Montag, 27. Juni 2022
26.05.2022 18:46
Graubünden

Wölfin auf der A13 überfahren

Share on print
Share on email
Share on facebook
Share on twitter
Von: blu

In der Nacht auf den 15. Mai 2022 ist auf der Autobahn A13 im Kanton Graubünden erneut ein Wolf überfahren worden. Es handelte sich um ein weibliches Tier.

Gemäss dem Amt für Jagd und Fischerei wurde die adulte Wölfin nahe der Ausfahrt Zizers von einem Fahrzeug erfasst. Das Tier überlebte den Zusammenprall nicht.

Um welchen Wolf es sich dabei handelt, wird derzeit am Laboratoire de biologie de la conservation der Universität Lausanne genetisch untersucht. Im Kanton Graubünden sterben immer wieder Wölfe bei Unfällen mit Fahrzeugen und Zügen. 

Ganz in der Nähe wurde bereits Anfang März ein Wolf überfahren. Am 1. März wurde gegen 4.15 Uhr ein adulter Wolfsrüde auf der A13 bei Landquart von einem Fahrzeug erfasst und getötet. Der Wolf gelangte vermutlich über die Autobahnausfahrt auf die Fahrbahn und war in Richtung Maienfeld unterwegs.

In Graubünden leben mindestens 47 Wölfe. Diese Anzahl wurde in den vergangenen 12 Monaten identifiziert. Neben sechs Bündner Rudeln und einem im Grenzgebiet zum Tessin sind im Kanton in fünf Regionen Wolfspaare unterwegs.

Mehr zum Thema
Regionen

Alkohol- und Drogentest waren Positiv. Traktorfahrer entfernt sich nach Kollision. - KaPo SG An der Bahnhofstrasse in Triengen touchierte am Mittwoch Abend ein Traktor mit Anhänger ein parkiertes Fahrzeug. Beim…

Regionen

In neuer Konstellation: Co-Geschäftsführerin Anna Hug, Verwaltungsratspräsident Andreas Hug und Co-Geschäftsführerin Marianne Wüthrich Gross (v.l.n.r.) vor dem frisch eingeweihten Backhaus in Malters. - WeArePepper, Switzerland Mit dem neuen Hug Backhaus…

Regionen

In den nächsten vier Wochen werden die grössten Erntemengen erwartet.  - Josef Niederberger Wie in den letzten Jahren üblich, hat der Verband Aargauer Obstproduzenten (VAOP) einen Qualitätswettbewerb unter seinen Mitgliedern…

Regionen

Wer die Kühe aufgescheucht hat, ist noch unklar. (Symbolbild) - Samuel Krähenbühl In den Nächten vom 4. bis 6. Juni wurden bei Ennetmoos NW die Tiere eine Viehherde aufgescheucht. Ein…

2 Responses

  1. Sehr richtig Herr Meyer ob der/die Fahrer verletzt sind wird nie geschrieben. Oder wer den Schaden an den Fahrzeugen übernimmt. Die Wolfliebhaber wären wohl eher noch für eine saftige Busse. Ich sage gut einer weniger der Schafe,Ziegen etc reisst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SCHWEIZER BAUER

DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE