Dienstag, 28. September 2021
26.07.2021 07:37
Wolf

5 Schafe und 3 Rinder gerissen

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Von: ats/mgt

Die Vereinigung zum Schutz von Wild- und Nutztieren vor Grossraubtieren im Kanton Bern beklagt, dass nebst den Gebieten Wallis und Graubünden nun auch im Berner Oberland zahlreiche Schafe vom Wolf gerissen werden Letztes Wochenende seien sogar drei Rinder vom Wolf gerissen und durch die Behörden als solche bestätigt worden, heisst es in einer Mitteilung.

Am vergangenen Freitag seien auf der Alp Tschingelfeld oberhalb Brienz BE fünf Schafe gerissen worden. Der zuständige Wildhüter habe bestätigt, dass die Risse vom Wolf stammen. Laut Angaben der Wildhut handle es sich eindeutig um einen Wolf. Der Wildhüter hat eine DNA-Proben entnommen.

«Herdenschutz ist auf der unwegsamen und grossflächigen Alp Tschingelfeld v on Ueli und Marianne Walthard nicht möglich», schreibt die Organisation.

Psychische Belastung steigt

Wie in anderen Kantonen werde wegen der Ausbreitung des Wolfes auch im Kanton Bern immer mehr Alpen nicht mehr bestossen. Trotz der ausbezahlten Gelder funktioniere der Herdenschutz nicht. Zudem steige die psychische Belastung des Alppersonals.  

«Um die Alpwirtschaft für die Zukunft zu retten, müssen Wölfe bei Schafrissen direkt zum Abschuss freigegeben werden», fordert die Vereinigung. Ausserdem soll eine Motion eingereicht werden, wonach Älpler für das frühzeitige Verlassen ihrer Alp wegen Schafrissen entsprechend entschädigt werden (Futterzukauf und Zeitaufwand).

Der Bundesrat wie auch der Regierungsrat würden dringend angehalten, die Wolfspräsenz in der Schweiz per Gesetz zu regeln, damit der Wolfsbestand auf ein Minimum reduziert wird.

Eine offizielle Meldung des Kantons Bern steht noch aus.

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32 Responses

  1. Mal aus Sicht des Wolfes betrachtet; wo soll denn das Tier in der Schweiz überhaupt artgerecht leben können, ohne ständig mit Nutztieren oder der Zivilisation in Konflikt zu geraten?
    Also: Konsequent sein und dieses Tier in der Schweiz nicht zulassen!
    Hört endlich mit dieser Belastung aller Älpler und gealpten Tiere auf und tut etwas!

    1. So ein Schwachsinn auf der Alp geht kein Herdenschutz. Nur Ausreden! Der Wolf könnte Artgerecht leben wenn die Menschen tolleranter wären und nur wollen würden. In anderen Ländern wo der Wolf oder sogar der Bär akzeptiert sind, klappt das Miteinander leben auch. Die Tiere gehören nun mal zur Natur.
      Man vergisst das der Wolf als erstes da war. Wir haben sein zu Hause genommen und sie einfach ausgerottet. Wir Menschen sind die brutalen und wollen alles besitzen ohne dabei zu merken das wir schaden

      1. Klar und die Städter wohnen neu wieder in Hölen und Bäumen. Euer Krankhafte Verhalten und der Jöö efekt bei wild Tieren ist langsam zum Kotzen. Und Schreiben kannst ja schonmal nur mit dem Lesen hapert es wohl und ich spreche für viele Bauern wen ich sage wen er nur ein Tier nehmen würde währe kein Aufschrei da und sonst soll der Bund jeden Tag die Bilder der gerissenen Tiere auf allen titelblätter Drucken. Am besten gleich videos von den Halbtoten.

    2. Bin schon lange Deiner Meinung. Jetzt muss eifach etwas geschehen! Die Wölfe wie die Bären haben in der so dicht besiedelten Schweiz keinen natürlichen Lebensraum mehr. Es ist eine hirnlose Zwängerei und eine völlige Schnappside welche von angetriebenen Theoretkern immer wieder gepuscht werden. Also bitte mal etwas überlegen.

  2. Christina Steiner ist Präsidentin von CHwolf . David Gerke ist Präsident von Gruppe wolf schweiz. Solange die so gut von spendegälder überflutete werden und so viele Sympathien bekommen und immmer nur gegen Nutztiere sind und nur den wolf als das wundertier propagieren, so lange hilft auch unsere Politik uns nichts. Ich frag mich blos, wie kann es sein dass die wolfsbefürworter stärker sind als unsere nutztierorganisationen. Von diesen Organisationen hört man eigentlich gar nichts.

    1. Schafe werden oft über die ganze Alpzeit unbehütet gelassen. Komischerweise interessiert sich da auch keiner für das Leiden der Schafe, wenn diese nach Unfällen elend verdursten und verhungern, oder an Krankheiten verrecken. Diese Abgänge sind ein Vielfaches höher als Wolfsrisse, werden aber nicht breitgetreten in den Medien. Nutztierhalter entsinnen sich nur dann ihrer Tierliebe, wenn ein Wolf den Tod verursacht, ansonsten sind Tiere Ware, die man nutzt und entsorgt, je nach Belieben.

      1. Kann ich leider so nicht einverstanden sein. Wenn sie mir eine herde nennen wo das so ist werdi ich das überprüfen. In der Schweiz sterben jeden tag 195 menschen, einfach so, stürzen ab, haben krankheiten und sind auch im spital nicht mehr zu retten. Nutztiere werden 8 bis 10 jahre alt und sterben oder werden krank oder stürzen ab, oder sind nicht zu retten, so funktioniert das leben. Aber es werden nicht 15 an einem tag lebendig zerrissen ,das entspricht nicht der normalität .

      2. Eines müssen sie mir noch erklären . Wie viele wölfe sollen den in der schweiz leben. Ist es euch lieber es gibt gar keine schafe mehr, die man auf den alpen hält ? Brauchen wir keine Nutztiere mehr , sondern der wolf soll das Berggebiet übernehmen ? Sollte es aber trotzdem Nutztiere geben, wie würden sie persönlich die schützen, dass keines stirbt, abstürzt krank wird oder vom wolf gerissen wird . Aber bitte persönlich sie beschützen und wieder gesund bringen , wie ?

      3. Grüezi Wölfin,
        waren Sie schon für einen Alpsommer in den Bergen bei den Schafen?
        Ich glaube nicht, weiter als in den Stadtpark um Tauben zu füttern sind Sie nicht gekommen.
        Gehen Sie doch einmal z’Alp und behüten eine Schafherde. Dabei können Sie noch Ihren Frust abbauen.

      4. Werden sie, die Alpen mähen und heuen, wenn es keine Schafe mehr gibt? Wird diese Arbeit nicht verrichtet, bleibt der Schnee nicht auf dem Boden haften, er rutscht. Es wird wieder mehr Lawinen geben, schon mal daran gedacht?

      5. ????
        Werde niemals gegen den Wolf werten. Es ist sein zuhause und er hat das recht in akzeptanz zu leben wie jedes Lebewesen. Auch die natur braucht den Wolf. Sehen sie mal den YellowStonePark wie er mit dem wolf sich wieder regeneriert.
        Aber da würde es ja vielleicht den Jäger in der Schweiz nicht mehr brauchen… welch Drama

        1. Genau MEIN Humor. 1 der Park besteht aus reiner Natur da wohnt so ziemlich keiner bis auf einzelne ist auch Natur Schutz und sie wollen jetzt ernsthaft einzelne Alpen mit dem Yellowstone Park vergleichen? Dazu angemerkt dieser Park hat keine Bauer. Der hat nur ranger fraglich ob sie überhaupt da mit reden Können da sie wohl die Natur nur aus dem Bilderbuch und national geographics kennen.

      6. Dan geh und Heil den Mond an. Schizophrenie ist ja immer mehr ausgebreitet als man denk Wölfin.. Wer lesen kann sollte sich mal überlegen warum der Aufschrei. Wen es nur eines währe würde keiner gross etwas sagen nur hinterlässt er ein schöschtfeld und selten das er eines mitnimmt.. Aber eben die dummen regieren die Welt. Wird Zeit die Produktion auf eigenbedarf zu stellen und keinem Wolfs befürworter mehr etwas zu essen geben. Mal sehen wie lange ihr noch grosse Töne von euch gebt

      7. Ich möchte mal wissen, was das ganze wolfsprogramm den steuerzahler kostet und wie viele 100% stellen es braucht um den wolf zu hütten und wieviele sich ein schönes leben machen kann, dank dem wolf

        1. Erich
          Nun, ganz bestimmt nur einen Bruchteil von den Milliarden, welche die unnötige Nutztierhaltun kostet.

  3. Ich finde zum Wolf gibt es nichts mehr zu sagen. Es ist glaube ich selbst-erklärend warum man ihn ausrotten sollte wie unsere Vorfahren. Und tut mir leid für alle Wolfsbefürworter aber öffnet doch bitte mal die Augen. Und noch dazu er ist nicht ganz ungefährlich denn vor 1889 starben rund 200Menschen jährlich am Wolf. Also möchte ich hier nicht weiter diskutieren denn es gibt noch viele weitere Gründe warum man ihn ausrotten sollte.

  4. Ich möchte mal wissen wie die Wolfsbefürworter reagieren würden wenn Sie oder Ihr Hund von einem Wolf angegriffen würden!
    Ohne Schafe und Kühen auf der Alp würde sofort alles verwildert werden.
    Es ist einfach Realität das es heute nicht mehr geht mit Wölfen.

    1. Besser wir fangen an die Tiere ein zu fangen und in den Städten dan freilassen. Mal sehen wie lange der Jöö efekt wirkt.. Wen der Wolf nur ein Tier nehmen würde und dieses auch mitnimmt hätte keiner ein Problem. Dad Problem ist keiner will das wen er am Morgen auf die Weide geht zig Tiere halb tot am Boden liegen. Und das ist was diese Idioten nie sehen. Das er eben nur mordlust hat und nicht es geht ums überleben..

  5. Wenn die Wolfspopulation in gleichem Masse sich vermehrt wie die letzten paar Jahre, werden zunehmend Alpen nicht mehr bestossen werden können, mit weitreichenden Folgen für die Natur und das Landschaftsbild. Weiter werden früher oder später unweigerlich auch Angriffe auf Menschen erfolgen. Muss es wirklich soweit kommen?

  6. Wer glaubt, dass der wolf auf den Alpen bleibt über den Winter, der hat ein falsches denken. Der Wolf ist faules Tier geworden, er wird über den Winter die guten Futter qwellen nicht verlassen und kommt mit den letzten Herden auch ins Tal. Dann geht das gleiche Spiel weitter.
    Wie soll der Herdenschutz im Tal aussehen? Mit Hunden? Die bei der kleinsten unregelmässikkeit laut bellen und alle Anwohner in der nacht wach werden. Auch das gibt der nächste STUNCK

  7. Einfach nicht künstlich etwas Einführen was früher in der Natur normal war. Man sieht es ja täglich es ist niemandem geholfen. Im Gegenteil jeder Beteiligte ist der geplagte.

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