Samstag, 23. Oktober 2021
20.09.2021 19:00
Freiburg

Neuer Kuhstall öffnet Tore

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Von: mgt/blu

Am kommenden Wochenende öffnet der Campus Grangeneuve-Posieux FR seine Tore, um der Öffentlichkeit den neuen Kuhstall zu präsentieren. Das neue Gebäude ist ein wichtiges Instrument für die Aus- und Weiterbildung und ein Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit, schreibt der Kanton Freiburg in einer Mitteilung.

Der neue Kuhstall sei ein Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz, was mit der Fassade aus Freiburger Holz und der Fotovoltaikanlage auf beiden Seiten des Dachs schon von aussen deutlich sichtbar sei, heisst es weiter.

Weitere Elemente befinden sich im Innern: Die Dachkonstruktion, ebenfalls aus Freiburger Holz, die Abwärmenutzung für die Heutrocknung, die Nutzung der aus Gülle gewonnenen Energie in der künftigen Biogasanlage und der Anschluss an das Fernwärmenetz.

Die Bauarbeiten des neuen Stall hat im August 2019 begonnen. Die Kühe bezogen das Gebäude im Juni 2021. Die letzten Aussenanlagen wurden gerade fertiggestellt. Nördlich des Gebäudes muss noch eine Zufahrtsstrasse gebaut werden. Der Stall ist rund 3600 Quadratmeter gross und bietet Platz für 50 Kühe. Die Kosten für den Bau belaufen sich auf 8,8 Millionen Franken. 

Am 24. und 25. September öffnet der neue Stall seine Tore für die Besucher.
Kanton Freiburg

«Der neue Kuhstall ist ein zentrales Instrument für die Aus- und Weiterbildung im Bereich modernster Technik, sowohl für die traditionelle Produktion als auch für moderne Betriebe, die auf die Landwirtschaft 4.0 setzen», hält der Kanton fest. Grangeneuve werde zu einer Referenz auf nationaler Ebene und stärke die Rolle des Instituts als Vorbild für Lernende, Landwirtinnen und Landwirte sowie für Akteurinnen und Akteure der kantonalen Lebensmittelindustrie.

Am kommenden Samstag und Sonntag kann der neue Stall besucht werden. Nebst Degustationen und einer Gastwirtschaft mit regionalen Spezialitäten gibt es auf dem Gelände auch ein Markt mit Produkten aus dem Freiburgerland. Zudem wird ein Weg zum Thema Milch informieren. 

Zutritt zum Gelände haben nur Personen mit einem Covid-Zertifikat. Es werden keine Tests vor Ort durchgeführt.

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6 Responses

  1. Bravo ! Wenn das ein Vorbild für die Zuckunft der Landwirtschaft ist steigen die Kosumenten Preise ums 6 fache.
    diese Bausumme 8.8 Mio für 50 Kühe hat nichts mit Inovativer Landwirtschaft zu tun.

  2. Als mein Mann die Landw.Schule besuchte,war eine Abstimmung für den Bau der Aula .Das Volk hat den Bau ganz klar abgelehnt. Die Aula wurde trotzdem gebaut ,(Geld aus einer anderen Kasse?) . Mutterkuhstall wurde gebaut, obwohl nicht mal die Futtergrundlage in der grösse vorhanden war. Unter dem Deckmäntelchen brauchen wir für die Ausbildung. Bei einem Landwirt würde das ganz einfach abgeschmettert.

  3. 5. Zu dicke und zu hohe Mauer unter dem Fressgitter: die Kühe stossen konstant mit dem Brustbein an. 6. Fressgitter, das zu wenig hoch ist, dass die Kühe auch am Nacken anstossen, wenn Sie nach dem Futter sich strecken. 7. Überflüssige Betonmauer zwischen Stall und Stehhof: alle Kühe müssen sich durch einen schmalen Ausgang drängeln, um nach draussen zu kommen. 8. Überflüllige Curtains: Hätte man diese Wand weggelassen, könnten die Kühe den Platz des Stehhofs wirklich nutzen.

  4. Unglaublich dieser Stall. Offenbar hat man auf alle Bedürfnisse geschaut, nur nicht diejenigen der Kühe!! 1. Liegeboxenbügel aus Eisen, an denen die Kühe bei jedem Abliegen anschlagen und so Schmerzen haben. 2. Vorne an den Boxen keinen Durchtritt: Eine Frage der Zeit, bis die erste Kuh „herausgeschnitten“ werden muss. 3. Offenbar unbequemes Liegebett, weil zu wenig mächtig, zu wenig weich, zu wenig verformar. Sonst würde ja wohl eine Kuh liegen. 4. Viel zu hohe Tränkestelle!

  5. Fazit: Leider wissen zu Beginn des dritten Jahrtausends immer noch die meisten sogenannten „Stallbauexperten“ nicht, was Kühe eigentlich brauchen. Und in diesem Stall wird nun eine Generation Bauern ausgebildet, die dann ebenfalls solche Ställe bauen werden. Der gleiche Fehler wie auf der Rütti. Wann wird endlich auch von den Beratern, Stallbauern, Behörden auf diejenigen gehört, welche sich nach den Bedürfnissen der Kühe richten, statt nach der Baubranche. http://www.cowsignals.com

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