite Phase der Berner Bio-Offensive ist heute an einem online durchgeführten Anlass lanciert worden. Mit der neuen Phase will die Offensive den Absatz der Berner Bio-Produkte steigern.

Innovationen aktuell chancenreich

«Gerade jetzt haben Innovationen gute Chancen am Markt, dazu zählen auch Innovationen in der Landwirtschaft sowie deren vor- und nachgelagerten Betrieben», sagte Regierungsrat Christoph Ammann.

Die Bio-Offensive will an folgenden Orten anpacken:

– Innovative Geschäftsmodelle und Produkte

– Kommunikation gegenüber Konsumentinnen und Konsumenten

– Vernetzung von Organisationen und Betrieben entlang der Wertschöpfungskette.

– Ernährung: Information und Aufklärung zum Thema Ernährung, Suche nach Partnern für Projekte im Bereich Gemeinschaftsverpflegung.

Ziel übertroffen

Die erste Phase ist laut Landwirtschaftsamt erfolgreich verlaufen. Das Ziel die Bio-Fläche um 2000 Hektaren zu steigern ist übertroffen worden, sie wurde gar um knapp 2900 Hektaren erhöht. Rund 14 Prozent der Berner Betriebe wirtschaften nach Bio-Richtlinien.

2 Responses

  1. Gute Idee… einzig der Konsumenten sollte auch mitmachen und da hapert es gewaltig. Bei Karotten keine Chanche einzusteigen. Wem sollte ich meine Bio Schweine verkaufen??? Das Marktvolumen ist mir 1% der Produktion bereits übersättigt.
    Es ist nicht die Aufgabe des Landwirtschaftsamt die Bauern zum umsteigen zu motivieren. Wenn die Nachfrage vorhanden ist machen das die Bauern von selbst.

  2. Wenn der Preisunterschied zu konventioneller Ware kleiner wird, und zwar nicht auf Kosten des Bio-Preises, dann wird der Konsument bereit sein Bio-Produkte zu kaufen.
    Solange aber die Importware so günstig ist, kann dies kaum umgesetzt werden. Ich hoffe das der Wechselkurs zum Euro irgendwann wieder gegen 1.40 ansteigen wird, damit wäre die Schweizer Produktion wieder im Aufwind…

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