Sonntag, 4. Dezember 2022
10.07.2022 06:00
Raubtiere

Graubünden: Wölfe reissen Mutterkuh

Share on print
Share on email
Share on facebook
Share on twitter
Von: sda

In Graubünden haben mehrere Wölfe in der Nacht auf Samstag eine Mutterkuh angegriffen und getötet. Es handelt sich laut den Behörden um den ersten Fall im Kanton, bei dem ein ausgewachsenes Nutztier aus einer Rinderfamilie von einem oder mehreren Wölfen getötet wurde.

Dies sei eine «absolut neue Dimension», sagte der Amtsleiter für Jagd und Fischerei, Adrian Arquint, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage. Der Vorfall ereignete sich auf der Alp Nurdagn am Schamserberg, wie der Kanton Graubünden mitteilte. Der Fundort des toten Nutztieres lag im Streifgebiet des sogenannten Beverin-Rudels.

Siebenjährige Kuh

Alppersonal habe beobachtet, dass etwa drei Wölfe die Mutterkuh stark «genutzt» hätten, sagte Arquint weiter. Die siebenjährige Kuh befand sich nach Angaben der Behörden zusammen mit weiteren Artgenossen innerhalb eines eingezäunten Areals.

Die zuständigen Behörden des Kantons äusserten sich besorgt. Die Tötung einer ausgewachsenen Mutterkuh entspreche im Vergleich zu Schäden bei Schafen und Ziegen einer weiteren, neuen und schwerer wiegenden «Eingriffstiefe», hiess es in der Mitteilung. Die Wölfe des Beverin-Rudels würden sich bereits seit mehreren Jahren «sehr problematisch» verhalten.

Peilsender für Wolf

Die Wildhüter wollen nun die Tiere vertreiben. Dafür soll am Rissort ein Wolf des Beverin-Rudels narkotisiert und mit einem GPS-Sender ausgerüstet werden. Mit dem Peilsender wollen die Behörden mehr Informationen über das Raumverhalten der Tiere sammeln.

Im Streifgebiet des Beverin-Wolfsrudels sei die vom Bund für Regulationsabschüsse vorgegebene Schwelle der Anzahl gerissener Nutztiere bereits vor dem Vorfall auf der Alp Nurdagn erreicht worden, hiess es in der Mitteilung weiter. Solche Abschüsse seien aber derzeit erst möglich, wenn der Nachwuchs im Rudel bestätigt werden könne.

Mehr zum Thema
Regionen

Leandra Guindy wird neue Leiterin Bildung und Beratung am EbenrainEbenrain Die Abteilung Bildung und Beratung an der Landwirtschaftlichen Berufsfachschule am Ebenrain-Zentrum in Sissach BL wird ab Februar 2023 von Leandra…

Regionen

Die Stadt Basel hat rund 190'000 Einwohner.Clickphoto Switzerland Der Kanton Basel-Stadt verpasst sich das ehrgeizigste Klimaziel der Schweiz. Die Stimmberechtigten haben sich am Sonntag für den Gegenvorschlag zur Klimagerechtigkeitsinitiative ausgesprochen…

Regionen

Andrin Flükiger mit seiner OB-Lieblingskuh Rassina.Elmar Gächter Der Jungbauer Andrin Flükiger hält auf seinem Biobetrieb Lungern oberhalb des baselländischen Eptingen auf 780 Metern Meereshöhe rund 40 Schweizer OriginalBraunvieh- und ROBKühe…

Regionen

Das Kokain wurde zwischen den Kartoffeln und Orangen der Einkaufstouristen festgestellt.Daniel Etter Der Schweizer Zoll hat in der Tasche zweier Einkaufstouristen zwischen Orangen und Kartoffeln knapp 2,2 Kilogramm Kokain sichergestellt.…

14 Responses

  1. jezt muss man handeln jezt eine kuh leztes mal 71schafe auf unserer alp unsere vorfaheren habe sie ausgerotet wegen hungersnot jezt ist krig es wird alles teurer und dansollen wier unsere tiere wegfressen von diesen trecksvicherich werdejeden wolf schiesen den ich krige

  2. Wenn ich Wolf wäre möchte ich auch mal etwas Abwechslung im Speiseplan , nein im Ernst für Älpler gibts nur eins , bewaffnen und aus allen Rohren schiessen.

    1. An Sepp
      Okai, dann sollte mal Jemand die Wölfe bitten, gelegentlich die grünen Politiker und ihre Haustiere zu kosten.
      Mal sehn wie weit der Tierschutz dann geht, wenn die selbst betroffen sind.

  3. Es liegt nicht in der Natur,des Wolfs, dass er vom Mensch geschützt werden muss. Eine Gesetzesrevision, diesbezüglich, würde die Probleme alle lösen.

  4. Es liegt nicht in der Natur,des Wolfs, dass er vom Mensch geschützt werden muss. Eine Gesetzesrevision, diesbezüglich, würde die Probleme alle lösen. In unserer dichtbesiedelten Zivilisation, kann sich das Raubtier Wolf , unmöglich noch artgerecht identifizieren. Zuviele Befürworter und Organisationen, leben von Spendegeldern,darum so schwierig.

  5. Es gibt nur ein weg für den Wolf ,nämlich feuer Frei.
    Es ist eine Schande das so viel Steuergelder vernichtet werden für den Wolf.
    Verantwortlich sie Umwelt und Naturschutzverbände die müssten eigentlich das ganze bezahlen.
    Es wäre höchste Zeit das sie alle gespendete Gelder offen legen müssten.

  6. So Bünder, jetzt gilt es Ernst!
    Wo ist der Winkelried der diesem Rudel den „Garaus“ macht?
    Es ist ja wohl kein Zufall, dass in anderen Gegenden der CH die Rudelbildung und allgemein die Ausbreitung langsamer vor sich geht

  7. Jahrhunderte lang hat man versucht den Wolf auszurotten . Doch unsere heutige wohlstands Gesellschaft stellt dich hinter dem wolf. Einfach unfassbar. Bin auch der Meinung wenn vom Kanton nichts passiert muss man zur selbsthilfe greifen.

  8. Was braucht es denn noch, bis man diese Meute endlich ausrottet. Ich glaube es würde ein Menschenopfer nicht reichen um unsere verblödete Gesellschaft zur Vernunft zu bringen.
    Ein Tier besendern, was soll das noch. Haben wir nicht schon genug Steuergelder verschwendet für diesen Blödsinn. Tier und Menschenschutz stehen jetzt im Vordergrund. Wir lebten im Frieden und hatten noch ein Recht auf Privateigentum bevor diese Bestien aufkreuzten. Unsere Vorfahren waren nicht blöd.

    1. An Macher
      Leider gibt es Leute, die keine Ahnung haben, was für Bestien Wölfe sein können.
      Die Bilder der gekillten Tiere werden ja auch immer schön verpixelt.
      Aber ich bin gespannt was passiert, wenn der erste Wanderer vom Wolf angegriffen wird.
      Wird er dann auch selber schuld sein wie es bei den Bauern immer behauptet wird?
      Oder erwachen die Deppen dann endlich mal?

  9. Wo bleibt der Aufschrei der Damen vom Tier im Recht. Das ist doch die größte Tierquälerei vom Wolf.Obwohl das Foto verpixelt ist (Warum eigentlich)sieht mann das der Riss von hinten ist.Haben gesehen dass 3 Wölfe die Kuh genutzt hätten. Wenn ich das gesehen hätte ich mein Gewehr geholt und die Bestien geschossen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SCHWEIZER BAUER

DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE