Samstag, 12. Juni 2021
12.05.2021 14:31
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«Belastung und Druck auf  Bauernfamilien nehmen zu» 

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Von: Markus Rediger, lid

Gegenwärtig tobt ein polarisierter Meinungsstreit um den Urnengang vom 13. Juni, weitere Agrarinitiativen sind unterwegs. Wie kommen solche Debatten bei den Bauernfamilien an? Wir haben mit Ernst Flückiger, einem langjährigen Berater und Coach gesprochen. Flückiger berichtet von haarsträubenden Begegnungen und vermisst die nötige Sachkompetenz in den Auseinandersetzungen.

Geht es den Bauernfamilien heute schlechter als vor 10 oder 20 Jahren?
Ernst Flückiger: Ja, ich habe den Eindruck, dass es heute vielen Bauernfamilien schlechter geht als vor 10, 20 Jahren. Dabei stellt sich auch die Frage, wie man als einzelner, als Paar und als Familie mit zusätzlichem Druck umgehen kann. Ich denke dabei an die sogenannte Resilienz.

Worauf führen Sie diese Entwicklung zurück, woran liegt es, dass dieser Druck laufend zunimmt?
Belastung und Druck auf die Bauernfamilien haben in den letzten Jahren erkennbar zugenommen. Ich denke vor allem an die Bereiche wirtschaftlicher Druck und permanente Arbeitsüberlastung. Daraus resultiert zu wenig Zeit für Partnerschaft und Familie, was zu zusätzlichem Stress führen kann. Neu ist der zunehmend diffuse Druck und Vorwürfe seitens der Gesellschaft, für vieles was falsch läuft, schuld zu sein.

Gibt es noch weitere Gründe?
Zudem hat der finanzielle Druck auf vielen Betrieben zugenommen. Die Preise sind in den letzten 20 Jahren praktisch bei allen Produkten gesunken. Andererseits steigen die Produktionskosten und die Anzahl der einzuhaltenden Vorschriften laufend. Damit die Bauernfamilien ihre laufenden Rechnungen bezahlen und notwendige Investitionen auf dem Betrieb betätigen können, müssen viele von ihnen zusätzliche Arbeiten ausserhalb des Betriebes übernehmen. Bauernfamilien, welche Kühe, Pferde, Schweine, Hühner und andere Tiere halten, sind sieben Tage in der Woche gefordert, die anfallenden Stallarbeiten zu besorgen. Viele Bäuerinnen und Bauern haben pro Woche 60, 70 oder mehr Stunden Arbeit. Zusätzlich zur Arbeit auf dem Betrieb und im Job auswärts kommen die Haushaltarbeiten, die oft von der Bäuerin «nebenbei» bewältigt werden müssen. Lernende und Angestellte essen und wohnen oft auf dem Betrieb. 

«Schuld an allem was falsch läuft: Neu ist der zunehmend diffuse Druck und Vorwürfe seitens der Gesellschaft.»

Ernst Flückiger

Sind Bäuerinnen und Bauern gefährdeter für Überlastung?
Der laufend steigende administrative Aufwand zur Dokumentation der mehreren hundert einzuhaltenden Vorschriften ist zeitaufwändig und für viele eine grosse zusätzliche Last. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass bei Bäuerinnen und Bauern häufiger Burnouts auftreten als bei der übrigen Bevölkerung. Aufgrund der sehr grossen permanenten und vielfältigen Belastung ist dies verständlich. Persönlich begleite ich als Coach laufend Frauen und Männer aus der Landwirtschaft, denen das Ganze zu viel wird und die wegen einem Burnout, einer Depression oder einem Zusammenbruch in einer Klinik Zuflucht und Unterstützung suchen müssen. Dieser Trend ist am Zunehmen.

Gibt es berechtigten Druck und «unnötige Belastungen», wenn man dies so unterscheiden kann? Um solche Burnouts und Zusammenbrüche zu vermeiden, könnte dies weiterhelfen.
Als «berechtigter Druck» würde ich all die Massnahmen bezeichnen, die zur Reduktion der Umweltbelastung zweifellos umgesetzt werden müssen. Jeder Bauernfamilie ist es ein grosses Anliegen, die Natur als Lebensraum von Menschen, Tieren und Pflanzen in einem gesunden Zustand erhalten und an die nächste Generation weitergeben zu können. Dazu gehört selbstverständlich sauberes Trinkwasser. Dass zum Beispiel beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Antibiotika in der Tierhaltung ein Umdenken stattfinden muss, ist jeder Bauernfamilie klar. Die Landwirtschaft hat diesbezüglich in den letzten Jahren bereits viel unternommen und kann dies auch belegen. So ist zum Beispiel die Glyphosat-Verkaufsmenge in der Schweiz in den letzten zehn Jahren bereits um 63 Prozent gesunken. Und der Einsatz von Antibiotika in der Veterinärmedizin ist in den vergangenen 10 Jahren um mehr als die Hälfte zurückgegangen.

Was definieren Sie als unnötige Belastungen?
Als «unnötige Belastungen» möchte ich folgende Bereiche aufgreifen. Da wären interne, selber aufgebaute Belastungen. Arbeitsabläufe können oft optimiert werden, der Maschinenpark ist im Vergleich zu ähnlichen Betrieben im Ausland oft überdimensioniert. Grössere Maschinen könnten noch stärker überbetrieblich eingesetzt und so die Maschinenkosten gesenkt werden. Betriebszweige, die finanziell wenig bringen, könnten aufgegeben werden. Weiter gibt es unnötige Belastungen, die von aussen kommen. Der gesellschaftliche Druck, Vorwürfe seitens der Konsumenten, die aufgrund von fehlendem Wissen gemacht werden. Oder rücksichtsloses Verhalten. Hundekot und Abfälle, die beim Picknick liegen gelassen, in Wiesland oder gar einfach aus dem Auto geworfen werden.

«Täglich hören wir, dass Bauern Gewässer und Luft verschmutzen oder die Natur zerstören.»

Ernst Flückiger

Inwiefern spiegelt sich der wachsende Druck in der aktuellen Debatte?
Dieser Druck hat in den letzten Jahren eindeutig zugenommen. Das zeigen unter anderem die Trinkwasser- und die Pestizid-Initiative. Die Anliegen der Initianten sind zwar durchaus gut gemeint. Beide sind aus meiner Sicht jedoch nicht zielführend. Je näher wir dem Abstimmungsdatum kommen, desto mehr zeigt sich, dass die Initianten wohl einfach über zu wenig Kenntnisse der komplexen Materie Land- und Ernährungswirtschaft verfügten, als sie die Initiativtexte verfasst haben. Das Thema Land- und Ernährungswirtschaft wird aus meiner Sicht in den Medien oft auch nicht objektiv und mit der notwendigen Sachkompetenz dargestellt.

Können Sie das ausführen?
Durch einseitige Medienberichte entstehen in der breiten Bevölkerung falsche Vorstellungen über die Landwirtschaft. Auch Werbebilder der Detailhändler haben oft wenig Bezug zum realen Leben auf einem Bauernhof.

Sie haben vermehrt von Anfeindungen der Bauernfamilien durch die Bevölkerung gesprochen.
In der letzten Zeit haben mir vermehrt Landwirte von konkreten Anfeindungen berichtet. Im direkten Kontakt mit Hundehaltern stelle ich zum Beispiel selber fest, dass das Verständnis, dass Hundekot in einer Wiese nichts zu suchen hat, nicht immer vorhanden ist. Eine Wiese ist Futter für Milch- und Mutterkühe, das eine einwandfreie Qualität aufweisen muss und nicht von Hundekot verschmutzt werden darf. Vielen Leuten ist nicht bewusst, dass auch die meisten biologischen Fungizide, Insektizide oder Düngemittel mit einer Feldspritze ausgebracht werden müssen. Wenn ein Landwirt oder eine Landwirtin mit einer Feldspritze unterwegs ist, kann es durchaus sein, dass in seinem Behälter Komposttee enthalten ist, den er auf die Kulturen verteilt.

Landwirte beim Güllen stossen immer öfter auf Kritik
Markus Wittwer

Wie wirkt sich dieser Druck auf die Psyche der Bauern und Bäuerinnen aus?
Im Coaching teilen mir vermehrt Bäuerinnen und Bauern mit, dass sie diesen Druck und vor allem die ungerechtfertigten Vorwürfe fast nicht mehr aushalten könnten. Eine Bäuerin hat mir gesagt: «Ich traue mich fast nicht mehr ins Dorf zu gehen. Täglich hören wir in den Medien, dass wir Bauern die Gewässer und die Luft verschmutzen und die Natur zerstören. Dabei pflegen wir unsere Böden, die Kulturen und unsere Tiere mit grosser Sorgfalt und Liebe». Ein Landwirt hat mir kürzlich berichtet, dass er mit Traktor und Güllefass auf seinem eigenen Feldweg unterwegs gewesen sei. Eine Gruppe von entgegenkommenden Bikern habe angehalten und bei der Vorbeifahrt demonstrativ mit beiden Händen die Nase zugedrückt. Mist und Gülle gehören nun einfach zur Tierhaltung.

Was wird am meisten vermisst?
Vor allem Bäuerinnen berichten mir, dass sie seitens Konsumentinnen, aber vor allem auch von den Medien jegliche Wertschätzung vermissen würden. Dass es die Bauernfamilien sind, die die Natur pflegen und erhalten und dadurch den Mitmenschen aus der Stadt einen wunderbaren Naherholungsraum bieten, ist vielen nicht mehr bewusst. Die mit viel Liebe gepflegten Gärten vor vielen Bauernhäusern werden zwar gerne fotografiert, aber Lob und Anerkennung für die dahintersteckende Arbeit hört man immer weniger. Dass das Wiesland und die mit Sorgfalt gepflegten Ackerkulturen, Obstbäume und Beerenanlagen die Rohprodukte für unser tägliches Essen darstellen, ist vielen Leuten nicht mehr bewusst.

Eine Umfrage der «Bauernzeitung» zeigt, dass rund 2 von 3 LandwirtInnen das Image der Bauern in der Gesellschaft und die am 13. Juni zur Abstimmung gelangenden Initiativen am meisten Sorgen bereiten. Was bedeutet das für Bauern und Bevölkerung?
Es ist leider feststellbar, dass es in der kleinen und dicht besiedelten Schweiz zunehmend eine Entfremdung gibt zwischen der Landwirtschaft und der übrigen, mehrheitlich städtischen Bevölkerung. Menschen aus der Stadt und den Agglomerationen haben – verständlicherweise – oft kaum mehr Kenntnis und Verständnis für die Arbeit und das Leben der Bauernfamilien. Dies kann zu Konflikten führen. Mit den Initiativen wollen nun die Initianten den Bauernfamilien vorschreiben, wie sie ihre Betriebe bewirtschaften sollen. Der Titel «Volksinitiative für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung» tönt sehr gut. Da kann man doch nicht dagegen sein. Aber den allermeisten Leuten ist viel zu wenig bewusst, was die Annahme dieser Initiative für die einzelnen Landwirtschaftsbetriebe für Folgen hätte. Die Initianten sind offensichtlich empört darüber, dass die Bio-Suisse die Nein-Parole gegen die Trinkwasserinitiative beschlossen hat. Auch Urs Niggli, anerkannte Persönlichkeit aus der Bio-Branche und ehemaliger Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau, beurteilt die beiden Initiativen kritisch und lehnt sie ab. Ein völliger Verzicht auf chemischen Pflanzenschutz innerhalb von acht Jahren ist aus seiner Sicht unmöglich. Viele Bauerfamilien haben deshalb Angst vor dieser Abstimmung, weil sie befürchten, dass eine Annahme für ihren Betrieb kaum bewältigbare Auswirkungen zur Folge hätte. Auch viele Biobetriebe wären davon betroffen. Recht viele Bauernfamilien bangen bei einer Annahme um ihre Existenz. Es ist deshalb dringend notwendig, dass die Landwirtschaft und die übrige Bevölkerung wieder vermehrt aufeinander zugehen, das Gespräch suchen und Verständnis schaffen für die «Welt» und Bedürfnisse der anderen.

Zur Person

Ernst Flückiger, Ingenieur Agronom ETH, war jahrelang als Lehrer, Berater, Coach und Führungskraft tätig, heute übernimmt er Coachings im Mandatsverhältnis. In diesen Funktionen hat er Bauernfamilien bei der Weiterentwicklung ihrer Betriebe und der Bearbeitung persönlicher und zwischenmenschlicher Herausforderungen begleitet. Dank der Mitarbeit in verschiedenen Projekten, Coaching von Personen aus der übrigen Wirtschaft und persönlicher Kontakte ist er auch gut vertraut mit den Anliegen und Herausforderungen der Konsumentinnen und Konsumenten. Flückiger ist verheiratet. Seine freie Zeit verbringt er am liebsten mit seiner Frau und den Enkelkindern in der freien Natur.

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22 Responses

  1. Brauchen Flachlandbauern (AusnahmeBio) wirklich Direktzahlungen?
    Keine Direktzahlungen würde heissen:
    – Ankauf von Pestiziden/ Futtermittel/ Dünger usw. erlaubt
    – weniger Bürokrieg
    – grössere Betriebe dank Aufgeben der Nebenerwerbs- Betriebe
    – mehr Unternehmer-Geist
    – zufriedene Konsumenten/ Steuerzahler wegen kleinerem Direktzahlungen- Budget

    “ Bauern “ macht wieder Freude!!!!

    1. S.Huber sagt: Wieso brauchen wir Direktzahlungen? Das Umfeld ist sehr viel teurer geworden als früher. Ein Beispiel: Mein Vater kriegte 1967 pro kg Milch 61 Rp. Und wieviel mehr kriegen die Milchproduzenten heute? Immer noch etwa gleich viel. Aber was kostet der Kaminfeger heute, der 1967 Fr. 14.70, eben so etwa Fr. 160-200.00, dies 2 mal. Die Krankenkasse dasselbe. Und jetzt Housi, missgönnst Du den Bauern immer noch die Direktzahlungen, die seit Jahrzehnten den gleichen Produkteerlös haben?

      1. Ohne Direktzahlungen müssten die Preise um ein Vielfaches höher sein, um existieren zu können. Hubers Beispiele sind genügend erklärend. Leider ist dies dem Konsument nicht bewusst, dass er dadurch auch provitiert. Zudem ist jeder der Annahme, dass die vielen Millionen DZ nur an die Bauern ausbezahlt würden. Wäre supper! Wenn da nicht noch die vielen vor- und nachgelagerten Verarbeitungs- und Handelsbetriebe wären, welche einen grossen Teil der DZ abkassieren. Transparenz fällig?

    2. Das sehe ich genau so. Jedoch muss der ÖLN erfüllt werden…. Ohne diese Einhaltung kann kein Kilogramm Milch, Früchte, Gemüse oder Fleisch verkauft werden!
      Selbst wenn dies möglich würde, der Preis für die produzierten Produkte müsste auf ein anständiges Niveau (für den Endproduzenten) ansteigen.

    3. An Housi:
      Gibt es Abnehmer/Grossverteiler die „nicht ÖLN Produkte“ vertreiben werden? Falls ja, müssen diese deutlich billiger sein, d.h. die Produzentenpreise würden deutlich sinken. In der Folge sinken die EK trotz Mehrproduktiom.
      Es gibt keine Garantie, dass allgemeine Vorschriften für DZ Verzichter nicht auch verschärft werden.
      Selbstverständlich gibt es weiter Kontrollen, und den Bürokrieg, um die allgemeinen Vorschriften zu überprüfen.

    4. Wieso brauchen Biobauren Direktzahlungen?
      Biobauern haben viel höhere Produktepreise und gemäss Franziska Herren sind die Erträge im 10-jahres Schnitt unbedeutend kleiner als bei einem ÖLN Betrieb. Dabei sparen sie sogar noch die Ausgaben für Kunstdünger und Pestizide.
      Der Erlös ist mindestens doppelt so hoch und das bei kleineren Ausgaben. Mit einer reinen Bio-Landwirtschaft könnten die Direktzahlungen komplett abgeschafft werden!

  2. Warum wurden die Direktzahlungen eigentlich in den 90er Jahren eingeführt?
    Das parlament wollte den Schweizern das Einkaufen im Inland schmackhaft machen.
    Die Nahrungsmittel sollten merklich weniger kosten! Der Konsument hat herzlich wenig davon gemerkt, weil die Verarbeiter und Grossverteiler grosszügig ihre Margen aufpolierten. Der Produzent erhielt aber innerhalb weniger Jahre nur noch die Hälfte oder weniger der Preise von Anfang der 90er Jahre.
    Jetzt ist das auch wieder falsch!

