Samstag, 27. Februar 2021
04.02.2021 17:09
Bern

Bern will Zersiedelung stoppen

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Von: sda

Um die Gemeinden bei Fragen der Siedlungsentwicklung nach innen besser unterstützen zu können, lanciert der Kanton Bern das Programm «SEinplus». Eine Anlaufstelle beantwortet Fragen und leistet finanzielle Unterstützung.

Viele Gemeinden setzen sich aktuell mit Projekten der Siedlungsentwicklung nach innen auseinander. Oft stehen sie vor der Herausforderung, unterschiedlichste Interessen sorgfältig abzuwägen, um die bestmögliche Lösung zu finden. Hier will der Kanton den Gemeinden bei Bedarf helfend zur Seite stehen, wie die bernische Direktion für Inneres und Justiz am Donnerstag mitteilte.

Drei Teile

Mit dem Programm «SEinplus» setzt die Direktion zwei Vorstösse aus dem Berner Kantonsparlament um, die Massnahmen zur Förderung der Siedlungsentwicklung nach innen forderten. Das Programm startet am 5. Februar und hat eine Laufzeit bis vorerst 2023.

Es setzt sich aus drei Teilen zusammen: einer Sprechstunde für Gemeinden, finanzieller Unterstützung und einem Erfahrungsaustausch. Die Sprechstunde findet idealerweise zu einem frühen Planungszeitpunkt statt, wie die Direktion für Inneres und Justiz in ihrer Mitteilung schreibt. Monatlich steht dafür ein Beratungsfenster zur Verfügung.

600’000 Franken pro Jahr

Für die finanzielle Unterstützung wurden Kriterien formuliert. Insbesondere kleinere und mittlere Gemeinden sollen Geld erhalten für Verfahren in sensiblen Gebieten oder bei komplexen oder innovativen Aufgabenstellungen.

Pro Jahr stehen bis zu 600’000 Franken zur Verfügung. Insgesamt sind in einem Rahmenkredit 1,8 Millionen Franken reserviert. Im Rahmen des Erfahrungsaustauschs sollen gemeinsame Anlässe mit bereits bestehenden Beratungsanbietenden lanciert werden.

Das Programm versteht sich laut Direktion für Inneres und Justiz als ergänzende Unterstützung zu bereits bestehenden Beratungs- und Dienstleistungsangeboten einzelner Regionalkonferenzen und Planungsregionen sowie von Fachverbänden.

Die Siedlungsverdichtung nach innen soll die Zersiedlung stoppen. Statt immer mehr Land zu bebauen, soll bereits bebautes Gebiet qualitätsvoll weiterentwickelt werden.

4 Responses

  1. Evi Allemann, SP, Direktion für Inneres und Justiz, mit hehren Zielen. Was steckt dahinter?
    Warum wird eigentlich nicht auch über die Migrationspolitik gesprochen, wenn über die „Zersiedelung“ gesprochen wird? Antwort: das wird fein säuberlich ausgeklammert. Denn die Migration ist ein wirkliches Problem, die Zersiedelung ein von SP und Grünen gewolltes (zum Machtausbau von SP und Grünen und zur Bevormundung und Gängelung der einheimischen Bevölkerung).

    1. Das Wachstum treibt die Migration an- also müsste man über die Wirtschaft sprechen, alles andere bringt nur Kosmetik. Da jedoch sind oft die Bürgerlichen, die nicht wollen…

      1. Das Problem liegt tiefer. Durch den Bevölkerungsrückgang der einheimischen Bevölkerung wegen irreführender linken Lehre (Überbevölkerung als Problem), bei gleichzeitigem Wirtschaftswachstum, brauchet es mehr Arbeitskräften aus dem Ausland. Ausserdem ist da das Gutmenschentum der Linken, auf Kosten anderer.

      2. Klar, die Wirtschaft ist das Problem. Und weil ja das Geld auf den Bäumen wächst (bzw. ein Grossteil der Bevölkerung das Geld via Staat, d.h. das Geld anderer, bekommt), kann natürlich auf Wirtschaftswachstum verzichtet werden und wir werden trotzdem im gleichen Wohlstand leben. Sie Herr Uebelhard sind sicher bereit auf – sagen wir 50% – Ihres Einkommens und Ihres Wohlstandes zu verzichten. Für diese gute Sache: Zersiedelung stoppen oder Klima retten.

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