Montag, 27. Juni 2022
07.11.2021 07:18
Studie

90 Prozent der Waldrodungen für Landwirtschaft

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Von: sda

Fast 90 Prozent der Wälder, die seit dem Jahr 2000 weltweit abgeholzt wurden, mussten landwirtschaftlichen Flächen weichen.

Das ergab eine Untersuchung der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO), die am Samstag im Rahmen der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow vorgestellt wurde. Die in Rom ansässige FAO beruft sich nach eigenen Angaben auf die Auswertung von Satellitenbildern.

Im Kampf gegen Klimawandel und Erderwärmung spielen Wälder als grüne Lunge der Erde eine entscheidende Rolle: Sie nehmen etwa ein Drittel der jährlich vom Menschen ausgestossenen CO2-Emissionen auf. Allerdings geht jede Minute eine Fläche von etwa 27 Fussballfeldern verloren, wie es zuletzt auf der COP26 hiess.

Der FAO-Studie zufolge müssen 52,3 Prozent der Wälder weichen, um Ackerland anzulegen. Das ist vor allem in Afrika und Asien der Fall. Aus 37,5 Prozent der gerodeten Wälder werden Weideflächen für Tiere gemacht, das in erster Linie in Südamerika.

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3 Responses

  1. Ist Rodung etwas gutes oder schlechtes? Ist Rodung für die „Landwirtschaft“? Und wofür ist die Landwirtschaft? Nicht für den Menschen, als wirtschaftliche Grundlage, als Nahrungs-Erzeuger? Ist das etwas schlechtes? Man könnte es meinen, wenn man die UNO-Berichte liest!
    Wer ist also hier schlecht? Es ist die Elite, die UNO, die gegen die Menschen kämpft. Sie will die Anzahl Menschen reduzieren, sie will ihnen die Nahrung verweigern, sie will sie verarmen lassen. Hütet euch vor diesen Wölfen!

  2. Und wieviel der Landwirtschaftlichen Fläche wurde seit dem jahr 2000 für die Bevölkerung zubetoniert?
    Immer die gleichen Geschichten vonwegen die Landwirtschaft mache unsere Welt kabutt……

  3. Brasilien besteht zu 59% aus Wald. Trotzdem werden Rodungen kritisiert.
    Was wäre, wenn unsere Vorfahren nicht Wald gerodet hätten? Wir könnten nur einige Zehntausende oder Hunderttausende Menschen ernähren.
    Es ist gut, dass es viele Menschen gibt. Oder wollen die „Umweltschützer“ die Menschheit reduzieren? Ja, aber sie geben das nicht zu, sondern verstecken sich hinter ihrer angeblichen „Umweltfreundlichkeit“, die sich aber bei genauerem Hinsehen als „Menschenfeindlichkeit“ entpuppt.

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