Sonntag, 18. April 2021
01.03.2021 16:02
Bern

Berner Wölfin ist erlegt

Share on print
Share on email
Share on facebook
Share on twitter
Von: blu

Die Berner Wölfin mit dem Namen F78, welche in letzter Zeit zahlreiche Nutztiere riss, lebt nicht mehr. Ein Berner Wildhüter hat das Tier am Sonntag in der Region Gürbetal-Gantrisch abgeschossen, wie die Kantonsverwaltung am Montag mitteilte.

Wie die Kantonsverwaltung am Montag mitteilte, versuchte das Tier gerade, in eine geschützte Nutztierherde einzudringen. Der Kadaver wurde zur Untersuchung ins Tierspital Bern gebracht. Die Behörden gehen davon aus, dass es sich bei dem Tier um die Wölfin F78 handelt.

Das Jagdinspektorat des Kantons Bern hatte am 19. Februar 2021 entschieden, dass eine im Kanton Bern lebende Wölfin abgeschossen werden soll. Das Tier, das seit längerem Schlagzeilen macht, hat laut den Behörden inzwischen zu viele Nutztiere gerissen.

36 Nutztiere gerissen

Die Abschussverfügung stützt das kantonale Jagdinspektorat auf die eidgenössische Jagdverordnung und das Konzept Wolf Schweiz. In der Verordnung steht, dass ein den Abschuss erlaubender erheblicher Schaden dann gegeben ist, wenn ein Wolf mindestens 35 Nutztiere innerhalb von vier Monaten getötet habe. Im Fall der Wölfin F78 waren es 36.

Mit dem Abschuss sollen weitere Schäden am Nutztierbestand verhindert werden. Die Abschussbewilligung war befristet bis Ende März 2021. Ab dem 1. April gilt für weibliche Wölfe bis Ende Juli ein besonderer Schutz für die Fortpflanzung und die Aufzucht von Jungtieren. 

Der Abschussperimeter umfasste die Gemeinden in der Region Gantrisch, im Stocken- und Gürbetal, auf dem Längenberg und die Gemeinde Köniz. 

Vergrämung erfolglos

Gemäss Angaben des Kantons Bern waren alle von F78 gerissenen Tiere zwar eingezäunt. Allerdings habe  der Zaun nur in einem Fall den Anforderungen des Herdenschutzes entsprochen. Das Jagdinspektorat und die kantonale Herdenschutzberatung bemühten sich intensiv, die Riss-Serie von F78 zu unterbrechen. Sie richteten auch mehrere Appelle an die Nutztierhalterinnen und -halter, den Schutz ihrer Tiere zu verbessern.

Zwar verstärkte ein Teil der Nutztierhalter gemäss Angaben des Kantons die Zäune oder stellte die Schafe über Nacht im Stall ein. Doch die Wölfin fand immer wieder ungenügend geschützte Tiere. Auch eine Vergrämungsaktion blieb erfolglos. Wie der bernische Jagdinspektor Niklaus Blatter gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte, gelang es einem Wildhüter am 27. Januar, die Wölfin auf dem Längenberg bei Bern vors Gewehr zu bekommen.

«Keine andere Möglichkeit als ein Abschuss»

Der Wildhüter schoss zweimal hinter dem Tier in den Boden und die Wölfin verschwand – nur um 24 Stunden später wieder an dieselbe Stelle zurückzukehren. Dort hatte sie ein Tier gerissen. «Es gibt deshalb leider keine andere Möglichkeit als einen Abschuss», sagte Jagdinspektor Niklaus Blatter. Dies deshalb, weil die Wölfin sich auf das Töten von Nutztieren spezialisiert hat.  Das Tier sollte mit der Aktion lernen, dass es Respekt vor dem Menschen haben muss und künftig Siedlungen meidet.

«Herdenschutz muss besser werden»

Gemäss dem Kanton sind nun aber die Tierhalter in der Pflicht. «So ein Fall darf sich nicht wiederholen», sagte Blatter. Die Gemeinden im Gürbetal und im Gantrischgebiet gelten künftig als Gemeinden mit Wolfspräsenz. In solchen Gemeinden mit Wolfspräsenz werden gerissene Nutztiere nur dann einem Abschusskontingent zugerechnet, wenn sie wolfssicher eingezäunt waren. «Klar ist, dass nun der Herdenschutz deutlich und nachhaltig besser werden muss», machte Blatter klar.

