Biobauer für Homöopathie-Hotline ausgezeichnet

ALIS, die Organisation der Absolventen der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL), hat das komplementärmedizinische Tierheilangebot „Kometian“ mit einem Förderpreis ausgezeichnet.

ALIS, die Organisation der Absolventen der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL), hat das komplementärmedizinische Tierheilangebot „Kometian“ mit einem Förderpreis ausgezeichnet.

Grosse Ehre für Werner Ammann: Der St. Galler Bio-Landwirt erhielt am 27. März an der Generalversammlung von Alis, der Organisation der Absolventen der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL), für sein Projekt „Kometian“ den mit 5‘000 Franken dotierten Förderpreis. Dabei handelt es sich um eine Hotline für Alternativmedizin: Spezialisten beraten Bauern, die ihre Tiere komplementär-medizinisch behandeln wollen.

Das Projekt Kometian sei innovativ und fülle eine Marktlücke, lobt ALIS in einer Mitteilung. 97 Prozent der Landwirte, die den Service nutzen, seien zufrieden. In 55 Prozent der Fälle konnte ohne nachträglichen Einsatz schulmedizinischer Medikamente eine Heilung oder mindestens eine Besserung verzeichnet werden. Die Schweizer Landwirtschaft braucht laut ALIS mehr solche Initiativen und Projekte.

Bei den Bauern kommt der Service an: Die Anzahl Tierhalter, die den Beratungsdienst nutzen, hat sich seit dem Start im Jahr 2010 von 77 auf aktuell 188 erhöht. Die Dienstleistungen, die zuerst nur in der Ostschweiz angeboten wurden, können mittlerweile in 16 Kantonen in Anspruch genommen werden.

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