Mittwoch, 21. April 2021
11.02.2021 17:01
Milchmarkt

Butter: Erneut Importgesuch eingereicht

Share on print
Share on email
Share on facebook
Share on twitter
Von: blu

Gemäss der Branchenorganisation Milch (BOM) ist die Versorgung mit Butter in der Schweiz fragil. Deshalb wurde ein Gesuch für den Import von 1500 Tonnen gestellt. 2020 wurden mehrere tausend Tonnen eingeführt.

Anfang 2020 hat sich der Buttermangel akzentuiert. Als Hauptgrund für die tiefe Butterproduktion machte die Branchenorganisation Butter (BOB) die Käseproduktion verantwortlich. Zusätzliche Milchmengen aus dem Industriebereich seien in die Käseherstellung fliessen, teilte die BOB Ende März mit. 

2020: 6000 Tonnen importiert

In der Folge wurden von der BOM mehrere Importgesuche gestellt. Im April einigte man sich auf 1000 t, im Juli auf 1800 t und im Oktober und November auf die Einfuhr von 2000 t Butter. Zusammen mit Einfuhren aus anderen Importgeschäften wurden 2020 insgesamt rund 6000 t Butter importiert. Der Butterabsatz in der Schweiz beträgt pro Jahr rund 43’000 Tonnen.

Zurückgeführt wurden die Importe auf den ungenügenden Lageraufbau mit einheimischer Butter, weil aufgrund  der bundesrätlichen Massnahmen wegen der Corona-Pandemie mehr konsumiert wurde. Die Bevölkerung verpflegte sich mehr zuhause, zudem blieb der Einkaufstourismus wegen geschlossener Grenze zeitweise aus.

«Ausserhalb von <Die Butter> platzieren»

Und Butter bleibt auch 2021 ein knappes Gut, wie die BOM in einem Communiqué schreibt. BO Butter hat die BO Milch haben eine Kommission zur Beurteilung des Butterlagers gebildet. Mit der «Rollenden Planung Butterimporte» sei ein objektives und von allen anerkanntes Planungsinstrument geschaffen worden, heisst es weiter.

Mitte Januar hat die Kommission die Marktlage analysiert. Sie hat entschieden, ein Importgesuch im Umfang von 1500 t zu stellen. «Damit wird es möglich sein, die Importbutter möglichst über das ganze Jahr verteilt ausserhalb der starken Schweizer Marke «Die Butter» im Handel zu platzieren», heisst es weiter.

Mehr zum Thema
Politik & Wirtschaft

Bio Suisse, Demeter und die Kleinbauern-Vereinigung stellten auf dem Hof von Olga Hänni in Kirchlindach BE ihre Argumente für ein Ja zur Pestizidinitiative vor. - zvgFür Demeter-Bäuerin Olga Hänni (l.)…

Politik & Wirtschaft

Aktuell ist die Erstellung von Bauten für die Produktion von Wärme und Strom aus verholzter Biomasse ausserhalb der Bauzone nach Bundesrecht nicht zulässig - zvg Der St. Galler Kantonsrat hat…

Politik & Wirtschaft

Das Gas Kohlen­stoff­dioxid ist farblos, gut in Wasser löslich, nicht brennbar, geruch­los und ungiftig. CO2 macht mit nur etwa 0,038 Prozent einen geringen Teil der Luft aus. Es hat als…

Politik & Wirtschaft

In verschiedenen Reden vor dem Syngenta-Sitz und später auch an der Schlusskundgebung auf dem Theaterplatz wurde die Agroindustrie scharf kritisiert. - Facebook In Basel ist am Samstag zum siebten Mal…

3 Responses

  1. Danit die Milch auf keinen fall aufschlägt.
    Ich haba meine Konsequenzen gezogen……..
    Noch 2 Monate melken nachher ein schönes Leben…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SCHWEIZER BAUER

DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE