Samstag, 25. September 2021
19.01.2021 18:28
Freiburg

«Fenaco fällt Biobauern in den Rücken»

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Von: blu

Im Kanton Freiburg ist mit «Biogemüse Seeland» ein Projekt zur regionalen Entwicklung (PRE) vorgesehen. Unter anderem werden auch Neubauten finanziell unterstützt. Gegen diese Teilprojekte hat die Fenaco Einsprache eingelegt. Die bei den Projekten involvierten Bauern zeigen sich enttäuscht über das Vorgehen des Konzerns.

Die Gemüseproduzenten und Murten Tourismus tun sich für ein regionales Entwicklungsprojekt zusammen. Das Ziel: die Produktion koordinieren sowie neue Verkaufsplattformen und Angebote schaffen.

So möchte Murten Tourismus ein touristisches Angebot zum Biogemüse entwickeln. Ebenfalls soll ein Kompetenzzentrum für den biologischen Gemüseanbau entstehen. Dieses soll den Produzenten in der Region Beratungs-, Ausbildungs- und Forschungsleistungen anbieten. 

Wachsender Markt

Ende Oktober 2020 informierte der Kanton Freiburg darüber, dass er sich am Projekt «Biogemüse Seeland» beteiligen möchte. «Der Gemüsemarkt in der Schweiz wächst stetig, jener des Bio-Gemüses sogar besonders schnell», teilte der Staatsrat mit. Das Seeland nehme beim Gemüse im Schweizer Markt einen Anteil von 22 Prozent ein. 

Der Freiburger Staatsrat legte dem Kantonsparlament einen Verpflichtungskredit in Höhe von rund 7,5 Millionen Franken zur Abstimmung vor. Das Parlament stimmte dem Antrag zu. Das Anliegen kam im Grossen Rat bei allen Fraktionen gut an. 

16,9 Millionen A-fonds-perdu-Beiträge

Das Projekt soll von Bund und Kanton im Rahmen eines Projekts zur regionalen Entwicklung (PRE) unterstützt werden. Für das PRE-Projekt sind öffentliche A-fonds-perdu-Beiträge im Umfang von 16,9 Mio. Franken vorgesehen. 9,4 Mio. Franken steuert der Bund über das Bundesamt für Landwirtschaft bei. 7,5 Mio. Franken soll der Kanton Freiburg besteuern.

Ein Bestandteil des Projekts ist der Ausbau von Infrastrukturen. Die Gebäude der Produzentenorganisationen Terraviva AG in Kerzers FR und Seeland Bio in Büchslen FR haben laut Staatsrat ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Das Projekt beinhaltet eine Finanzierung von Neubauten. Die Auswirkungen dieser Investitionen würden allen Produzenten einen Nutzen bringen, teilte der Staatsrat mit.

Marktanteil von über 90 Prozent

Das stösst der Fenaco sauer auf. Zwar unterstützt diese gemäss Mitteilung im Grundsatz das Ziel des PRE-Projekts «Bio Gemüse Seeland». «Staatliche Subventionen für nachgelagerte Bereiche in einem derart massiven Umfang lehnen wir ab. Sie sind unnötig, belasten das Landwirtschaftsbudget des Bundes und verzerren den Wettbewerb», teilt der Agrarkonzern mit. Die Fenaco hat Einsprache gegen zwei Teilprojekte erhoben.

Die A-fonds-Beiträge in die Infrastrukturen will die Fenaco überprüft haben. Denn laut dem Konzern fliessen drei Viertel der Gelder in das Produktionsgebäude der Terraviva AG (11,1 Mio. Fr.) und jenes von Seeland Bio (1,7 Mio. Fr.). Dadurch entstehe eine Wettbewerbsverzerrung, kritisiert die Fenaco. Denn die beiden Unternehmen haben gemäss dem Konzern einen Marktanteil von über 90 Prozent am Biomarkt Seeland. Gemäss dem Freiburger Staatsrat vermarkten die beiden Unternehmen 95 Prozent des im Seeland produzierten Bio-Gemüses.