  3. Wir produzierende Bauern wollten das nicht, haben uns aber damit arrangiert.
    Wenn wir Produktepreise wie vor 30-35 Jahren erhalten brauchen wir keine Direktzahlungen mehr!
    Aber so schlecht kann das Schweizer System (trotz einiger Böcke) doch nicht sein,dass es, mindestens was die Vorschriften betrifft von gewissen EU Ländern kopiert wird.

  4. Zur Abstimmung. Alles Weltweit als ein einziger Landwirtschaftsbetrieb definieren.Dann ist alles Geregelt mit Betriebseigener Futterproduktion. So kann weiter Gras mit Getreide ergänzt werden. Legehennen, Schweine, ect. gehalten werden. Sowie Neben Produkte an Tieren verfüttert werden.

  5. So wie die Nationalrättin Herren und der Bauer Baumann auf die Bauern, die alle Vorschriften einhalten, und täglich ihr besstes geben, EINHACKT KANN ICH JEDEN BEGREIFEN, DER PSYCHISCHE PROBLEME BEKOMMT.

  6. Herren und Baumann stellen alle ÖLN Bauern als Umweltverschmutzer und Schwerverbrecher hin.
    Solche Nationalräte müssten korrekterweise das Amt abgeben!
    Streng genommen müssten Sie wegen Ehrverletzung angeklagt werden.

    1. Dauernde Beschuldigungen, und Existenxängste ( kein Futterzukauf mehr möglich) sind sehr belastend. Wenn man sonst schon am Limit ist, kann das der Auslöser für Bournout sein.

    2. Korrekterweise und streng genommen müssten Ihnen mit ihrem ganz offensichtlich fragwürdigen Demokratieverständnis das Stimmrecht entzogen werden. Ist sinngemäss etwa die gleiche ignorante Argumentation, welche Sie verwenden.

  7. Zuerst ein tiefer Dank an jene, die Bauernfamilien begleiten. Wir sollten wieder vermehrt auf unsere sozialen Kontakte achten: innerhalb der Familie, das Vereinsleben wieder hochfahren, Engagement in der Pfarrei (Freiwilligenarbeit). Und wie wärs mit einem Fürobebier im kommenden Heuet beim Landi Markt, so ab 19 Uhr bis müde, jemand vom Bauernverein ist da und hört ein wenig zu?

  8. Warum hat eigentlich jeder, der schon mal eine Kuh gesehen hat, das Gefühl er wisse über Landwirtschaft Bescheid. Nicht weil ich schon mal einen Computer sah……..

  9. Die ganze Agrarpolitik ist ein dreckspiel.

    Das hat wenig mit Fachkompetenz zu tun.
    Paragrafen sind nur mittel zum zweck, um die eigenen Interessen durchzusetzen.

  10. Ein schlechtes Gewissen ist ein schlechtes Ruhekissen, sagt man. Offensichtlich haben die Gegner der TWI so ein schlechtes Gewissen und suchen alle Argumente den ist Zustand beizubehalten, der wir oben beschrieben zum Burnaut führen kann. Jede/r weiss genau, dass es so nicht weiter gehen kann.
    Die TWI sehe ich eher als Luxusangebot an die Bauern, den so erhalten wir in der Verfassung festgeschrieben 8 Jahre Umbauzeit. So viel Umbauzeit gibt es selten, Industrie und Gewerbe kennen meist kürzere

    1. Kenne viele Gewerbler. Alle kostentreibenden Vorschriften wälzen sie auf die Kunden ab. Wenn Treibstoff teurer werden, wenn die Angestelltenlöhne steigen, wenn sich Produktionsvorgänge verteuern, wenn die Vorleistungen mehr kosten werden zahlt der Kunde.
      Gibt es einen vergleichbaren Eingriff für das Gewerbe, der innerhalb 8 Jahren umgesetzt werden muss?

  11. Ja, genau richtig! Statt jammern müssen wir sagen was das kostet! Zeigen wir Bauern uns doch kompromissbereit und sagen, dass wir Bauern das gerne machen, aber nicht Gratis! Und dass wir uns nicht weiter ausnützen lassen, um die Umwelt mehr schützen zu können! Wenn die TWI angenommen wird, was durchaus möglich ist, und sie dann so umgesetzt wird wie das die Bauern und deren Verbände prophezeien…. was machen wir dann??

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