Die Risse von Wölfin F78 

Die Geschichte von F78 begann am 11. Oktober in Toffen: Ein Wolf hatte drei Schafe gerissen, ein weiteres musste getötet werden. Mit der DNA-Probe wurde erstmals die Wölfin F78 in der Schweiz nachgewiesen. Vier weitere genetische Nachweise bei Rissen und viele Sichtungen im Gebiet lassen den Schluss zu, dass sämtliche Risse in der Region Gürbetal / Gantrisch zwischen dem 11. Oktober und dem letzten Vorfall am 8. Februar 2021 in Burgistein auf das Konto von F78 gehen.

Insgesamt waren es 29 Vorfälle, bei denen die Wölfin 32 Tiere riss, 20 mussten getötet werden, vier Tiere gelten als vermisst. Für das Abschusskontingent zählen 22 gerissene und 14 notgetötete Tiere. Nicht zum Kontingent zählen jene Nutztiere, die nicht ausreichend geschützt waren, obwohl in der Gemeinde schon früher ein Wolf unterwegs war. Kanton Bern

Mehr zum Thema
Regionen

Seit Ende 2019 läuft das Atomkraftwerg in Mühleberg BE nicht mehr. Die Böden rundherum sollen gemäss Experten durch den früheren Betrieb kaum belastet sein. - Jan Zuppinger Die Böden um…

Regionen

Mitglieder des Berner Bauernverbandes sind Bäuerinnen und Bauern aus den sechs Regionen Berner Oberland, Mittelland, Emmental, Berner Jura, Oberaargau und Seeland. - zvg Im Zentrum der diesjährigen Mitgliederversammlung des Berner…

Regionen

363000 Besucher fanden 2020 den Weg auf das Jungfraujoch. - zvg Nach den Rekordzahlen in den Vorjahren hat die Jungfraubahn im Geschäftsjahr 2020 erstmals in ihrer Geschichte einen Verlust hinnehmen…

Regionen

Der Ballenberg ist dieses Jahr erstmals für Besucher zugänglich. - zvg Das Schweizerische Freilichtmuseum Ballenberg startet am kommenden Samstag in die neue Saison. Es tut dies mit Take-away-Stationen statt zwei…

45 Responses

  1. Gratulation !
    Der Mensch hat wieder mal gezeigt, wer das Sagen hat
    Das perverse Ich-bin-der-König, ich-entscheide-immer-mit-unsagbarem-Eigennutz Verhalten hat sich durchgesetzt.
    Wir können wirklich stolz sein auf unser verblödetes Machtgehabe.

    1. Ich finde die Redaktion vom Schweizer-Bauer sollte Kommentare wie diese vom Bauernhasser Niklaus Kunz ( er schreibt in etlichen Zeitungen gegen die Landwirtschaft) gar nicht erst veröffentlichen.

      1. Bauern sind nicht das Problem, Jäger mit Trophäengelüsten Wolf, Bär, Luchs mit allen falschen Ausreden.
        Im Wissen von Wölfen im Revier muss die Abschussquote mindestens um 25% geringer genehmigt und eingehalten werden als Futter der seltenen Wildtiere.

        Herdenschutz in Zeiten Kameras und Lichtschranken mindert Staatszuschuss-Einkommen / Tier nicht gross.

        Gemeinsam, Miteinander – woanders geht das problemlos.

    2. Oh Niklaus! So ist die Evolution seit jeher gelaufen: Der Mensch hat für sich die Situation verbessert. Sonst würdest du noch in der Höhle leben und Angst haben vor einem Wolf. Und dann wärst du froh über das Feuer als geniale geistige Eroberung. Aber heute bist du ja der Samichlaus – mit gefülltem Sack und vielen tollen Geschichtlein. Träum weiter und ordne dich unter allem unter (vermutlich auch unter jeglichem Genderwahn – Kampf dem Macho in dir. Dann bist du wenigstens beschäftigt.)

    3. Sie haben vollkommen recht. Der Mensch beansprucht immer mehr Platz und breitet sich mit seinen Nutztieren aus. Der Mensch als König dezimiert alles was ihm nicht passt und wird vom Staat noch unterstützt.

    4. Der Komentar basiert weder auf einer frachlich fundierten Ebene und hat auch keinen besonderen Unterhaltungswert.
      Immerhin haben sich über 40 Bürger intensiver mit der Problematik Wolf auseinander gesetzt. Ein Dank für all die sachlichen und anständigen Beiträge, die sich mit grösserem Fachwissen, mit der Tematik auseinandergesetzt haben.

