Nestlé-Wasserskandal: Präsident belastet

Der Nestlé-Konzern ist im Mineralwasserskandal in Frankreich zurück in den Schlagzeilen. Laut jüngsten Enthüllungen der Zeitung «Le Monde» und von «Radio France» soll die französische Politik der Tochter Nestlé Waters erlaubt haben, mit Gesunheitsrisiken behaftetes Wasser vermarkten zu dürfen.

awp |

Die französischen Medien beschuldigen am Dienstag den Präsidentenpalast, die Vermarktung des Wassers erlaubt zu haben, obwohl die Gesundheitsbehörden sich dagegen ausgesprochen hätten. Die Interessen von Nestlé seien auf Kosten der Konsumenten bevorzugt worden. Der französische Präsident Emmanuel Macron wiederum wies die Vorwürfe zurück. Laut ihm soll es keine solchen «Absprachen» gegeben haben.

Nestlé Waters hatte vor einem Jahr eingeräumt, in der Wasserproduktion verbotene Filtersysteme (UV-Lampen, Aktivkohle) eingesetzt zu haben. Damit wollte der Konzern die «Lebensmittelsicherheit» der Marken Vittel, Contrex und Hépar aufrechterhalten und sie gegen bakterielle Kontamination schützen.

×

Schreibe einen Kommentar

Kommentar ist erforderlich!

Google Captcha ist erforderlich!

You have reached the limit for comments!

Das Wetter heute in

Lesershop

→ Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Geht Ihr an Viehschauen?

29.7 % Ja, mit einem Rindvieh
19.2 % Ja, mit 2-5 Rindvieh
18.4 % Ja, mit 5-10 Rindvieh
10.7 % Ja, mit mehr als 10 Rindvieh
1.2 % Ja, mit Rindvieh und Kleinwiederkäuern
1.2 % Ja, mit Kleinwiederkäuern
4.4 % Ja, als Zuschauer
14.8 % Nein
0.6 % Manchmal

Teilnehmer insgesamt 684

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?