Montag, 8. August 2022
12.08.2019 17:56
Klima

Mutterkühe leben länger

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Von: lid/blu

Mutterkühe werden durchschnittlich 1 Jahr älter und gebären ein Kalb mehr als vor 5 Jahren. Das reduziert die Emissionen von Treibhausgasen aus der Rindviehhaltung um drei Prozent.

Das durchschnittliche Alter der Schlachtung ist von 7,6 auf 8,7 Jahre gestiegen und gebären ein Kalb mehr als noch vor fünf Jahren, wie neue Auswertungen von Mutterkuh Schweiz laut Medienmitteilung zeigen. Das bedeutet eine Reduktion der Treibhausgas-Emissionen aus der Rindviehhaltung um 3 Prozent.

Die Wirkung einer längeren Nutzungsdauer und damit eines geringeren Bedarfs an Aufzuchttieren als Klimaschutz-Massnahme in der Nutztierhaltung gelte als relativ sicher, heisst es weiter. Der Verein Agrocleantech, der sich für erneuerbare Energie und Klimaschutz in der Landwirtschaft einsetzt, schätzte 2018 den Effekt einer um ein Jahr längeren Nutzungsdauer bei 30 Prozent der Mutterkühe auf 29‘600 Tonnen CO2-Äquivalente. Rechne man diese Zahl auf hundert Prozent hoch, kommt man auf 98‘600 Tonnen, hält Mutterkuh Schweiz fest

Das sei beachtlich. „Es entspricht etwa drei Prozent der drei Millionen Tonnen CO2-Äquivalente, die gemäss Schweizer Treibhausgas-Inventar von der Rindviehhaltung verursacht werden. Dies, obwohl die Mutterkühe nur einen Sechstel der Schweizer Kühe ausmachen“, hebt die Vereinigung hervor.

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