  2. wenn der Wolf ihre Tiere reissen würde,
    würden sie wahrscheinlich nicht solchen Kommentar abgeben…das ist die Wohlstandsgesellschaft in der wir leben.

  3. Das würde mich jetzt interessieren, wieviel das ganze Procedere gekostet hat: Alle Kadaver protokollieren, die Situation beurteilen, Schadenslisten a jour halten, in vielen Sitzungen den Problemwolf „thematisieren“, interdisziplinäre Gremien jeweils einberufen, vorab die Sitzungsteilnehmer für deren Berechtigung einzustufen, evtl. Einsprachen bearbeiten, die Beschlüsse zu „kommunizieren“ und das alles bei Beamtenstunden im Wert von ca. 100.- incl. Infrastruktur. Keine anderen Probleme???

  4. Oh Niklaus! So ist die Evolution seit jeher gelaufen: Der Mensch hat für sich die Situation verbessert. Sonst würdest du noch in der Höhle leben und Angst haben vor einem Wolf. Und dann wärst du froh über das Feuer als geniale geistige Eroberung. Aber heute bist du ja der Samichlaus – mit gefülltem Sack und vielen tollen Geschichtlein. Träum weiter und ordne dich unter allem unter (vermutlich auch unter jeglichem Genderwahn – Kampf dem Macho in dir. Dann bist du wenigstens beschäftigt.)

  5. Meinungsfreiheit, schon mal was davon gehört….und Herr Kunz hat recht…..wer war wohl zuerst im Land….???Beides hätte Platz, wenn man das wollte. Mit den richtigen Schutzmassnahmen ginge das. Aber eben…..abschiessen ist halt billiger…..und geiler (gel ihr Jäger!!!)

    1. Niklaus Kunz, Urs, WWF, ProNatura + co.: schweigt und schämt euch in Grund und Boden! Ihr seit der Abschaum der Gesellschaft. Ihr fordert mehr Herdenschutzmassnahmen. Das bedeutet höhere Zäune mit mehr Litzen und mehr Volt. Gleichzeitig versucht ihr in den Kantonen mit neuen Gesetzen die Zäune am liebsten gleich zu verbieten, da leider wilde Tiere wie Rehe darin den Tod finden können. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen. Jeder kann sich selber eine Meinung über unsere Naturfreunde machen….

    2. Jäger sind die echten Tierfreunde. Erst ein grosses Wissen über Tiere ermöglicht ein Jagdpatent . Der sogennante Waidmannsgedanke wird hochgehalten. Tiere, die elend verenden würden, weden erlöst etc.etc . Wölfe die Nutztiere reissen sollen geschossen werden. Dank an den Wildhüter, dem der Abschuss zeitgerecht gelungen ist !

  6. Soll es in der Schweiz sein wie in einem Film, wo man sich nur mit dem Gewehr raustrauen kann? Wenn ich sehe wie nah die Wölfe sich an die Menschen heranwagen und ohne Scheu ihre Bahnen ziehen. Wenn irgendwann einmal es heisst, oh Gott, jetzt hat der Wolf einen Menschen angefallen oder gar ein Kind gepackt, ob dann die Pro Wölfer und solche Märchenfreunde immer noch für ihre Sache stehen. Und Ihr wisst was ein Wolf macht wenn er reisst.

    1. Ich bin Pro Wolf und ja, dann gehe ich halt mit Gewehr aus dem Haus, zur Selbstverteidigung. Das gehört dann halt dazu, aber alle hätten ihren Platz. Anpassen gehört genau so dazu.
      Nur so nebenbei, dank einem Virus schränkt man sich ja noch viel mehr ein, als dies Wölfe „von uns fordern“ würden.

      1. Zwei ganz unterschiedliche Probleme. Das eine Übel können wir mit dem Gewehr bekämpfen, das andere leider nicht. Das hantieren mit einerm Gewehr, sprich Schusswaffe, ist landläufig nicht jedermanns Sache. Dazu braucht es eine gute, gesetzeskonforme Ausbildung, sei das in der Schweizerarmee, in einem Schiessverein oder in einer Jägerausbildung, bei der an der Prüfung sehr hohe Anforderungen gestellt werden. Faszit der Lebensraum für den Wolf ist in der Schweiz zu klein.

    2. Vielleicht setzten Sie sich einmal genau mit dem Verhalten eines Wolfes auseinander und überlegen sich dann, ob Ihre Angst / Vorteile als Mensch gegenüber einem Wolf gerechtfertigt sind. Dankeschön.

      1. Das Verhalten des Wolfes in unserem dichtbesiedelten Land ist leider nicht mehr identisch mit Fachliteratur, die das Leben des Wolfes in der freien Wildbahn umschreibt. 150 bis 200 Quadratkilometer für ein Wolfsrudel, dass sich die Tiere artgerecht entwickeln können, ohne dass der Mensch damit kontaktiert wird, gibt es in der kleinen Schweiz leider gar nicht mehr. Wir können das Rad der Zeit nicht mehr so weit zurückdrehen. Das ist leider Tatsache und nicht ein Märchen vom bösen Wolf.

    3. Wie viele Fälle sind denn bekannt, in denen ein Wolf in der Schweiz einen Menschen gerissen hat? Genau, kein einziger. Aber Hauptsache hetzen. Wölfe die Kinder fressen, hört doch auf mit dieser widerlichen Hetze! Es geht um eine Wölfin die getötet wurde durch Menschen, und Sie verdrehen es ins Gegenteil.

      1. Das Problem ist nicht, wieviele, oder eben keine menschlichen Wesen, in letzter Zeit, von Wölfen gefressen wurden. Das viel grössere Problem ist der fehlende Lebensraum, für den Wolf, in der kleinen Schweiz.

  7. So schade um die wunderschöne Wölfin. Würden die Schafhierde endlich mal gut auf ihre Tiere aufpassen und sie nicht nur als „Geldquelle“ behandeln wäre der Wolf kein Problem. Der Wolf gehört nun mal zu unserem Ökosystem. Propleme entstehen nur wegen den umfähigen und Trophäen- und Geldgeilen Menschen. Die Wölfe töten meistens nur kranke Tiere und das nur weil die Hüter Tierhüter nicht gerecht auf ihre Herde Acht geben. Leider muss wieder mal wegen der Unfähigkeit der Menschen eine Terrasse leid

    1. Leider passt der Wolf nicht mehr in unser Ökosystem. Die Schweizerbevölkerung hat sich im Zeitraum einer Generation mehr als verdoppelt.Das heisst im Klartext, unser Land ist sehr dicht besiedelt,was für den Wolf nur noch einen sehr eingeschränkten Lebensraum bedeutet. Wenn nun einmal alle Schafherden und übrigen Tiere, vor dem fleischfressenden Wolf so gutgeschützt sind, ja man bedenke, was soll der Wolf dann noch zerfleischen? Er wird sich vermehrt um Siedlungen, Dörfer, Städte interessieren.

        1. Wie sieht Ihre Lösung aus, die Menschen , die fehl am Platz sind, umzuplazieren ? Mit 150 bis 200 Quadratkilometer benötigter Aktionsfläche für den Wolf,pro Rudel, damit er sich artgerecht entwikeln könnte, müssten für die menschliche Besiedelung, durch Sie Lösungsansätze aufgezeigt werden.

    2. Sicher müssen wir uns schon heute Gedanken machen, wie man diesem Szenario vorbeugen kann.
      Vielleicht Schafzucht, nur für den Wolf, damit die Tiere lebendigen Leibes, durch Parkwächter, den Wolfsrudeln
      als Nahrung vorgeworfen weden können ? Der Wolf ist kein Stubentieger oder “ Schoshündli“

    3. Das der Wolf nur kranke Tiere tötet stimmt nicht, im Gegenteil: Er geräht in einen Blutrausch und tötert alleswas ihm in die Krallen kommt.

  8. Als Jäger kann ich die Argumente der Bauern gut verstehen. Aus deren Sicht bedeutet ein Wolf nur Aufwand (sowohl finanziell als auch operativ) Der „Nutzen“ eines Wolfes betrifft hingegen die ganze Bevölkerung (Verjüngung Schutzwald, Biodiversität, gesunde Wildtierpopulationen etc) somit sollten wir auch gemeinsam für deren Schutz sorge tragen. Es gibt genügend Zivis/Militär/Jäger/Asylsuchende die man für den Bau von Schutzzäunen, Behirtung etc. einsetzen könnte. Zeit aktiv zu werden! ALLE!

  9. Lieber Herr Fritz Waldvogel, Sie haben vielen vielen Menschen aus der Seele gesprochen. Ihr Artikel heute im Schweizer Bauer. Wir, die schweizer Bevölkerung wollen Frieden, Gesundheit, Wohlsein für Mensch und Tier. Ich muss weinen, und es wird mir eisigkalt, wenn ich daran denke, was Sie erlebt und gehört haben, wie ein Hirsch um sein Leben schreit, weil er bei lebendigem Leib von den Wölfen zerrissen, der Bauch aufgefressen wird bis er qualvoll stirbt. Ihr Tierschützer, wacht doch auf. ????????????