«Fenaco agiert gegen Bauern»

Die Biobauern im Freiburger Seebezirk sind über das Vorgehen der Fenaco enttäuscht. «Die Fenaco agiert gegen die Biobauern und Bio-Gemüseproduzenten und gefährdet deren wirtschaftliche Zukunft, indem sie gegen das, in der Region gut verankerte <Projekt PRE BioGemüse Seeland> Einsprache erhebt», teilt der Trägerverein PRE BioGemüse Seeland am Dienstagnachmittag mit. Zudem habe der Grosse Rat dem Verpflichtungskredit einstimmig zugestimmt.

«Schade, dass die Fenaco als Konzern der Bauern nicht zuerst mit dem Trägerverein PRE Biogemüse Seeland Kontakt aufgenommen hat», lässt sich deren Präsident Fritz Burkhalter zitieren. Ein 7 Milliarden Konzern falle den Bio-Bauern und Bio-Gemüseproduzenten, die sich für eine Zukunft gerichtete Entwicklung im Seeland engagieren und darin investieren, in den Rücken.

Fenaco erleidet keinen Nachteil

Dem Vorwurf der Fenaco, dass die nachgelagerten Betriebe und nicht die Bauern vom Projekt profitieren, wird vom Trägerverein dementiert. «So profitieren eben genau die Produzenten von den gebündelten Vermarktungsleistungen und nicht nachgelagerte Dritt-Unternehmen», stellen die Bauern klar. Mit dem Einspruch wolle die Fenaco das Projekt ganz zu Fall bringen. Denn bei Projekten zur regionalen Entwicklung könne nicht gegen einzelne Teilprojekte Einspruch erhoben werden. Damit würden die Biobauern in der Region einen neuen Absatzkanal verlieren. 

Auch die Bedenken der Fenaco, dass die konzerneigene Obst- und Gemüsezentrale in Ins BE einen Wettbewerbsnachteil durch das neue Projekt erleidet, teilen die Bauern nicht. «Die klare Fokussierung auf Bio und die Region Seeland bedeutet gerade für den konventionellen Gemüsebau keine Wettbewerbsverzerrung», heisst es in der Mitteilung.

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37 Responses

  1. Fenaco agiert ganz klar gegen die biobauern, es geht ihnen nur darum hilfstoffe zu verkaufen und andere marktteilnehmer auszuschalten. aber die bauern meinen immer noch sie müssten die fenaco unterstützen.

  2. Fenaco fürchtet einzig und alleine, an Kontrolle und am Monopol in einem landwirtschaftlichen Segment einzubüssen. Ihr geht es nicht um die Landwirte, sondern um die Machtherrschaft, das Monopol und ein dickes Konto.
    Leider sind viel zu viele Landwirte FENACO-gläubig, hinterfragen die Machenschaften nicht
    und fressen ihr aus der Hand, bis sie nicht mehr rentieren und zur Schlachtbank geführt werden.

  3. Mit importierter Chinaware und Erdöl Geld verdienen, die Produzenten in ein Monopolhandel mit tiefen Preisen treiben und die Grossverteiler abhängig machen! Des Bauers Grab – aber immer noch “ wir gehören den Bauern“!!
    Wie lange das die Bauern, Grossverteiler und Discounter noch dulden bleibt die Frage!
    Die Bauern sollten langsam erwachen und die Vögte auf die Knie zwingen! Es ist 5 vor 12 und die schwarzenn Schafe sind oft in den eigenen Reihen!

  4. Einfacher Tipp an die Landwirte: geht nicht mehr in die Landi, kauft kein UFA Futter mehr und kauft euren Diesel anderswo. Es gibt wirklich genügend Alternativen, wenn man nicht zu bequem ist etwas zu verändern wollen.

  5. *Ironie an*: Danke fenaco, für die konsumentenfreundliche Haltung.

    Hier wird ein durchdachtes und innovatives Projekt verzögert. Der Wunsch nach biologischem Anbau ist bei uns Konsumenten gross, vielleicht haben sie das „übersehen“. Anders kann ich das Vorgehen nicht nachvollziehen.

  6. Bio wird bereits über sehr hohe DZ am Leben erhalten. Wenn nun auch noch der Biohandel nur dank hohen Zahlungen der Steuerzahler überlebt, ist das eine totale Bankrotterklärung von „Bio“.
    Die ganze PRE ist ohnehin ein reiner Papiertiger, der Pseudoberatern wie Fritz Burkhalter und Co. ermöglicht, für sich und die Produzenten Steuergelder zu verschwenden.

  7. Grundsätzlich ist dieser Beitrag von Bund und Kanton Wettbewerbs verzehrend. Aber was die Fenaco sich hier leistet ist eine absolute Frechheit. Sie hat in allen Landwirtschaftlichen Sektoren die Finger im Spiel, Saatgut, Dünger, Pflanzenschutz, Futter, Getränkemarkt, Fleischmarkt, Obst und Wein. Sie verdienen an einem Bauernbetrieb fünf bis sechsmal Geld, nämlich beim Saatgut, beim Dünger, beim Pflanzenschutz, beim Diesel und Heizöl und zuletzt wenn der Landwirt seine Ware der Fenaco verkauft.

    1. Im Düngerhandel beherrscht Fenaco 70 bis 80 Prozent des Schweizer Marktes, bei den Futtermitteln sind es mindestens 50 Prozent. Der Preisüberwacher ermittelt wegen zu hoher Preise. Finanziert wird das Bauern-Business der Fenaco indirekt über Landwirtschaftssubventionen des Bundes. Damit diese weiter fliessen, unterstützt das Unternehmen die Lobby in Bern mit jährlich über 800 000 Franken.
      Die gleichen Personen sprechen nun von Wettbewerbsverzehrung???

  8. Die Fenaco sollte sich schämen. Sie drücken die Produzentenpreise wo sie nur können um dann bei den Grossverteilern und neu auch bei den Discountern und im Biomarkt unterpreisige Offerten abzugeben und so bestehende Lieferanten zu verdrängen. Die Fenaco will in jeder Sparte der Landwirtschaft die Vorherrschaft mit allen Mitteln erreichen.

  9. Nein die Fenaco fällt den Biobauern nicht in den Rücken, sondern fordert nur, das die Fenaco bei Investitionen für Bioprodukte im gleichen Umfang vom Staat subventioniert wird!

    1. Aber das könnte sie nur erreichen, indem sie ein PRE initiiert – was durchaus denkbar (gewesen) wäre – nicht aber in dem sie gegen ein Instrument der Agrarpolitik schiesst! Fraglich ob fenaco oder deren Mitglieder jetzt noch den Mut haben, sich ein Beispiel an diesem Projekt zu nehmen und ein PRE zu Gunsten z.B. der nicht-Bio-Betriebe im Seeland zu initiieren. Wäre doch wünschenswert, oder?

    2. Fenaco ohne Bundesgelder???
      Zuschüsse von jährlich rund 5,5 Mio. für die Absatzförderungskampagnen der Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft wie der Bell-Gruppe von Coop, Micarna von Migros und Sutter von Fenaco, die Milliardenumsätze mit dem Fleischverkauf erzielten. „Die Fleischbarone brauchen unsere Unterstützung nun wirklich nicht!
      Millionen kassieren uns die Bauern schänden?? Wer genau ist da der Sündenbock??
      An die Medien mit dem Zeug, aber sofort!!!!

  10. Der Goliath spielt mit seinen Muskeln und meint, dass David den Schwanz einzieht und winselnd davonrennt… Nein, so darf es eben grad‘ nicht sein! Lasst den ehr- und redlichen Seeländer Bio-Bauern die Luft zum Atmen, die Kraft zum Sich-Weiterentwickeln und den Mut, gemeinsam für die ganze Region einzustehen. Das PRE Bio-Gemüse Seeland hat es verdient, dass es vom Kanton und vom Bund unterstützt wird. Zielgerichtet. Zweckgebunden. Und zukunftsorientiert.

  11. Der Milliardenkonzern Fenaco, eine überdimensionierte Genossenschaft, die vom Kraftfutter durch die UFA, dem Dünger in der Landi, über den Diesel von Agrola bis zur Abnahme der landwirtschaftlichen Erzeugnisse alles kontrolliert. Die Fenaco ist Mitglied beim Schweizer Bauernverband und sitzt sogar im Vorstand. Und mit den Bundesräten Ueli Maurer und Guy Parmelin haben sogar zwei Bundesräte Fenaco – Vergangenheit.
    Wer macht da nun die Agrar-Politik? Die Bundesräte oder die Fenaco?

  12. Die Möglichkeit ein PRE einzureichen steht jedem offen, sofern er bereit ist innerhalb der Branche und extern die Zusammenarbeit zu suchen. Mit Seeland Bio und Terra Viva arbeiten zwei Konkurrenten zusammen. Offensichtlich ist der Bio-Markt bereits weiter als die konventionellen.
    Die Fenaco wehrt sich als Monopolist wehrt sich gegen „Wettbewerbsverzerrungen“, das ist tragisch und ein Grund mehr für solche Projekte.

  13. Wenn zwei das selbe tun, ist es nicht das gleiche. Könnte es eine trotz Reaktion der fenaco sein? Die fenaco ist mit Ihrer Arroganz vor einigen Jahren kläglich gescheitert. Wollten Sie doch mit der GES zusammen ein grosses PRE-Projekt im grossen Moos realisieren. Zur Erinnerung, Almeria mit Verarbeitungshalle sollte entstehen.

  14. Werner der Weise,

    Wie manche Bio – Verarbeiter + Verteiler / Genossenschaft wurde schon an die Wand gefahren?
    Wer musste von diesen Hochstaplern, die Zeche bezahlen?
    Waren es doch Bio – Bauern, die X tausend Franken ans Bein durften streichen!
    Währe es nicht x zu überlegen, bevor die Kanonen auf Fenaco schiessen?
    Wo + wie liesse sich zusammen etwas gemeinsames realisieren?
    Wovon beide Seiten könnten profitieren!

  15. Gegenüber von Migros, Coop, Lidl und Aldi fokussiert sich die fenaco strategisch darauf, Schweizer Lebensmittel zu produzieren, verarbeiten, handeln und an den CH- Konsument zu bringen.

    Als einziger CH-Konzern steht die fenaco hinter dem CH-Landwirt und nutzt ihn nicht nur für PR- Aktionen wie Bio, Labels,etc, um durch sinkende CH- Produktion immer mehr Marge bei Kompensationsimporten zu generieren. = Wettbewerb von CH- Produkten zerfällt immer mehr= Preisdruck nimmt zu.

  16. An alle, die die fenaco verpöhnen. Was nützt nachhaltig mehr, jährlich ein paar Franken, bei Hilfsstoffen zu sparen oder doch einen längerfristigen, sicheren Partner bei der Abnahme der CH- Erzeugnisse zu haben ?

    1. Super Bauer! Sicherer Partner für CH Produkte – wie beim Cola aus Polen statt Schweizerzucker oder Märkte holen mit Preisdumping! Jeder der da als Unternehmer noch Freude hat, verpasste vermutlich paar Lektionen in Wirtschaftskunde! Der Kommunismus und die Planwirtschaft war auch ein Monopol und die die sich noch daran erinnern können, am Schluss hatte nur noch Honecker das Fressen auf dem Tisch!

  17. Es ist doch immer wieder das selbe Spiel. Man soll als Landwirt inovativ sein, doch die fenaco Gruppe sieht ihre
    Monopolstellung am Markt gefährdet und reagiert, ohne Kontaktaufnahme mit den Projektverantwortlichen, prompt
    mit einer Einsprache. Wir als Schweizer Bauern sollten endlich erwachen und diesem Konzern den Rücken kehren,
    denn fenaco macht den Schweizer Agrarmarkt kaputt…

  18. Zusammengefasst, die Fenaco versucht mit allen Mitteln ihr Monopol zu wahren und setzt seine Ressourcen für Verhinderung und Unterdrückung ein, statt sie in Innovation, oder zukunftsgerichtete Businessmodel zu investieren. Solche Strategien mögen kurz und mittelfristig funktionieren, wie beispielweise die Öl-Lobby, welche sich jahrzehntelang gegen alternative Energien eingesetzt hat. Das Differenzierungsmerkmal der FEACO sollte sich also nicht durch Unterdrückungsstrategien auszeichnen.

  19. Die Fenaco hat den Einstieg in den Biomarkt komplett verschlafen. Da ist diese Verhinderungs- / Verzögerungstaktik unternehmerisches Kalkül um Zeit aufzuholen. Wie so häufig verhält sich der Grosskonzern Fenaco unternehmerisch sehr nachvollziehbar. Leider ist dies jedoch meistens gegen die Interessen der Bauern. Aber Hauptsache das Totschlagargument „Wir gehören den Bauern“ wird gehört. Es stellt sich nur die Frage wie lange der momentan noch einigermaßen gesunde Bio-Gemüse Markt noch existieren

  20. Auf der Homepage der Fenaco habe ich folgenden Satz gefunden: „Die fenaco Genossenschaft ist eine berechenbare, verlässliche und integre Partnerin. Sie entfaltet ihre Geschäftsaktivitäten in ökonomischen, sozialen und ökologischen Dimensionen. “ Wie lässt sich das mit der Einsprache gegen das PRE-Projekt „Bio Gemüse Seeland“ von bäuerlichen Organisationen (eben nicht privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen, wie von der Fenaco behauptet) vereinbaren?

  21. Landi Seeland (Fenaco Tochter) und Terraviva arbeiten im Biobohnenanbau Zusammen.
    Mit der Einsprache ist Fenaco der verlässliche und integre Partner.

  22. Ich denke das die Bio- Bohnen und leider noch viele andere Bereiche in Zukunft anders organisiert werden!
    Landi Seeland ist eines der leidtragenden Fenaco Opfer, wie es sie schweizweit in kurzer Zeit nun geben wird!
    Die leidtragenden sind die Landi Mitglieder und Bauern, die von der Fenaco geknechtet werden!
    So werden von Bern her die Partnerschaften, Geschäfte und Bauern in den Regionen auseinandergerissen!
    Kaput machen um anschliessend billig zu kaufen – Bravo und wie immer!
    Schwache Strategie der Strategen in Bern – Schade!

  23. Nicht einmal 20% der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe bewirtschaften Bio! Einen Fenaco Konzern zu unterstützen ist sowieso falsch, dieser möchte seine Hilfsstoffe oder besser gesagt Giftstoffe weiter verkaufen und die Bauern abhängig machen. Die Agrarinitiativen sind längst fällig um die Landwirtschaft umzukrempeln und die Steuergelder sinnvoll einzusetzen.

  24. Kommen wir wieder zur Sache! Einsprache von Fenaco gegen Terraviva…Es ist absolut unverständlich das eine Bauernorganisation gegen eine Bauernorganisation „schiesst“. Der lachende 3de, sind die 2 Pestizidinitiativen, wo Fenaco schon mehr als 400 000 Fr.in den Abstimmungskampf investiert hat!! Es ist absolut der schlechteste Zeitpunkt für eine solche Einsprache. Fenaco könnte das PRE Reglement auch Juristisch abklären lassen, ohne gegen jemand Einsprache zu machen!!

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