Mittwoch, 27. Januar 2021
04.12.2020 17:02
Milchmarkt

Cremo erneuert Verwaltungsrat

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Von: blu

Die Aktionäre des Freiburger Molkereiunternehmens haben an einer ausserordentlichen Generalversammlung den Verwaltungsrat für die kommenden vier Jahre gewählt. Drei Mitglieder stossen neu zum Gremium.

Die Versammlung fand nach Massgabe besonderen Bestimmungen des Bundesrates über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus in Abwesenheit der Aktionäre statt. Letztere wurden gemäss Mitteilung durch einen unabhängigen Stimmrechtsvertreter vertreten.

Neu in den Verwaltungsrat wurden Mireille Hirt-Sturny (Landwirtin, St. Ursen FR), Yves Nicolet (Landwirt, Cottens FR) und Bertrand Schrago (Ökonom, Vucherens VD).

Sie ergänzen Isabelle Chevalley (Nationalrätin GLP, St-George VD), Alexandre Cotting (Landwirt, Ependes VD), Fritz Rothenbühler (Anwalt, Bern) und Max Stalder (Landwirt, Visp VS).

Zum Verwaltungsratspräsidenten wurde Alexandre Cotting gewählt, Vizepräsident ist Bertrand Schrago.

Benoît Perroud, Rinaldo Lottaz, Stéphane Gard und Nicolas Savary haben den Verwaltungsrat verlassen. «Ein besonderer Dank geht an Benoît Perroud, der den Verwaltungsrat während acht Jahren präsidierte», schreibt Cremo in einer Mitteilung von Freitag.

Cremo in Zahlen

Cremo steigerte 2019 den Umsatz auf 491,8 Millionen, das waren 16,6 Millionen mehr als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Abzug der Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beträgt 18,7 Millionen Franken, das sind 5,7 Millionen mehr als 2018. Nachdem Cremo zwei Jahre lang einen Verlust auswies, gelang 2019 die Wende. Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen einen Gewinn von 415’000 Franken. Die Eigenmittelquote liegt bei 57%

Die verarbeitete Milchmenge ist hingegen gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr sank diese um 3,4% (14 Mio.kg) 2019 auf 393 Millionen Kilo. Dieser Rückgang betrifft jedoch nicht alle Milchkategorien. Die Einlieferungen bei der Silomilch gingen um etwa 15,6 Mio. kg auf 342 Mio. kg zurück, während die Mengen an silofreier Milch auf 35,2 Mio. kg und Biomilch auf 15,5 Mio. kg stiegen.

«Dank den höheren Einnahmen aus dem Exportgeschäft und den positiven Effekten der Nachfolgelösung des «Schoggigesetzes» legte der durchschnittlich ausbezahlte Milchpreis während des vergangenen Geschäftsjahrs um 8,5% bzw. 4,8 Rp./kg Milch zu», teilte Cremo Anfang Juni 2020 mit.

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