  10. Einziger Laie in diesem Forum:
    Wieso dezimiert man mit der Jagd jährlich das Wild und lässt den Wolf dadurch hungern, dass er gezwungen ist auf Nutztiere loszugehen?
    Wieso füttert man Wildtiere im Wald mit Krippen wenn es angeblich zu viel Wild gibt?
    Wieso füttert man den Wolf nicht mit Fleisch…er ist doch auch ein Wildtier?

    Ich habe keine Ahnung von der Jagd, vom Bauern, etc und möchte auch niemanden angreifen. Aber das sind meine Beobachtungen der Dinge von aussen und es ergibt keinen Sinn

    1. Wöfe sind fleischfressende Grossraubtiere, die mit frischem Fleisch, das sie bei lebendigem Leib jagen. Wölfe haben mit Schweinen wenig gemeinsam.

  11. Ich sehe absolut keinen nachvollziehbaren Grund, warum man den Riß von Nutztieren durch Wölfe dulden muss.

    Es hat schon mal seinen guten Grund gehabt, warum man sie vor langer Zeit ausgerottet hatte.

    Wird Zeit, dass hier einige naive „Tierschützer“ endlich aufwachen. Der Wolf hat hier nichts mehr verloren.

  12. Na toll der Herdenschutz ist nicht erfolgt. Aber trotzdem musste die Wölfin sterben. Mal ehrlich was sol das der Mensch macht was er will Natur und Tiere leiden wider nur

    1. Die Ansiedelung des Wolfes , in der Schweiz , ist vergleichbar mit einem Hundehalter der mitten in der Stadt in einer Blockwohnung, eine Hundepension betreiben will. Der nötige Platz und das artgerechte Umfeld ist in beiden Fällen, mit unserem Ökosystem nicht mehr vereinbar. Der Wolf ist in der Schweiz wieder zu einer Gefahr geworden, deren Folgen noch nicht absehbar sind. Wenn der Herdenschutz, nach dem lauthals geschrien wird, mal so gut ist, ja, was sollen dann die armen Wolfsrudel fressen?

      1. Sind die Nutztiere besser geschützt und sind damit nicht mehr der „gedeckte Tisch“ für den Wolf, so muss er sich zwangsläufig den Rehen, Hirschen, etc. zuwenden. Hier tritt er allerdings in Konkurrenz zu den Jägern, die geringere Abschüsse zu beklagen haben, da die Paarhufer seltener und scheuer werden.

  13. Silvio sagt. Bin Jäger und habe eigentlich nichts gegen denn Wolf,aber wann zu viel wird muss Mann etwas unternehmen. Im Kt GR haben wir im Verhältnis mehr Wölfe alls ihn Alaska. An die Arschlöcher die immer über Jäger Motzen es gibt Jäger wo keine Trophäen Jäger sind. Wir Hegen Wald und Wild, und kennen das Wild. Ihr Städter kennt zum Teil nicht mal denn Unterschied zwischen Rehgeis und Hirschkuh, oder meint ein Gams sei eine Stalgeiss. Wir müssen eine strenge Prüfung machen.

  14. Die Jagd ist mindestens so alt wie der Wolf. Der Wolf ist auch ein Jäger . Jäger sind nicht Räuber, die wild drauflos ballern und auf alles knalle, das ihnen vor die Flinte kommt. Das Waidmannshandwerk ist sehr anspruchsvoll und erfordert ein grosses Wissen, über die Zusammenhänge in der Fauna und Flora. Hegen und pflegen beansprucht einen grossen Teil der Zeit und dazu ist alles durch das Jagdgesetz geregelt. Die Jagd ist nicht verboten.

    1. Ihr Jäger müsst dem Wolf das Fürchten lehren. Werden die Wölfe entsprechend bejagt, lernen Sie die Furcht und geben das den Nachkommen weiter. Und den Tierschützern muss man auch das Fürchten lehren, damit sie nicht solche Doofheiten machen wie z. B. HINTERHÄLTIG an Viehtransortern Sapotage betreiben, so dass der sichere Transport nicht mehr gewährleistet ist. Verdammich. Am schlimmsten sind die wo sich die Nacht vor den Schlachthof anketten. Ihr könnt Euch im Wald anketten vor dem Wolf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SCHWEIZER BAUER

DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE