Mittwoch, 7. Dezember 2022
01.11.2021 13:50
Ernährung

Anzahl der Veganer in einem Jahr verdoppelt

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Von: sda

Die Anzahl der Veganerinnen und Veganer in der Schweiz und Liechtenstein hat sich innert Jahresfrist verdoppelt. Ernährten sich 2020 noch 0,3 Prozent der Bevölkerung so, sind es 2021 bereits 0,6 Prozent. Der Anteil der der kein Fleisch Essenden erhöhte sich von 3,4 auf 4,1 Prozent.

Damit lebten rund 38’000 Veganer und über eine Viertel Million Vegetarier in den beiden Ländern. Vegetarierinnen und Vegetarier sowie Veganerinnen und Veganer finden sich unter jüngeren Menschen und Hochschulabsolventen, wie der Verein Swissveg am Montag aufgrund der Mach-Konsumentenstudie mitteilte.

So liegt der Vegetarier-Anteil bei den 14- bis 34-Jährigen 6,2 Prozent nach 4,9 Prozent im Vorjahr. Ab 55 Jahren ernähren sich nur noch 2,7 Prozent ohne Fleisch (2020: 2,2 %). Vegan leben in der jüngeren Gruppe 1,2 Prozent, eine Verdreifachung zum Vorjahr. Bei den Älteren sind es 0,2 Prozent, eine Verdoppelung.

Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind deutlich. Als Vegetarierinnen bezeichneten sich 5,7 Prozent der Frauen. Im Vorjahr waren es 5 Prozent. Bei den Männern bekannten sich 2,5 Prozent zur fleischlosen Ernährung (Vorjahr: 1,7 %). Ganz auf tierische Produkte verzichteten 1 Prozent der Frauen (0,5 %) und 0,2 Prozent der Männer (0,1 %).

Entsprechend sind 65,9 Prozent der fleischlos ernährten Menschen Frauen. Und unter den keine tierischen Produkte Verzehrenden beträgt die Frauenmehrheit 83,3 Prozent.

Punkto Bildung sind 2021 unter den Vegetariern 60,9 Prozent Hochschulabsolventinnen und -absolventen. Im veganen Bereich liegt dieser Anteil bei 53,8 Prozent.

In der Mach-Studie werden die Umfrageteilnehmer seit 2015 nach ihren Ernährungsgewohnheiten gefragt. Seit 2019 erfasst die Umfrage vegetarisch Lebende.

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19 Responses

  1. Interessante Zahlen. Jedoch im sehr niedrigen Bereich. Wenn man die (links-unterwanderten und somit vegan-vegetarier-freundlichen) Massenmedien liest, könnte man meinen, dass die Hälfte oder noch mehr der Bevölkerung vegan – vegetarisch lebt.
    Vergleiche mit der Wirklichkeit können eben die Augen öffnen.
    Das ist / wäre die Aufgabe der Medien!

  2. Veganismus, ein Modetrend und eine durch die Wohlstandsgesellschaft, der oberen Schicht, verbreitete Philosophie.
    Das Kosten – Nutzenverhältnis, darf in Frage gestellt werden. ( z B. Produktion, von künstlichem Fleisch usw. )
    Die Frage, nach einer gesunden Ernährung und der Wert, von tierischem Eiweiss wird auch von Fachleuten klar dokumentiert.

  3. Das ändert am gesamten Fleischkonsum nichs. Die 60 bis 80 Tausend Zuwanderer pro Jahr essen mehr Fleisch als die zunehmenden Veganer nicht essen. In absoluten Zahlen steigt der Konsum.

  4. @ Hausmütterchen
    Ganz im Gegenteil: es ist die Wohlstandsgesellschaft, welche eine Milliarde Menschen ignoriert, welche „Dank“ dem Umstand, dass weit über die Hälfte der pflanzlichen Welternte (bei Soja ca 90%) an Nutztiere verfüttert wird, keinen regelmässigen Zugang zu Nahrung haben. Täglich sterben alleine schon 50000 Kinder an Unterernährung. Vegan ist das Gegenteil von Ignoranz, Egoismus und Gleichgültigkeit, welche den Tierbenutzern zu eigen ist.

  5. Ist schlimm und der Wohlstandsgesellschaft, auch nicht verborgen, aber über 50 Jahre, wurde Entwicklungshilfe, durch die Industriestaaten betrieben und jeder Franken Entwicklungshilfe musste wenigstens 2 Franken Profit einbringen.
    Nun, da so ziemlich alles geholt ist, das es zu holen gibt, lässt man diese Länder, am liebsten fallen.
    Diesen Umstand kann auch eine Wölfin auf dünnem Eis, mit einem Müesli, oder einer Rösti, nicht gross verändern.

  6. Stimmt Hausmütterlein; ich alleine kann daran nicht viel ändern, aber wir alle könnten es. Wo wir nun wieder beim Thema sind, dass Hausmütterchen und Co nichts ändern wollen, sondern lieber weiter auf Kosten anderer leben. Warum auch nicht? Es sind ja nicht Hausmütterchen und Ihresgleichen, die an Hunger verrecken.

  7. Ja, so ist das halt mal. Jeder Mensch lebt auf irgend eine Art, auf Kosten eines andern Menschen. Kein Mensch kann sich alleine leben, ohne auf irgend eine Art, mit einem andern Menschen kontaktiert und konfrontiert zu werden. Überlegen sie mal, in einer erweiterten Dimension, auf wessen Kosten sie leben.

  8. Der Verdauungstrakt des Menschen ist auf Fleischkonsum ausgerichtet. Ähnlich dem Verdauungsapparat der Schweine (Allesfresser). Oder sollen Hunde und Wölfe auch vegetarisch leben, Wölfin, alias Lucia de Medici?
    Gib Beweise, inwiefern der Sojaanbsu für Nutztiere an den Verhungerten schuld sein soll!

  9. Hunde, Menschen und Schweine Allesfresser und können problemlos vegan ernährt werden. Wölfe müssen sich nicht vegan ernähren, da sie in der Natur genug Wildtiere finden. Beweise für die Kausalität von Nutztierhaltung und Hungertoten gibts es zuhauf, sowie auch Beweise dafür, dass der Dinosaurier vor dem Mensch gelebt hat und die Erde rund ist. Sie müssten sich abwechslungsweise einmal mit der Wahrheit befassen.

  10. Hausmütterchen: immerhin trage ich etwas dazu bei, andere Menschen und Tiere nicht auszubeuten. Ich lebe vegan, fahre nicht Auto, fliege nicht für private Zwecke, Solarstrom, Holzheizung, keine Bekleidung aus Ausbeutung, dank eigenem Garten eine hohe Selbstversorgungsrate, somit wenig Abfall. Und was tun Sie, ausser unbequeme Wahrheiten zu ignorieren? Gar nichts!

  11. Solarstrom und Holzheizung.Bei den PVA anlagen, kommen hchschädliche Stoffe, wie Lithium und Phosphor zum Einsatz. Wie die PVA Anlagen , nach Ablauf der Nutzungsdauer, entsorgt werden sollen,ist, wie beim Atommüll, noch nicht klar. Bei kleinen Holzheizungssysemen ist keine Filteranlage eingebaut. Bei grossen Anlagen, können Giftstoffe, wie Dioxin, nicht herausgefiltert werden und setzen sich wieder als giftiger Niederschlag ab. Wer Solarstrom und Holzheizung benutzt, lebt auf Kosten Mitmensch

  12. Gute Bemerkung, (fliege nicht für private Zwecke ) , zur Beruhigung des eigenen Gewissens.
    Fliegen für geschäftliche Zwecke, verursacht nicht weniger Umweltschäden und schon lebt man fast unbemerkt, auf Kosten anderer.
    Sogar die Bekleidung und das eigene Gärtlein, geht auf Kosten, von Mitmenschen.

  13. Hausmütterchen: ich arbeite in der Forschung und da sind geschäftliche Reisen ab und an notwendig. Europa bereise ich mit der Bahn. Ich warte noch immer auf Ihre Aufzählung des eigenen Verzichts, aber da gibt es nichts aufzuzählen. Sie leben so, als ob Sie in Ihrer Tasche eine zweite Erde hätten und werfen mir genau was vor?

  14. Jakob, Solarzellen können im Gegensatz zu nuklearem Abfall fast vollständig recyclet werden und unsere Holzheizung ist mit einem Filter ausgestattet. Sie können also beruhigt damit anfangen, bei sich selber nach Dingen zu suchen, die SIE besser machen können. Sich über die Entsorgung von Solaranlagen zu informieren wäre ja schon ein Anfang, anstatt Unwissen als Wahrheit zu deklarieren.

  15. In der Forschung werden heute leider sehr viele Stellen geschaffen und Leute beschäftigt. Viele Studien sind gar nicht anwendbar und bringen nie einen Segen , für die hungernde Weltbevölkerung..
    In der Forschung, arbeiten , ist kein Ausweis, für ein Leben, mit Rücksicht ,auf den Mitmenschen und ein Versändnis, für den Nächsten in Not. Vielleicht, würde es den Horizont noch ein bisschen erweitern , wenn man selber auch einmal, eine gewisse Zeit, in der Pflege ,arbeiten würde

  16. Eine PVA Anlage, besteht nicht nur aus Solarzellen. Wer auf diesem Sektor, tätig ist, weiss, wie so eine Anlage funktioniert und wieviele Komponente es braucht, bis Solarstrom einspeisefähig ist. Bitte etwas kompetenter kommentieren, als der Vergleich mit der eigenen Heizung.
    Das Tema wäre eigentlich vegane Ernährung, zur Bekämpfung, des Hungers in der Welt.

  17. Das Bereisen , von Europa , mit der Eisenbahn. geht wieder auf Kosten von Mitmenschen, ist umweltzerstöhrend. Der Schienenverkehr bringt Unruhe in die Natur und es werden viele Wildtiere, darunter auch Wölfe , überfahren. Durch den Abrieb von Schiene, entsteht schädlicher Feinstaub und der Energieverbrauch, durch den Schienenverkehr ist enorm.

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